Professor_innen

Faculty 2026

  • Emmanuelle Bertrand

    VIOLONCELLO
    PARIS
    VIOLONCELLO
    PARIS

    „Emmanuelle Bertrand gehört zu den Cellisten, die mich am meisten beeindruckt haben (…). Ich schätzte die Sensibilität und Intelligenz, mit der sie die Stile der einzelnen Komponisten umsetzte und deren Originalität hervorhob. Ich war sofort überwältigt von der Transparenz ihres Klangs, ihrer rhythmischen Strenge, ihrer technischen Perfektion und der Brillanz ihres Spiels.“
    Henri Dutilleux

    Emmanuelle Bertrand, eine strahlende und großzügige Persönlichkeit, gilt als Schlüsselfigur der europäischen Celloszene. Sie wurde an den Conservatoires Nationaux Supérieurs de Musique et de Danse in Lyon und Paris in den Klassen von Jean Deplace und Philippe Muller ausgebildet. Sie erhielt zahlreiche internationale Auszeichnungen und Preise, darunter den Titel „Künstlerin des Jahres“ in Frankreich, verliehen von der Zeitschrift Diapason und den Hörern von France Musique (2011), sowie dreimal den Diapason d’Or de l’année für ihre Aufnahmen bei Harmonia Mundi. 2017 verlieh ihr die Académie des Beaux-Arts den prestigeträchtigen Prix d’Interprétation Simone et Cino Del Duca. Außerdem wurde sie zweimal mit den Victoires de la Musique ausgezeichnet: 2002 als „Instrumentale Offenbarung“ und 2022 als „Instrumentalsolistin des Jahres“.

    Im Alter von 25 Jahren lernte sie den Komponisten Henri Dutilleux kennen, der sie als eine „wahre Offenbarung“ bezeichnete. Seitdem spielte sie Werke von Nicolas Bacri, Thierry Escaich, Édith Canat de Chizy, Bernard Cavanna, Janez Matičič, David Lampel, Pascal Amoyel und Benoît Menut ein. Zudem brachte sie das Chanson pour Pierre Boulezvon Luciano Berio zur Uraufführung.

    In dieser Zeit gründete sie ein Duo mit dem Pianisten Pascal Amoyel, ihrem Partner im Leben und auf der Bühne. Gemeinsam widmen sie sich sowohl dem großen klassischen Repertoire als auch der Wiederentdeckung vergessener Werke.

    Als Solistin tritt Emmanuelle Bertrand regelmäßig mit renommierten Orchestern auf, darunter dem Luzerner Sinfonieorchester, dem Orchestre Métropolitain du Grand Montréal, dem Ukrainischen Nationalorchester, dem BBC National Orchestra of Wales, dem Busan Symphony Orchestra (Korea), dem Orchestre Symphonique de Québec, dem Wuhan Symphony Orchestra (China), dem Orchestre Philharmonique de Radio France sowie den Orchestern der Île-de-France, von Lille und von Lorraine und den Philharmonieorchestern von Straßburg und Monte-Carlo.

    Derzeit ist sie für drei Spielzeiten als Associate Artist beim Orchestre National d’Île-de-France tätig.

    Neben ihrer Konzerttätigkeit unterrichtet Emmanuelle Bertrand am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris. Sie ist die erste Frau in der Geschichte der 1795 gegründeten Institution, die zur Professorin für Violoncello ernannt wurde.

  • Mario Caroli

    Flöte
    Freiburg
    Flöte
    Freiburg

    Logo Miyazawa Flutes Europe

    Mario Caroli begann seine musikalische Ausbildung im Alter von 14 Jahren und erhielt sein Solistendiplom bereits mit 19 Jahren. Er studierte bei Annamaria Morini in Bologna und Manuela Wiesler in Wien. Mit 22 Jahren gewann er in Darmstadt den begehrten und international renommierten Kranichsteiner Musikpreis und begann damit eine äußerst erfolgreiche Karriere als Soloflötist.

    Als logische Fortsetzung dieses Preises entwickelte sich seine Tätigkeit früh zu einem entschiedenen Engagement für zeitgenössische Musik. Sein Ruf wuchs rasch, und er wurde bald zum bevorzugten Interpreten zahlreicher bedeutender zeitgenössischer Komponisten. Salvatore Sciarrino, György Kurtág, Doina Rotaru, Toshio Hosokawa, Ivan Fedele, Olga Neuwirth, Philippe Hurel, Wolfgang Rihm und viele andere schrieben für ihn herausragende Soloflötenwerke sowie neue Flötenkonzerte, die das Repertoire seines Instruments nachhaltig erweiterten.

    Einige Jahre später öffnete sich seine Karriere dem gesamten Repertoire, ohne Unterscheidung von Stilrichtungen oder historischen Epochen. Als einzigartige Persönlichkeit unter den heutigen Flötisten zählt Mario Caroli zu den wenigen Künstlern, die mühelos von der klassischsten Komposition zum extremsten zeitgenössischen Werk wechseln können – stets mit derselben lebendigen Virtuosität, starken Bühnenpräsenz und einem gleichermaßen analytischen wie ästhetisch rigorosen Ansatz.

    Die Kritik zögerte nicht, ihn für seine erfrischenden Interpretationen von Bach, Schubert oder Debussy als „Phänomen“ zu bezeichnen. Die New York Times schrieb, er besitze „einen Klang, den man in sich aufnehmen möchte“. Mario Caroli trat als Solist mit zahlreichen renommierten Orchestern auf, darunter das Philharmonia Orchestra London, das Orchestre Philharmonique de Radio France in Paris, das Tokyo Philharmonic Orchestra, die SWR- und WDR-Sinfonieorchester Stuttgart und Köln, das National Orchestra of Belgium in Brüssel, das Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI in Turin, das Greek Radio Symphony Orchestra in Athen, die Basel Sinfonietta, das Icelandic Symphony Orchestra in Reykjavík, die Sofia Soloists, die Mozart Kammerphilharmonie sowie Orchester der Opernhäuser von Stuttgart, Verona, Rouen, Bari und Cagliari. Darüber hinaus arbeitete er mit den Philharmonischen Orchestern von Straßburg, Nizza und Monte-Carlo, mit Les Percussions de Strasbourg, dem Ensemble Contrechamps (Genf) sowie den Neuen Vocalsolisten Stuttgart zusammen.

    Auf den bedeutendsten internationalen Festivals präsent, trat Mario Caroli unter anderem in der Berliner und Kölner Philharmonie, im Concertgebouw Amsterdam, in der Royal Festival Hall London, der Suntory Hall Tokio, dem Lincoln Center New York, der Mailänder Scala, dem Palais des Beaux-Arts Brüssel, dem Megaron Athen, dem Herkulessaal München, dem Théâtre du Châtelet Paris sowie in der Cité de la Musique Straßburg auf. Er hat mehr als 60 CDs eingespielt, darunter zahlreiche wichtige Weltpremieren ebenso wie zentrale Werke des klassischen Repertoires.

