sounds of nature unlimited

Das isaOutreach Community- und  Musikvermittlungsprojekt „sounds of nature unlimited“ im Rahmen der isa 2021 sucht nach den Klängen der Natur und nach ihren kompositorischen “Umsetzungen“ in den verschiedenen Stilen und Epochen der Musikgeschichte.

Im Projekt, zu dem generationsübergreifend die Bevölkerung der Semmering- / Rax-Region eingeladen ist, wird das forschende Hören im Mittelpunkt stehen: das Hören von entsprechenden durch isa-Studierende live vorgespielten Musikbeispielen, ebenso wie das Hören ihrer möglichen Vorbilder in der Natur.
Ziel dieser Forschung und Auseinandersetzung ist sich inspirieren zu lassen und für das Hören zu sensibilisieren, sowohl für Teilnehmer*innen mit jungen als auch mit erfahrenen Ohren. Darüber hinaus ist es ein Anliegen des Projektes das Bewusstsein für unsere Umwelt und ihre zunehmende Gefährdung v.a. durch den Klimawandel zu schärfen.

Die Ergebnisse dieser gemeinsamen Entdeckungsreisen sollen in die Entwicklung eigener „Kompositionen“, unter Einbindung selbst erfundener Klänge und unter Verwendung selbst gebauter oder mitgebrachter Instrumente, münden. Eine öffentliche Präsentation dieser „sounds of nature“ ist abschließend für den 26.8.21 geplant.

Teil des Projektes sind Exkursionen mit Priv.-Doz. Dr.rer.nat. Sabine Hille von der BOKU – Universität für Bodenkultur Wien, deren Forschungsgebiet u.a. die Vogelpopulationen und ihre Gefährdung ist (https://alpine-biodiversity.boku.ac.at/). Geplant ist zu unterschiedlichen Tageszeiten die Stimmen und Melodien der Vogelarten zu erkennen und zusammen mit anderen entdeckten, spannenden Naturklängen zur Weiterverarbeitung auf Tonträger aufzunehmen.

Für viele Komponist*innen waren und sind die Klänge in der Natur eine wichtige Inspirationsquelle ihrer Werke. Sehr berühmte Beispiel sind A. Vivaldi´s „Vier Jahreszeiten“, bei J. Haydn „Die Schöpfung“, oder die „Pastorale“ bei L. v. Beethoven. Aber auch Komponisten wie F. Mendelssohn-Bartholdy, M. Mussorgsky, E. Grieg oder C. Debussy, bis hin zu C. Cage oder O. Messiaen, aber auch Popmusiker*innen haben in ihren Werken immer wieder die Natur thematisiert. Debussy schrieb 1911: „(Musik) … ist eine ungebundene hervorsprudelnde Kunst, die nur im Freien gedeiht, eine Kunst nach Art der Elemente, des Windes, des Himmels, des Meeres! … ich bin für die Freiheit. Die wahre Freiheit kommt von der Natur. Alle Geräusche, die sie um sich herum hören, lassen sich in Töne fassen.“

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