Lehrende

  • ANDRÉS ANAZCO

    KORREPETITION
    WIEN
    KORREPETITION
    WIEN

    Der vielfältige Pianist Andrés Añazco aus Ecuador, trat bereits als Solist und Kammermusiker in renommierten Konzertsälen wie dem Musikverein Wien, dem MuTh (Konzertsaal der Wiener Sängerknaben), der Carnegie Hall (New York), sowie beim Menuhin Festival Gstaad (Schweiz) und beim Rheingau Musik Festival (Deutschland) auf.
    Bereits im Alter von 12 Jahren erhielt er den ersten Preis beim 1. Internationalen Klavierwettbewerb Ciudad de Huesca in Spanien. Dies bedeutende Ereignis war der Auftakt seiner Karriere als Solist. Seit 2012 ist er Mitglied des gefeierten Acros Trio. Im selben Jahr erhielt er den Preis der Stadt Lausanne gemeinsam mit dem Geiger Yuuki Wong. Als Mitglied der European Chamber Music Academy erhielt er prägende künstlerische Einflüsse durch Tabea Zimmermann, Hatto Beyerle, Shmuel Ashkenasi, Ferenc Rados, Hariolf Schlichtig, Johannes Meissl u. a.
    Nach dem Studienabschluss in seiner Heimat, erhielt er im Jahr 2006 ein Stipendium von Kardinal Christoph Schönborn um sein Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Oleg Maisenberg (Klavier) und bei Avedis Kouyoumdjian (Klavierkammermusik) fortzusetzen. In Wien hat sich seine musikalische Karriere in vielerlei weiterentwickelt, hin zu diversen musikalischen Stilrichtungen. Als Mitglied des Vienna Tango Quintets trat er bereits u. a. im populärsten Jazz Club Wiens, dem Porgy and Bess, auf. 

  • Ulrike Anton

    Workshop
    WIEN
    Workshop
    WIEN

    Flötistin und Musikwissenschaftlerin Ulrike Anton erhielt ihre musikalische Ausbildung in Österreich, Frankreich und England. Sie zählt zu den führenden Interpret*innen auf dem Gebiet der Exil-Musik, was sie durch ihre internationale Konzerttätigkeit und CD-Aufnahmen (Preiser Records, Gramola, Centaur) immer wieder unter Beweis stellt. Sie konzertiert regelmäßig in Europa, den USA, Kanada und Asien mit Auftritten u. a. im Wiener Musikverein, im Wiener Konzerthaus, im Konzerthaus Berlin, in der Philharmonie Brno, an der Lyssenko Musikakademie Lemberg, in der Carnegie Hall New York, dem Palacio de Bellas Artes in Mexico City, der Ishibashi Memorial Hall Tokyo. Als Solistin musizierte sie mit dem Radio Symphonie Orchester Wien (RSO), dem Christiania Kammerorchester Oslo, dem Philharmonischen Orchester Košice, dem Orchester Berg und dem China Youth Philharmonic Orchestra. Eine ihrer letzten CD-Einspielungen als Solistin wurde gemeinsam mit dem weltbekannten English Chamber Orchestra unter der Leitung von David Parry aufgenommen. Ulrike Anton ist wissenschaftliche Mitarbeiterin des exil.arte Zentrum der mdw, Dozentin für Kammermusik am Institute for the International Education of Students in Wien (IES Abroad Vienna) sowie adjunct professor für Musikgeschichte bei Wake Forest University (Vienna Campus). Sie hält regelmäßig Meisterklassen in den USA, Kanada und China.