    Als Pädagoge ist Mario Caroli international gefragt und gibt Meisterkurse in aller Welt. Der kosmopolitische und polyglotte Künstler lebt in Straßburg.

    Nach mehr als zwanzig Jahren Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik Straßburg und fünf Jahren an der Musikhochschule Lugano (Schweiz) wurde Mario Caroli zum Professor für Flöte an der Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau berufen.

    Mario Caroli spielt eine Platinflöte von Miyazawa.

  • ©Nancy Horowitz

    Christopher Hinterhuber

    Klavier
    Wien
    Klavier
    Wien

    „Eines der besten, faszinierendsten Klavieralben des Jahres“ schrieb das Fono Forum über seine Aufnahme von Sonaten und Rondos von CPE Bach. Das englische Gramophone-Magazin wählte seine Aufnahme mit Werken für Klavier und Orchester von Hummel zum „Editor’s Choice“, ebenso große internationale Beachtung fand auch die 5 CDs umfassenden Aufnahmeserie aller Klavierkonzerte des Beethoven-Zeitgenossen Ferdinand Ries, unter anderem mit dem New Zealand Symphony Orchestra und Royal Liverpool Philharmonic Orchestra.
    Sowohl durch seine Aufnahmen, die unter anderem bei Naxos, Wergo, Camerata Tokyo und Paladino erschienen sind, als auch mit seiner weltweiten Konzerttätigkeit hat sich Christopher Hinterhuber international als Pianist mit enormer Bandbreite etabliert.
    Seine Lehrer waren Axel Papenberg am Konservatorium Klagenfurt sowie Rudolf Kehrer, Avo
    Kouyoumdjian und Heinz Medjimorec an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, weitere Studien folgten in der Accademia pianistica “Incontri col Maestro” in Imola, Italien bei Lazar Berman und Leonid Margarius. Wichtige künstlerische Anregungen verdankt er unter anderem Oleg Maisenberg und Vladimir Ashkenazy.
    Als Preisträger internationaler Wettbewerbe in Leipzig (Bach), Saarbrücken (Bach), Pretoria (Unisa), Zürich (Geza Anda) und Wien(Beethoven) konzertierte Christopher Hinterhuber regelmäßig bei bedeutenden Festivals wie dem Schleswig-Holstein- Festival, dem Klavierfestival Ruhr, dem Kammermusikfest Lockenhaus, der Styriarte in Graz, dem Carinthischen Sommer in Ossiach mit Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Yakov Kreizberg, Sylvain Cambreling, Kirill Karabits, Jakub Hrusa, Christian Arming, Bruno Weil, Andrés Orozco Estrada, Dennis Russell Davies, Bertrand de Billy, Ari Rasilainen, Adrian Leaper, Howard Griffiths, Hubert Soudant, Alfred Eschwé oder Beat Furrer und Orchestern wie den Wiener Symphonikern, dem Radio-Sinfonieorchester Wien, dem Klangforum Wien, dem Wiener und Züricher Kammerorchester, dem MDR-Orchester Leipzig, der Staatskapelle Weimar, dem Royal Liverpool Philharmonic, dem Orchestre Philharmonique Luxemburg u.a.
    2002/03 vertrat er Österreich zusammen mit der Geigerin Patricia Kopatschinskaja in der Reihe “Rising Stars” in der Carnegie Hall und den prominentesten europäischen Konzertsälen.
    Ein besonderes Projekt war die Aufnahme in Ton (Schubert, Rachmaninow, Schönberg) und Bild (Christopher Hinterhubers Hände) für den französisch-österreichischen Film “Die Klavierspielerin” nach Elfriede Jelinek in der Regie von Michael Haneke (prämiert mit dem Großen Preis der Jury in Cannes 2001).
    Ein wichtiger Teil seiner Tätigkeit ist die Kammermusik, so ist er Mitglied des Altenberg Trio Wien, das einen eigenen Zyklus im Wiener Musikverein spielt. Rundfunk- und Fernsehaufnahmen für den ORF, DRS2, NHK, SWR u.a. runden seine künstlerische Tätigkeit ab und unterstreichen seinen hervorragenden Rang innerhalb der jüngeren österreichischen Pianisten-Generation.
    Er ist Professor für Klavier an der mdw – Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien.

  • Dag Jensen

    Fagott
    München/Oslo
    Fagott
    München/Oslo

    Dag Jensen wurde in Horten, Norwegen geboren. Seinen ersten Fagottunterricht bekam er im Alter von elf Jahren bei Robert Rønnes . Danach studierte er bei Torleiv Nedberg an der Norwegischen Musikhochschule in Oslo.
    Bereits mit 16 Jahren bekam er seine erste Anstellung als Kontrafagottist beim Bergen Philharmonischen Orchester. Dort übernahm er nach kurzer Zeit die stellvertretende Solofagott-Position. Neben seiner Orchestertätigkeit studierte er weiter bei Klaus Thunemann in Hannover.
    Er war von 1985 bis 1988 Solofagottist der Bamberger Symphoniker und von 1988 bis 1997 in der gleichen Position beim WDR Sinfonieorchester in Köln.
    Dag Jensen ist 1. Preisträger beim Musik-Wettbewerb der Jugend-Sinfoniker (Norwegen) und wurde zweimal Gewinner beim ARD-Wettbewerb in München (1984 und 1990).
    In Deutschland musizierte er als Solist mit den Rundfunksinfonieorchestern in München, Stuttgart und Köln u. a. Auch im Ausland ist er ein gefragter Solist und ist u. a. mit dem BBC Symphony Orchestra Birmingham, Oslo Philharmonic Orchestra, mit dem Mito Chamber Orchestra unter Seiji Ozawa und dem Norwegischen Kammerorchester unter Iona Brown aufgetreten.
    Einen wichtigen Platz in seinem künstlerischen Wirken nimmt die Kammermusik ein. Er ist Mitglied im Bläserensemble Sabine Meyer und im Ensemble Villa Musica. Bei zahlreichen Festivals im In- und Ausland ist er regelmäßig zu Gast.
    Von 1997 bis 2011 war er Professor an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, seit 2011 hat er eine Professur an der Hochschule für Musik und Theater München inne. Zudem ist er seit 2009 Professor für Fagott an der Norwegischen Musikhochschule in Oslo.

  • PATRICK JÜDT

    KAMMERMUSIK
    Bern
    KAMMERMUSIK
    Bern

    Patrick Jüdt ist Professor für Viola und Kammermusik an der Hochschule der Künste Bern, Dozent auf zahlreichen internationalen Meisterkursen und zusammen mit Hatto Beyerle und Johannes Meissl einer der künstlerischen Leiter der ECMA (European Chamber Music Academy). Neben der Kammermusik liegt ein weiterer Schwerpunkt seiner Konzerttätigkeit in der zeitgenössischen Musik.
    Er ist Mitglied im Collegium Novum Zürich und bildet zusammen mit Imke Frank und François Poly das Ensemble Le tre C’.

  • Sharon Kam

    Klarinette
    Hannover
    Klarinette
    Hannover

    Seit über 20 Jahren gehört Sharon Kam zu den weltweit führenden Klarinettistinnen und arbeitet mit den bedeutendsten Orchestern in den USA, Europa und Japan. Vom Anbeginn ihrer Karriere sind die beiden Mozartschen Meisterwerke für die Klarinette ein wesentlichen Bestandteil der künstlerischen Arbeit von Sharon Kam: Im Alter von 16 Jahren spielte  sie  Mozarts  Klarinettenkonzert  in  ihrem  Orchesterdebüt  mit  dem  Israel  Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta, und nur wenig später sein Klarinettenquintett gemeinsam mit dem Guarneri Quartet in New York.
    Zu Mozarts 250. Geburtstag spielte sie sein Klarinettenkonzert im Ständetheater in Prag, das vom Fernsehen live in 33 Länder übertragen wurde und erfüllte sich im gleichen Jahr den Wunsch sowohl das Konzert als auch sein Klarinettenquintett mit der Bassett-Klarinette aufzuzeichnen.
    Als begeisterte Kammermusikerin arbeitet Sharon Kam darüber hinaus mit Künstlerfreunden wie Lars Vogt, Christian Tetzlaff,  Enrico  Pace,  Daniel  Müller-Schott,  Leif  Ove  Andsnes,  Carolin Widmann  und  dem  Jerusalem  Quartett.  Sie ist häufig Gast bei  Festivals  wie  Schleswig-Holstein, Heimbach, Rheingau, Risør, Cork, Verbier, der Schubertiade und in Delft.
    Durch ihre zahlreichen Aufnahmen hat Sharon Kam bewiesen, dass sie in der Klassik bis zur Moderne und auch im Jazz zu Hause ist und sie wurde bereits zweimal mit dem ECHO Klassik als „Instrumentalistin des Jahres“ ausgezeichnet.  Die Aufnahme „American Classics“ mit dem London Symphony Orchestra unter der Leitung ihres Ehemannes Gregor Bühl wurde mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

  • Suyeon Kang

    Kammermusik
    Berlin, Essen
    Kammermusik
    Berlin, Essen

    Die australisch-koreanische Geigerin Suyeon Kang, die für ihre ausdrucksstarkes Spiel und ihre Vielseitigkeit bekannt ist, genießt ein abwechslungsreiches Musikleben.
    Als ehemalige Preisträgerin zahlreicher internationaler Violinwettbewerbe, u.a. Michael Hill, Menuhin Competition, Buenos Aires, Bayreuth und Indianapolis, wurde Suyeon im Alter von 16 Jahren auch zur „Australian Young Performer of the Year” gekürt. Ihr umfangreiches Repertoire umfasst Stilrichtungen  vom Frühbarock bis zur Avantgarde.
    Besonders aktiv ist sie in der Kammermusikszene: zusammen mit der Bratschistin Vicki Powell und dem Cellisten Paolo Bonomini gründete sie das Trio Boccherini (Streichtrio), mit dem sie mehrere von der Kritik hochgelobte CDs veröffentlicht hat (BIS Records, Genuin Classics).
    Ende 2023 wurde Suyeon das neueste Mitglied des renommierten Belcea Quartetts, mit dem sie regelmäßig in vielen der weltweit bedeutendsten Konzertsälen auftritt. Das Quartett ist regelmäßiger Gast im Concertgebouw Amsterdam, in der Philharmonie de Paris, im Pierre Boulez Saal, in der Carnegie Hall, im Wiener Konzerthaus, in der Toppan Hall und in der Wigmore Hall. In der nächsten Saison wird das Quartett die Weltpremiere des 4. Streichquartetts „A Little Book of Prayers” des australischen Komponisten Brett Dean aufführen.
    Zwischen 2019 und 2025 war Suyeon Konzertmeisterin der Kammerakademie Potsdam; von 2017 bis 2024 war sie Mitglied der Camerata Bern. Einladungen als Gastkonzertmeisterin und in den letzten Jahren auch Projekte als „Play/Direct“ Leiterin führten sie zu mehreren selbst kuratierten Projekten mit verschieden Orchestern in Europa und Asien.
    Ihre wichtigsten Lehrer waren Antje Weithaas, Daniel Gaede, Rainer Schmidt, Hatto Beyerle, Goetz Richter, Alice Waten und Josette Esquedin Morgan.
    2023 trat Suyeon in die Violinfakultät der HfM Hanns Eisler ein und wurde 2025 zur Professorin für Kammermusik an der Folkwang Universität der Künste berufen.
    Sie spielt auf einer Violine von Francesco Gofriller („Ex-Zöldy“, 1730) die ihr von einem anonymSponsor ur Verfügung gestellt wurde, und besitzt außerdem eine maßgefertigte Violine von Julia Maria Pasch (Wien, 2019).

  • AVEDIS KOUYOUMDJIAN

    KLAVIER
    WIEN/BRÜSSEL
    KLAVIER
    WIEN/BRÜSSEL

    In Beirut, Libanon, als Sohn einer armenischen Familie geboren, studierte er ab dem Alter von zwölf Jahren Klavier in Wien an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Seit seinem 1. Preis beim Internationalen Beethoven-Wettbewerb in Wien 1981 trat er weltweit in bedeutenden Konzerthallen und auf Festivals sowie als Solist mit bekannten Orchestern auf.
    Er ist ein gefragter Juror bei internationalen Wettbewerben und gibt regelmäßig Meisterkurse. CD-Aufnahmen dokumentieren sein künstlerisches Schaffen als Pianist und Kammermusiker. Seit 1997 ist er Professor für Klavier und Kammermusik an der mdw, wo er den Internationalen Joseph Haydn Kammermusikwettbewerb mitbegründete und 2010 zum Studiendekan für Instrumentalstudien ernannt wurde.
    Von 2004 bis 2008 war er künstlerischer Leiter des Klavierfestivals Piano à Saint-Ursanne in der Schweiz.