  • Karen Asatrián

    Workshop
    WIEN , Klagenfurt
    Workshop
    WIEN , Klagenfurt

    1972 in Yerevan/Armenien geboren, erhielt er seine erste Ausbildung in klassischer Geige und Klavier an der Tschaikowsky Musikfachschule in Yerevan. Danach Studium in Geige, Klavier und Komposition am Staatlichen Konservatorium Komitas in Yerevan. 1999 Abschluss des Diplomstudiums Jazz-Piano bei Harry Neuwirth in Klagenfurt mit Auszeichnung und 2001 der Studienrichtung Instrumental(Gesangs-)Pädagogik. Wichtige Stationen seiner musikalischen Laufbahn sind die Gründung der Gruppe „Brahms‘ Project“ (Jazz-Trio mit Kammerorchester), Aufführungen seiner Kompositionen mit dem Kammerchor Norbert Artner, Zusammenarbeit mit dem Bruckner Symphonieorchester, Samulnori, Dee Dee Bridgewater, George Garzone, Jamaaladeen Tacuma u. v. m., Auftritte bei „Three Nights of Jazz“ Saalfelden, Jazz Fest Wiesn in Wien, Sziget Festival in Budapest usw. Die Verbundenheit mit seinen Wurzeln und die Leidenschaft zu der armenischen Musiktradition zeigt er durch die Gründung seiner Avantgarde-Folk-Jazz-Gruppe „Armenian Spirit“ im Jahr 2013. Die von ihm im Stil der abendländischen Musiktradition komponierte Messe „Prayer Wheel“ für Chor, Sängerin und Jazz-Ensemble wurde im Konzerthaus Klagenfurt 2015 uraufgeführt. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit unterrichtet Karen Asatrian am Kärntner Landeskonservatorium und an der mdw und hält Workshops im In- und Ausland.

  • SHMUEL ASHKENASI

    VIOLINE
    PHILADELPHIA
    VIOLINE
    PHILADELPHIA

    Shmuel Ashkenasi, geboren in Tel Aviv, begann seine musikalische Ausbildung an der Musikhochschule von Tel Aviv bei der legendären Pädagogin Ilona Feher und ging dann mit einem Stipendium in die USA, um am Curtis Institute in Philadelphia bei Efrem Zimbalist zu studieren. Internationale Aufmerksamkeit erhielt er als Preisträger des belgischen Königin-Elisabeth-Wettbewerbes und des Tschaikowsky-Wettbewerbes 1962.
    Als Solist tritt Shmuel Ashkenasi oft mit Orchestern wie dem Philadelphia Orchestra, dem Boston Symphony Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Los Angeles Philharmonic, den Wiener Symphoniker und dem Royal Philharmonic Orchestra auf. Er unternahm zwei Konzertreisen durch die Sowjetunion, trat im Fernen Osten und in Israel auf und konzertierte regelmäßig in Europa. Er arbeitete mit Dirigenten wie Leopold Stokowski, Karl Böhm, Rudolf Kempe, Erich Leinsdorf, Rafael Kubelík, Stanislaw Skrowaczewski und Karel Ančerl.
    1969 gründete er das Vermeer Quartett, als dessen Primarius er zu den bedeutenden Kammermusikern der Gegenwart zählt. Das Vermeer Quartett war Artist-in-Residence an der Northern Illinois University und dem Royal Northern College of Music in Manchester. Die Diskographie enthält Werke von Beethoven, Bartók, Dvořák, Haydn (für einen Grammy nominiert), Schubert, Tchaikovsky und Verdi.
    Shmuel Ashkenasi ist außerdem ein bekannter Pädagoge und ist derzeit Professor für Violine und Kammermusik am Curtis Institute of Music. 

  • Matthias Bartolomey / Klemens Bittmann progressive strings vienna

    Workshop
    WIEN
    Workshop
    WIEN

    Der Respekt vor dem Klang ihrer Instrumente, sowie die Lust am gemeinsamen Entwickeln der damit möglichen neuen Klangbilder, führt zwei Musiker zusammen. Der Cellist Matthias Bartolomey und der Geiger und Mandolaspieler Klemens Bittmann führen in ihrem Zusammenspiel ihr stark in der klassischen Musiktradition verankertes Instrumentarium auf einen neuen Weg. Mit Spontaneität und Improvisation der Jazzästhetik verbinden sie intim groovende bis hin zu kraftvoll rockenden Elemente. „Selten hat man Streicher gehört, die sich so lustvoll dem Groove hingeben. BartolomeyBittmann bringen jene musikalische Tugenden leichtfüssig auf den Punkt, die man üblicherweise nicht mit klassischen Instrumenten verbindet: Unbändige Spiellust und radikalen Rhythmus.“ (Wolfgang Muthspiel)