  • Harriet Krijgh

    Violoncello
    Violoncello

  • ANDREA LIEBERKNECHT

    Flöte
    München
    Flöte
    München

    Andrea Lieberknecht war 13 Jahre lang Soloflötistin, zunächst im Rundfunkorchester des Bayerischen Rundfunks, dann im Sinfonieorchester des Westdeutschen Rundfunks. Sie unterrichtete nebenbei an den Musikhochschulen Köln und Hannover, bevor sie 2002 als ordentliche Professorin an die Hochschule für Musik und Theater in Hannover berufen wurde. 2011 wechselte sie an die Hochschule für Musik und Theater in München.
    Während Ihres Studiums bei Paul Meisen an der Musikhochschule in München gewann sie die internationalen Flötenwettbewerbe „Prager Frühling“ (1991) und Kobe/Japan (1993). Als Mitglied des Arcis Quintetts und im Duo mit ihrem Klavierpartner Jan Philip Schulze erhielt sie Preise beim ARD-Wettbewerb, dem Deutschen Musikwettbewerb, sowie bei den internationalen Kammermusikwettbewerben Colmar, Tokio, Belgrad und Trapani.
    Seitdem führt sie ein reiches Konzertleben mit Recitals, Solokonzerten und Kammermusik. Sie war zu Gast bei bedeutenden deutschen Musikfestivals. Drei Jahre lang war sie Soloflötistin der Bayreuther Festspiele. In Deutschland führte sie Flötenkonzerte auf mit dem Rundfunksinfonieorchester Saarbrücken, dem Kölner Rundfunksinfonieorchester, den Münchner Symphonikern und andere. Vom Ensemble Sabine Meyer wurde sie für Konzerte in Deutschland, beim Luzern Festival, der Schubertiade Schwarzenberg u.a. eingeladen.
    Sie gibt Meisterkurse in Europa, Asien und Australien und ist Dozentin der „Villa Musica“. 2009 bis 2010 hatte sie eine Gastprofessur an der Norwegischen Musikhochschule Oslo inne. Sie machte Aufnahmen bei nahezu allen Rundfunkanstalten Deutschlands. Zahlreiche CD-Aufnahmen mit Solo- und Kammermusik und eine internationale Jurytätigkeit runden das Bild ihrer musikalischen Aktivitäten ab.

  • Dorin Marc

    Kontrabass
    Nürnberg
    Kontrabass
    Nürnberg

    Dorin Marc war von 1998 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2022 Kontrabasslehrer an der Hochschule für Musik in Nürnberg.

    Sein Studium absolvierte er an der Musikhochschule in Bukarest in der Kontrabassklasse von Prof. Ion Cheptea. Zwischen 1981 und 1992 war er Mitglied der Staatsphilharmonie „Transilvania“ in Cluj-Napoca.

    Von 1992 bis 2003 war er Solokontrabassist der Münchner Philharmoniker unter der Leitung von Maestro Sergiu Celibidache und später von Dirigent James Levine.

    Er ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe, darunter der ARD-Wettbewerb München, der Wettbewerb in Genf und der Wettbewerb in Markneukirchen.

    Gemeinsam mit anderen renommierten rumänischen Instrumentalisten engagierte sich Dorin Marc aktiv in der Ausbildung junger Musiker, darunter Mitglieder des Nationalen Jugendorchesters.

    Er verfolgt eine intensive pädagogische Tätigkeit, gibt Meisterkurse in vielen europäischen Zentren und ist in den meisten internationalen Fachjurys vertreten. Seine Schüler besetzen Solopositionen in den renommiertesten europäischen Orchestern und sind Preisträger vieler bedeutender internationaler Kontrabass-Wettbewerbe.

  • Vera Martínez Mehner

    KAMMERMUSIK
    Barcelona
    KAMMERMUSIK
    Barcelona

    In Madrid geboren, studierte sie an der Escuela Superior de Música Reina Sofía bei Serguei Fatkouline und Zakhar Bron und schloss ihr Studium bei Zakhar Bron an der Hochschule für Musik in Köln ab. Parallel dazu absolvierte sie in Deutschland ein postgraduales Studium der Kammermusik, bereits als Mitglied des Casals Quartetts, unter der Betreuung des Alban Berg Quartetts.
    Neben dem Gewinn zahlreicher internationaler Preise, darunter des Henryk-Wieniawski-Wettbewerbs, trat sie als Solistin mit verschiedenen Orchestern unter der Leitung von Dirigenten wie Zubin Mehta, Yehudi Menuhin, Daniel Harding und Paavo Järvi auf. Darüber hinaus wird sie regelmäßig als Konzertmeisterin und Konzertmeisterin-Dirigentin sowohl von Sinfonie- als auch von Kammerorchestern eingeladen und gibt regelmäßig Klavier-Violin-Rezitals gemeinsam mit ihrem Bruder Claudio Martínez Mehner.
    Vera ist seit der Gründung im Jahr 1997 Mitbegründerin des Casals Quartetts. Mit dem Quartett konzertierte sie in den renommiertesten Sälen der Welt, sowohl in Europa als auch in Nordamerika, Lateinamerika und Asien. Das Casals Quartett nimmt exklusiv für das Label Harmonia Mundi auf, bei dem bislang mehr als zwanzig Einspielungen erschienen sind.
    Derzeit ist Vera Martínez Mehner Professorin für Violine und Kammermusik an der Escola Superior de Música de Catalunya. Darüber hinaus unterrichtet sie regelmäßig an der Scuola di Musica di Fiesole sowie am Königlichen Konservatorium Den Haag. Sie wird regelmäßig zu Meisterkursen in Europa und den Vereinigten Staaten eingeladen und ist als Jurymitglied bei renommierten internationalen Wettbewerben tätig.

  • TATJANA MASURENKO

    VIOLA
    LEIPZIG
    VIOLA
    LEIPZIG

    Tatjana Masurenko zählt zu den bedeutenden Bratschistinnen unserer Zeit. Bereits mit fünf Jahren bekam sie in St. Petersburg Klavier- und Geigenunterricht, in Deutschland setzte sie ihre Ausbildung bei Kim Kashkashian und Nobuko Imai fort.
    Als Solistin spielte sie mit Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, der NDR Radiophilharmonie sowie anderen führenden Orchestern in Europa und Asien. Seit vielen Jahren ist sie ein gern gesehener Gast der großen internationalen Festivals als Solistin und als Kammermusikerin und hat zahlreiche Werke zur Uraufführung gebracht. Zu den Komponist*innen, mit denen sie zusammenarbeitete, zählen u. a. Gladys Nordenstrom Krenek, Moritz von Gagern, Dimitri Terzakis, Wolfgang Rihm, Hans-Christian Bartel, Luca Lombardi und Nejat Başeğmezler. Einige ihrer CD-Aufnahmen wurden mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik sowie international mit dem Supersonic Award (Luxemburg) und dem Diapason découverte (Frankreich) ausgezeichnet.
    Gegenwärtig widmet sich Tatjana Masurenko intensiv der historischen Aufführungspraxis und setzt sich mit Hingabe für die musikalische Nachwuchsförderung ein. Seit 2002 ist sie Professorin für Viola an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig mit international bestem Renommee. Sie gibt Meisterkurse u. a. in Spanien, Kanada, Skandinavien und ist künstlerische Leiterin des International Viola Camp in Iznik (Türkei) sowie von Meisterkursen in Leipzig und Düsseldorf.

  • ©Barbara Hauswirth

    JOHANNES MEISSL

    KAMMERMUSIK
    WIEN
    KAMMERMUSIK
    WIEN

    Johannes Meissl ist Professor für Kammermusik und seit Oktober 2019 Vizerektor für Internationales und Kunst an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
    Davor leitete er seit 2010 das Joseph Haydn Institut für Kammermusik und Neue Musik und war von 2015 bis September 2019 Vorsitzender des Senats der mdw. Er ist künstlerischer Leiter der isa – Internationale Sommerakademie der mdw.
    Johannes Meissl studierte an der mdw bei Wolfgang Schneiderhan, Gerhart Hetzel und Hatto Beyerle. Seit 1982 ist er Mitglied des Artis-Quartett Wien, mit dem er regelmäßig international in berühmten Konzertsälen und bei bedeuteten Festivals auftritt. Zahlreiche Preise (Grand Prix du Disque, Diapason d’Or, Deutscher Schallplattenpreis etc.) für an die 40 Aufnahmen und ein seit 1988 erfolgreicher Konzertzyklus im Wiener Musikverein belegen den Rang des Ensembles. Johannes Meissl konzertiert darüber hinaus auch solistisch und im Rahmen verschiedenster Kammermusikprojekte.
    Gemeinsam mit Hatto Beyerle leitet er die ECMA (European Chamber Music Academy) und unterrichtet weltweit bei zahlreichen Kursen und Sommerakademien. Derzeit hat Meissl auch eine Gastprofessur am Shanghai Conservatory of Music inne. In den letzten Jahren widmet sich Johannes Meissl auch erfolgreich dem Dirigieren und tritt regelmäßig mit verschiedenen Orchestern in Österreich, Japan, Bulgarien, Litauen, Polen, Finnland und Rumänien auf. 

  • Isabel Mundry

    Komposition
    Zürich / München
    Komposition
    Zürich / München

    Isabel Mundrys Werke zeichnen sich durch eine differenzierte Klangsprache aus, in die das Nachdenken über die Bezüge zwischen Zeit, Raum und Wahrnehmung auf vielfältige Weise einfließt. Dabei öffnet sie sich in ihrem Schaffen stets neuen Wegen und unterschiedlichsten Realitätsbezügen, die sie mit ihrer in Timbre, Harmonik und Rhythmik nuancierten Musik erforscht.

    Unter den Uraufführungen der letzten Jahre finden sich Werke verschiedenster Gattungen mit diversen Inspirationsquellen, interpretiert unter anderem vom Chicago Symphony Orchestra, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Tokyo Symphony Orchestra, dem Ensemble intercontemporain oder dem Ensemble Resonanz.

    Ihr kompositorisches Handwerk erlernte Isabel Mundry unter anderem bei Frank Michael Beyer, Gösta Neuwirth und Hans Zender, ergänzt um Studien in Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie, sowie um einen Kurs für Informatik und Komposition am Pariser IRCAM. Sie ist Mitglied der Akademien der Künste von Berlin und München sowie der Akademie für Wissenschaft und Literatur Mainz. Seit 1998 war sie vielfach als Dozentin bei den Darmstädter Ferienkursen zu Gast. Nachdem sie ab 1996 eine Professur an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt innehatte, ist sie seit 2004 Professorin für Komposition an der Zürcher Hochschule der Künste und seit 2011 zudem an der Hochschule für Musik und Theater München.

  • Hagai Shaham

    Violine
    Tel Aviv/ New York
    Violine
    Tel Aviv/ New York

    Mit seiner Kombination aus technischer Brillanz und einer tiefgründigen musikalischen Persönlichkeit ist Hagai Shaham international als einer der herausragenden Geiger anerkannt, die aus Israel hervorgegangen sind. Er begann sein Violinstudium im Alter von sechs Jahren und war der letzte Schüler der legendären Ilona Fehér. Außerdem studierte er bei Elisha Kagan, Emanuel Borok, Arnold Steinhardt und dem Guarneri-Quartett.
    1990 gewann er den 1. Preis beim ARD-Wettbewerb in München, die Ilona Kornhouser Competition, Israeli Broadcasting Authority Young Artist Competition, den Wettbewerb der Tel Aviv Rubin Academy, die Clairmont Awards und ein Jahresstipendium der America-Israel Cultural Foundation.
    Als Solist trat er mit vielen großen Orchestern der Welt auf: English Chamber Orchestra, BBC Philharmonic, Royal Philharmonic Orchestra, Royal Liverpool Philharmonic, RTÉ National Symphony Orchestra, Belgian National Orchestra, Taipei, Singapore und Shanghai Symphony Orchestra, SWF Sinfonieorchester, Prager Radio-Sinfonierorchester, Tschechische und Slowakische Philharmonie, das São Paulo, Buenos Aires und Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta.
    1985 wurde er eingeladen, zusammen mit Isaac Stern und Pinchas Zukerman ein Galakonzert in der Carnegie Hall zu geben, woraufhin Zubin Mehta ihn einlud, das Doppelkonzert von Brahms ebendort aufzuführen. Im Jahr 2006 führte er dieses Werk zu den Feierlichkeiten zum 70-jährigen Bestehen der Israelischen Philharmonie erneut unter Mehta und mit dem Cellisten Mischa Maisky auf.
    Hagai Shaham unternimmt regelmäßig Tourneen durch Europa, Nord- und Mittelamerika und tritt bei internationalen Konzertreihen und Festivals auf. Er nahm für Hyperion, Decca International, Chandos, Biddulph, Naxos, Champs Hill und AVIE auf, seine zahlreichen Aufnahmen für Nimbus werden von der Kritik gefeiert. Er ist außerdem Mitglied des Shaham-Erez-Wallfisch-Trios, das in bedeutenden Spielstätten auftritt, u. a. Wigmore Hall in London und Concertgebouw in Amsterdam, und mehrere Alben für Nimbus Records aufgenommen hat, darunter die kompletten Beethoven-Trios.
    Hagai Shaham ist Professor an der Buchmann-Mehta School of Music der Universität Tel Aviv und Artist in Residence an der Stony Brook University, New York. Zusammen mit seinem Kollegen, dem Geiger Ittai Shapira, ist er Mitbegründer der Ilona Feher Foundation.

  • Anton Sorokow

    Violine
    Wien
    Violine
    Wien

    Anton Sorokow, 1. Konzertmeister der Wiener Symphoniker und Professor an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wurde am 30. September 1978 als Sohn einer Musikerfamilie in Moskau geboren. Seinen ersten Violinunterricht erhielt er im Alter von vier Jahren bei seiner Mutter. Ab seinem zehnten Lebensjahr studierte er an der Moskauer Zentralmusikschule bei Jewgenia Tschugajewa.