  • JULIUS BERGER

    KAMMERMUSIK
    AUGSBURG
    KAMMERMUSIK
    AUGSBURG

    Seit mehr als 40 Jahren ist der in Augsburg geborene Cellist Julius Berger aus dem Musikleben nicht mehr wegzudenken. Und das nicht nur weil er ein wunderbarer Interpret ist, den der berühmte Kritiker Wolf-Eberhard von Lewinski nach seiner zweiten Aufnahme der Cello-Suiten von Bach einen „Propheten des Cellos“ nannte. Seine jüngste Aufnahme erhielt den begehrten „Supersonic Award“. Er ist auch als Solist und Kammermusiker international tätig, hat zahlreiche CDs eingespielt und bildet Spitzennachwuchs aus. Zunächst als Professor in Würzburg, Saarbrücken und Mainz, unterrichtete er von 2000 bis 2019 in Augsburg und gibt weltweit Meisterkurse, wie z. B. seit 1992 an der Internationalen Sommerakademie des Mozarteums in Salzburg.
    Er ist gleichzeitig künstlerischer Leiter der Eckelshausener Musiktage und des Asiagofestivals in Italien, leitete internationale Wettbewerbe und ist als Jurymitglied weltweit gefragt. Nicht zuletzt widmet er sich mit Hingabe der Erforschung der zum Teil noch unbekannten Cellowerke von Boccherini. Hervorgetreten ist Julius Berger aber auch durch sein großes Engagement für zeitgenössische Musik von Sofia Gubaidulina, Franghiz Ali-Zadeh, Wilhelm Killmayer u. v. a. Mehr als zwanzig Cellokonzerte oder Kammermusikwerke sind ihm gewidmet, durch ihn uraufgeführt und eingespielt.
    Julius Berger ist ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz. Vor kurzem erschien sein Buch „Tautropfen“ mit eigenen Texten, Gedichten und Fotografien.

  • BORIS BERMAN

    Klavier
    NEW HAVEN (YALE UNIV.)
    Klavier
    NEW HAVEN (YALE UNIV.)

    Geboren in Moskau, Studium am Tschaikowsky-Konservatorium bei Lew Oborin. 1973 Immigration nach Israel. Internationale Konzerttätigkeit, u. a. mit dem Concertgebouw und dem Gewandhaus-Orchester und bei wichtigen Festivals.
    Berman leitet das Klavierinstitut an der Yale School of Music, gibt weltweit Meisterkurse und ist Jurymitglied bei internationalen Wettbewerben. Der Grammy-Nominierte hat alle Werke für Klavier solo von Prokofjew und Schnittke, die gesamten Sonaten von Scriabin und Werke von Mozart, Schumann, Brahms, Schostakowitsch, Strawinsky, Berio, Cage u. a. eingespielt.
    Seine Fachbücher über die Technik des Klavierspiels und Prokofjews Klaviersonaten sind bei der Yale University Press erschienen und in mehrere Sprachen übersetzt worden.

  • Emmanuelle Bertrand

    VIOLONCELLO
    PARIS/GENNEVILLIERS
    VIOLONCELLO
    PARIS/GENNEVILLIERS

    Emmanuelle Bertrand hat Diplome der Konservatorien von Paris und Lyon, ist Preisträgerin des Rostropowitsch Wettbewerbs, erste Preisträgerin der Japan Chamber Music Competition und der Académie Internationale de Musique Maurice Ravel sowie Gewinnerin eines Révélation Classique Awards von ADAMI und eines Grand Prix de la Critique. Durch die Verleihung eines Victoire de la Musique wurde sie 2002 einem breiteren Publikum bekannt, seitdem wurde jede ihrer Aufnahmen von der nationalen und internationalen Presse als ein Ereignis bejubelt, was ihr einige Auszeichnungen einbrachte: ein Diapason d’Or de l’année, ein “Choc” von Classica, ein Gramophone Classical Music Award, ein Cannes Classical Award und ein “Bestenliste” Preis der Deutschen Schallplattenkritik.
    Als Solistin trat Emmanuelle Bertrand mit dem Luzerner Sinfonieorchester, Orchestre Métropolitain, Nationalen Sinfonieorchester der Ukraine, Moskauer Staatlischen Akademischen Sinfonieorchester, BBC National Orchestra of Wales, Busan Symphony Orchestra, Musica Vitae, Quebec Symphony Orchestra, RTV Slovenia Sinfonieorchester, Wuhan Symphony Orchestra, den Orchestres Nationals de Lille, Ile de France und Lorraine sowie den Strassburger Philharmonikern und dem Philharmonischen Orchester von Monte Carlo auf.
    Sie ist eine enthusiastische Kammermusikerin und trat in den letzten 15 Jahren im Duo mit dem Pianisten Pascal Amoyel auf, mit dem sie sowohl unveröffentlichte Werke als auch das Kernrepertoire erforscht. Es ist ihr ein Anliegen, ihre Kunst zu vermitteln und stets die Rolle von Musiker*innen in der Gesellschaft zu überdenken, so widmet Emmanuelle Bertrand ihre Zeit auch dem Unterrichten von Kammermusik am Pariser Konservatorium und Violoncello am Conservatoire de Gennevilliers  sowie auf internationalen Meisterkursen.
    2011 wurde sie von Diapason und France Musique Hörer*innen zur Künstlerin der Jahres ernannt, sie ist künstlerische Leiterin des Beauvais Cello Festival und Schirmherrin des Festival de la Bâtie im Déparement Loire. Sie ist Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres. 