    1991 übersiedelte er nach Wien und nahm 1996 die österreichische Staatsbürgerschaft an. Sein Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien setzte er ab 1991 bei Prof. Dora Schwarzberg fort und schloss es im März 2004 mit Auszeichnung ab.

    Neben zahlreichen weiteren Auszeichnungen erhielt Anton Sorokow den 1. Preis sowie einen Sonderpreis beim Beethoven-Wettbewerb in Tschechien (1994), außerdem 1. Preise beim Stefanie-Hohl-Wettbewerb in Wien (1997) und beim Romano-Romanini-Wettbewerb in Brescia (1999).

    Seine künstlerische Laufbahn wurde wesentlich durch seine Tätigkeit als Solist und Konzertmeister mit den Wiener Symphonikern, dem Philharmonia Orchestra London, dem NDR Elbphilharmonie Orchester sowie den Nürnberger Philharmonikern geprägt, bei denen er von 2003 bis 2005 als 1. Konzertmeister wirkte. Ein weiterer wichtiger Meilenstein in seiner musikalischen Entwicklung war die Begegnung mit dem großen Geiger Isaac Stern in Verbier. Über mehrere Jahre hinweg profitierte er von Sterns musikalischem Rat und seiner Unterstützung.

    Auch Auftritte mit den Berliner Symphonikern und den Moskauer Symphonikern sowie die Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten und Musikern wie Wolfgang Sawallisch, Georges Prêtre, Philippe Jordan, Myung-Whun Chung, Kent Nagano, Andrés Orozco-Estrada, Mstislaw Rostropowitsch, Franz Welser-Möst und Fabio Luisi prägten seine Laufbahn nachhaltig. Ein besonderer Höhepunkt war ein gemeinsamer Auftritt mit Montserrat Caballé im Jahr 2001 vor 5.000 Zuhörern in der Moskauer Gostiny-Dwor-Arkade.

    Von 2003 bis 2005 war Anton Sorokow 1. Konzertmeister der Nürnberger Philharmoniker am Staatstheater Nürnberg. Seit 2005 ist er 1. Konzertmeister der Wiener Symphoniker.

    Im Sommer 2007 entstanden CD-Aufnahmen bedeutender Violinkonzerte von Bach, Beethoven, Tschaikowsky und Kabalewski mit den Vienna Classical Players. Im Jahr 2023 folgten Einspielungen von Antonio Vivaldis Die vier Jahreszeiten mit dem Wiener Concertverein Kammerorchester im Auftrag der Oesterreichischen Nationalbank.

    Von 2008 bis 2011 unterrichtete er am Konservatorium Wien – Privatuniversität; seit 2011 ist er Professor an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Seit 2024 leitet er das Fritz-Kreisler-Institut an derselben Universität. Darüber hinaus ist er seit 2013 Gastprofessor an der Universität Milano-Bicocca sowie Mitbegründer des Eisenstädter Osterseminars und der Meisterkurse in Sozopol (Bulgarien).

    Anton Sorokow tritt regelmäßig als Kammermusiker auf und gibt Meisterklassen unter anderem beim NYCMF-Musikfestival in Norwegen. Zudem war er Jurymitglied zahlreicher internationaler Wettbewerbe und wurde zu Meisterkursen im In- und Ausland eingeladen. Seine Studierenden bekleiden zahlreiche Positionen in renommierten europäischen Orchestern, darunter die Wiener Philharmoniker und die Wiener Symphoniker, und wurden mit bedeutenden Preisen bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, unter anderem beim Fritz-Kreisler-Wettbewerb, beim Johannes-Brahms-Wettbewerb, beim Václav-Hummel-Wettbewerb in Zagreb, bei Valsesia Musica, beim Anton-Rubinstein-Wettbewerb in Düsseldorf sowie beim Internationalen Osaka-Wettbewerb.

    Anton Sorokow spielt eine Violine von Giuseppe Guarneri del Gesù, Cremona 1741, mit dem Beinamen „Ex Carrodus“, aus der Sammlung der Oesterreichischen Nationalbank.

  • ©Nikolaj Lund

    Lars Anders Tomter

    Bratsche
    Oslo
    Bratsche
    Oslo

    Lars Anders Tomter gehört zu den herausragenden Bratschenvirtuosen unserer Zeit. Der vom Fachmagazin The Strad als „Giant of the Nordic Viola“ bezeichnete Musiker wurde im norwegischen Hamar geboren. Mit acht Jahren begann er die Violine zu spielen, wenig später Bratsche. Das Studium für beide Instrumente absolvierte er am Konservatorium Oslo und an der staatlichen norwegischen Akademie bei Leif Jørgensen. Mit siebzehn Jahren gab er sein Debüt auf beiden Instrumenten. Er setzte seine Studien dann bei Max Rostal und Sandor Vegh fort. Wettbewerbserfolge in Budapest und in Lille standen am Beginn seiner internationalen Karriere.
    Seine Auftritte als Bratschensolist werden mit größtem Beifall von Publikum und Kritik bedacht, von der Carnegie Hall, dem Wiener Musikverein und der Wigmore Hall bis zu den wichtigen Konzertpodien in Skandinavien, Madrid, Budapest, Bonn, Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln, München, Stuttgart, Paris, Rom, London, New York, Los Angeles und Washington D.C. Darüber hinaus gastiert Lars Anders Tomter bei Festivals wie dem Beethovenfest Bonn, Schleswig-Holstein Musik Festival, Lockenhaus, Kissinger Sommer, Salzburger Festspiele, Verbier Festival, SWR Schwetzinger Festspiele, Kammermusikfestival Moritzburg, Schubertiade, styriarte, den BBC Proms und zahlreichen Festivals in Skandinavien.
    Lars Anders Tomter hat u.a. mit folgenden Orchestern gespielt: BBC Symphony, BBC Scottish Symphony, Royal Philharmonic Orchestra, City of Birmingham Symphony Orchestra, Academy of St. Martin in the Fields, Beethovenorchester Bonn, hr- Sinfonieorchester Frankfurt, Gürzenich-Orchester Köln, NDR Radiophilharmonie Hannover, Ungarische Nationalphilharmonie, Budapest Festival Orchestra, Tschechische Philharmonie, KBS Symphony Orchestra, Niederländische Radio- Philharmonie, Schwedisches Radio-Symphonieorchester, Oslo Philharmonic, Bergen Philharmonic und Dänisches Radio-Symphonieorchester. Dirigenten, mit denen er zusammengearbeitet hat, sind u.a. Marc Albrecht, Vladimir Ashkenazy, Dennis Russell Davies, Olari Elts, Daniele Gatti, Eivind Gullberg Jensen, Manfred Honeck, Okko Kamu, Arvid Jansons, Dmitrij Kitajenko, Ken-Ishiro Kobayashi, Ervin Lukács, Krzysztof Penderecki, Nello Santi, Ulf Schirmer, Yan Pascal Tortelier, Muhai Tang und Hans Vonk.
    www.larsanderstomter.com
    Darüber hinaus arbeitet Lars Anders Tomter in Kammermusikprojekten regelmäßig mit international renommierten Musikern zusammen.
    Tomters Repertoire ist weitgefächert und beinhaltet alle großen Solokonzerte für sein Instrument. Er hat viele Konzerte uraufgeführt, darunter „Illuminatio“ von Erkki-Sven Tüür, „Under City Skin“ von Rolf Wallin, das Doppelkonzert des schwedischen Komponisten Anders Eliasson, sowie das symphonische Konzert für Bratsche und Orchester „La Valle dell’unità“ von Lasse Thoresen. 2017 hat Lars Anders Tomter eine neue, auf eingehendem Quellenstudium basierende Fassung des Bartók-Konzerts veröffentlicht. Einspielungen hat er für die Labels Dacapo, Chandos, Naxos, NMC, Simax, Somm und Virgin Classics gemacht.
    Lars Anders Tomter ist Professor an der Musikhochschule in Oslo. Er war Gründer und 25 Jahre lang künstlerischer Co-Leiter des Risør Kammermusikkfest. Seit 2017 ist er kündtlerischer Leiter des Fjord Classics in Sandefjord. Lars Anders Tomter spielt eine Gasparo da Salo aus dem Jahr 1590.

  • Claudia Visca

    Gesang
    Wien
    Gesang
    Wien

    Die in New York geborene Sopranistin Claudia Visca absolvierte ihre Gesangsausbildung am „The Curtis Institute of Music“ in Philadelphia bei Anna Moffo‘s Lehrerin Eufemia Giannini und Wagnerian Sopran Margret Harshaw. Ein Fulbright Stipendium brachte sie an die Hochschule für Musik Wien, wo sie bei KS. Hilde Rössel-Majdan und Anton Dermota studierte. Claudia Visca hat mit zahlreichen namhaften Dirigenten, Künstlern und Regisseuren zusammengearbeitet, darunter Leonard Bernstein, Eugene Ormandy, Istvan Kertesz, Gustav Kuhn, Miguel Goméz-Martinèz, Helmut Müller-Brühl, Hanns-Martin Schneidt, Sandor Vegh, Peter Gülke und Raphael Frühbeck de Burgos, Placido Domingo, Agnes Baltsa, José Carreras, Edith Mathis, Günther von Kannen, Hartmut Welker, Thomas Tipton,  Yo-Yo Ma, Jean-Pierre Rampal, Bruno Canino, Rudolf Serkin, Siegfried Palm, Richard Stolzmann, Mitglieder des Guarneri-Quartetts, Marcel Prawy, Pina Bausch, John Dew, Pet Halmen, Christine Mielitz, Wolfgang Weber und Sammy Molcho. Während  ihrer langen Bühnenkarriere hat sie an mehr als 25 Opernhäusern in Europa gastiert, u.a. in Amsterdam, Berlin, Düsseldorf,  Genf, Köln, Wien und Zürich. Sie verkörperte 75 Opern-, Operetten- und Musical-Rollen in mehr als 2,000 Vorstellungen. Von 1998-2003 war sie Professorin für Gesang an der Hochschule für Musik Köln. Im Jahr 2003 wurde sie an die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien berufen, an der sie seitdem eine Klasse für Sologesang leitet. Claudia Visca gibt weltweit Meisterkurse für Gesang und Interpretation u.a. in Amerika, Australien, Belgien, Bulgarien, China, Deutschland, England, Griechenland, Holland, Italien, Japan, Kroatien, Österreich, Norwegen, Polen, die Schweiz, Serbien, Tschechien und Ungarn. Sie ist zudem Jurorin bei internationalen Wettbewerben. Studierende  von Claudia Visca sind Preisträger vieler Wettbewerbe und an namhaften Opernhäusern als Solisten engagiert  u.a. Amsterdam, Barcelona, Buenos Aires, Berlin, Glynbourne,  Hamburg, Italien (La Scala), London (Covert Garden), Madrid, Moscow, München, New York (The Metropolitan), Paris, Peking, St. Petersberg, Prague (Nationaltheater), Rom, Wiener Staatsoper, Warsaw und Zagreb.

  • Dominik Wagner

    Kontrabass
    Wien
    Kontrabass
    Wien

    Als ECHO- und Opus-Klassik Preisträger präsentiert der in Wien geborene Kontrabassist Dominik Wagner sein Instrument international in neuen Facetten. Seine Tätigkeit als Solist führte ihn in renommierte Säle wie den Musikverein Wien, die Philharmonie Berlin, die Elbphilharmonie Hamburg oder die Carnegie Hall New York. Zudem ist er Preisträger bei nahezu allen Kontrabasswettbewerben wie beispielsweise der International Bradetich Competition, dem Internationalen Musikwettbewerb der ARD, dem Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen, dem J.M. Sperger Wettbewerb sowie dem Eurovision Young Musicians Wettbewerb.

    Außerdem trat er als Solist mit Orchestern wie dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem WDR- Sinfonieorchester, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, der Camerata Salzburg, dem Zürcher Kammerorchester und dem WKO Heilbronn auf und ist Stipendiat der Anne-Sophie-Mutter-Stiftung. Wagner ist auch ein gefragter Pädagoge. Seit 2023 ist er Professor an der Hochschule für Musik Würzburg und gibt regelmäßig Meisterkurse in Europa und den USA. Dominik Wagner wurde zunächst als Cellist ausgebildet, bevor er 2007 zum Kontrabass wechselte. Von 2009 bis 2015 hatte er Unterricht an der mdw, von 2015 bis 2022 bei Dorin Marc an der Hochschule für Musik Nürnberg.

  • ©Annett Melzer

    Ulf Wallin

    VIOLINE
    BERLIN/WIEN
    VIOLINE
    BERLIN/WIEN

    Der schwedische Geiger Ulf Wallin studierte an der Königlichen Musikhochschule in Stockholm bei Sven Karpe und später an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Wolfgang Schneiderhan.
    Ulf Wallin widmet sich der Solo- wie der Kammermusikliteratur mit gleicher Hingabe. Konzertreisen haben ihn durch ganz Asien, Europa und die USA geführt, wobei er unter Dirigenten wie Jesús López Cobos, Manfred Honeck, Paavo Järvi, Esa-Pekka Salonen, und Franz Welser-Möst gespielt hat. Kammermusikpartner_innen waren unter anderem Bruno Canino, Barbara Hendricks, Heinz Holliger, Roland Pöntinen und András Schiff.
    Ulf Wallin ist regelmäßig bei international renommierten Festivals zu Gast, wie dem Luzern Festival, den Berliner Festwochen, dem Marlboro Music Festival u. a.
    Er ist auf bedeutenden Konzertpodien aufgetreten wie der Berliner Philharmonie, La Scala di Milano, Théatre des Champs-Elysées Paris, Wigmore Hall, Wiener Musikverein.
    Sein reges Interesse an zeitgenössischer Musik hat zu einer engen Zusammenarbeit mit bedeutenden Komponisten wie Anders Eliasson, Alfred Schnittke und Rodion Shchedrin geführt.
    Er hat zahlreiche Aufnahmen für Rundfunk und Fernsehen gemacht. Seine Produktionen mit über 50 CD-Aufnahmen (BIS, cpo, EMI und BMG), haben große Anerkennung und Aufmerksamkeit in den internationalen Medien gefunden.
    Ulf Wallin ist Professor an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Er ist Jurymitglied bedeutender Wettbewerbe wie dem Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München und dem Internationalen Fritz Kreisler Violinwettbewerb in Wien.
    2013 wurde er mit dem Robert-Schumann-Preis der Stadt Zwickau ausgezeichnet. 2014 wurde er zum Mitglied der Königlichen Schwedischen Musikakademie ernannt.

  • GOTTLIEB WALLISCH

    Klavier
    BERLIN
    Klavier
    BERLIN

    Der aus Wien stammende Gottlieb Wallisch stand mit sieben Jahren zum ersten Mal auf der Konzertbühne und debütierte im Alter von zwölf Jahren im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins. Lehrer wie Heinz Medjimorec, Pascal Devoyon oder Oleg Maisenberg haben seinen musikalischen Weg mitbestimmt.
    Er konzertierte mit führenden Orchestern, u.a. den Wiener Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, dem Gustav Mahler Jugendorchester, dem Royal Liverpool Philharmonic, der Camerata Salzburg, dem hr-sinfonieorchester oder den Festival Strings Lucerne unter Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Sir Neville Marriner, Dennis Russell Davies, Kirill Petrenko, Christopher Hogwood, Bruno Weil, Louis Langrée und Lord Yehudi Menuhin.
    Wallischs Diskographie umfasst u.a. alle Beethoven-Klavierkonzerte auf Originalinstrumenten mit dem Orchester Wiener Akademie unter Martin Haselböck, außerdem Ersteinspielungen von Hans Gál, Erich Zeisl, Jaromír Weinberger und Wilhelm Grosz sowie die Reihe „20th Century Foxtrots“.
    Von 2010 bis 2016 leitete Gottlieb Wallisch eine Klavierklasse an der Haute École de Musique de Genève. Seit 2016 hat er eine Professur an der Universität der Künste Berlin inne. Anfang 2012 wurde er in die Liste der „Steinway Artists“ aufgenommen.

  • CHRISTIAN WETZEL

    OBOE
    KÖLN
    OBOE
    KÖLN

    Christian Wetzel ist Professor für Oboe an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Neben seiner Lehrtätigkeit und internationalen solistischen Aktivitäten widmet er sich intensiv der Kammermusik und konzertiert weltweit bei bedeutenden Festivals.
    Er ist Oboist und Gründungsmitglied des renommierten Ma’alot Bläserquintetts, mit dem er zahlreiche internationale erste Preise gewann, unter anderem beim ARD-Wettbewerb München. Das Ensemble kann auf eine mehr als 30-jährige Konzertkarriere zurückblicken und hat eine Reihe von preisgekrönten CD-Aufnahmen eingespielt.
    Nach neun Jahren als Solooboist beim Nationaltheaterorchester Mannheim erhielt er 1997 an der Musikhochschule Leipzig seine erste Professur und kümmert sich seitdem intensiv und erfolgreich um den internationalen oboistischen Nachwuchs. 2008 wurde er an die Musikhochschule Köln berufen.
    Viele seiner Student_innen erhielten prominente Positionen in bedeutenden Orchestern in der ganzen Welt.
    Christian Wetzel unterrichtet auf zahlreichen internationalen Masterclasses weltweit und als Gastdozent an so bedeutenden Musikinstituten wie etwa der Royal Academy of Music in London, der Julliard-School in New York, der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien oder dem Chinesischen Zentralkonservatorium in Peking.
    Außerdem leitet er eine Oboenklasse an der Musikhochschule des Baskenlandes,“Musikene“, in San Sebastián (Spanien).
    Zahlreiche Einspielungen, Uraufführungen und die enge Zusammenarbeit mit bedeutenden zeitgenössischen Komponisten zeigen außerdem sein Engagement für Neue Musik.

  • Szabolcs Zempléni

    Horn
    Berlin
    Horn
    Berlin

    Szabolcs Zempléni, geb. 1981, errang mit 17 Jahren bereits den 1. Preis und den
    Sonderpreis am Concertino Praga. Es folgten der 1. Preis beim Internationalen
    Hornwettbewerb in Békés, der 2. Preis beim Internationalen Hornwettbewerb in
    Markneukirchen im Jahr 2000 und der 1. Preis beim Internationalen Hornwettbewerb
    Brno 2001.
    Den 1. Preis beim Internationalen ARD –Musikwettbewerb in München errang
    Szabolcs Zempléni im Jahre 2005. Seitdem spielte er Solokonzerte u.a. in der
    Tschechischen Republik, in Japan, China, Thailand, Italien, Deutschland, Österreich,
    der Schweiz und in den Vereinigten Staaten unter der Leitung von Ivan Fischer, Yakov
    Kreizberg, Jonathan Nott, Daniel Raiskin und Michael Sanderling. Er debütierte bereits
    in den größten Konzerthallen wie dem Auditorium in Rom, der Carnegie Hall New
    York, der Philharmonie im Gasteig, München und dem Bartók-Saal in Budapest. Er
    konzertierte ferner mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem
    Münchener Kammerorchester, der Camerata Salzburg, dem Budapest Festival
    Orchester, den Bamberger Symphonikern, der Württembergischen Philharmonie
    Reutlingen u.a. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen András Keller, Péter Nagy,
    Dénes Várjon, Christoph Eschenbach, Elena Bashkirova, Christian Zacharias und das
    Atos Trio.
    Szabolcs Zempléni ist Gastprofessor am Trinity Music College in London und am
    Tokyo Music College in Japan. Ab 2010 bekleidete er die Professur für Horn an der
    Hochschule für Musik in Trossingen. In 2018 folgte er einem Ruf an die Hochschule für
    Musik und Theater in Hamburg. Seit 2024 ist er Professor für Horn an der UdK-Berlin.
    Sein erstes Solo-CD (Colours of the French Horn) erschien in 2011

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