  • HATTO BEYERLE

    KAMMERMUSIK
    WIEN/HANNOVER
    KAMMERMUSIK
    WIEN/HANNOVER

    Hatto Beyerle studierte an der Hochschule für Musik Freiburg bei Ulrich Koch Viola, in Wien bei Ricardo Odnoposoff Violine, bei Alfred Uhl Komposition und bei Hans Swarowsky das Dirigieren. 1960 war er Mitbegründer des Kammerorchesters Wiener Solisten, mit dem er zahlreiche Konzertreisen unternahm. 1970 gründete er zusammen mit Günter Pichler das Alban Berg Quartett. Mit diesem Streichquartett gewann er zahlreiche nationale und internationale Preise, u. a. den deutschen Schallplattenpreis sowie mehrere japanische Preise und wurde von der deutschen Phonoakademie zweimal mit dem Titel Künstler des Jahres ausgezeichnet. 1982 bis 1998 war er Mitglied von L´Ensemble. Hatto Beyerle wirkte von 1964 bis 1987 als Professor für Viola und Kammermusik an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Seit 1987 ist er Professor an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und war von 1990 bis 2004 auch Professor an der Musik-Akademie der Stadt Basel. Seit 1998 gibt er regelmäßig Meisterkurse an der Scuola di Musica di Fiesole (Florenz) sowie Gastkurse für Viola und Kammermusik in den USA und Kanada.
    Als Dirigent leitete er von 1985 bis 1998 die Konzertvereinigung der Wiener Konzerthausgesellschaft. 2004 war Beyerle Initiator der European Chamber Music Academy und künstlerischer Leiter des Europäischen Kulturforums Großraming (Österreich). 

  • Heinz-Arthur Boltuch

    Sprechen und Dialogtraining
    Wien
    Sprechen und Dialogtraining
    Wien

    Geboren 1975 in Wien, studierte er Schauspiel an der Schauspielschule Krauss in Wien. Er war u. a. am Theater in der Josefstadt, Wiener Volkstheater und Vorarlberger Volkstheater engagiert. Zuletzt war er mit dem Stück „Honig im Kopf“ unter der Intendanz von Marcus Strahl in Wien und in den Bundesländern zu sehen. In den vergangenen Sommern war er im Theater am Fluss in Steyrals Herr von Lips in „Der Zerrissene“ und Dave the Lord in den „Unteren Zehntausend“ zu erleben. Er tritt auch regelmäßig mit Christian Strasser und dem Stück „Indien“ in der Regie von Robert Finster auf. Wenn er nicht auf der Bühne steht, dreht er Serien wie „Meiberger“ (durchgehende Serienrolle), „Soko Donau“ (Episodenrollen), „Blind ermittelt“, „Schnell ermittelt“, „Todesfrist“ (ConstantinTelevision/Sat1) und „Vienna Blood“ (BBC2/ORF). 2020 hatte er Dreharbeiten für den italienisch-österreichischen Kinofilm „Tutti per Uma“ mit Laura Bilgeri in der Hauptrolle. Als Rhetoriklehrer für Gesangsstudierende war er zeitweilig an der mdw –Universität für Musik und darstellende Kunst tätig.

  • ALFRED BRENDEL

    Klavier
    LONDON
    Klavier
    LONDON

    Alfred Brendel studierte Klavier, Komposition und Dirigieren in Zagreb und Graz und beschloss seine Klavierstudien bei Edwin Fischer, Paul Baumgartner und Eduard Steuermann. Er hat als erster das Klavierwerk Beethovens in seiner Gesamtheit aufgenommen. An der Einbürgerung der Schubert-Sonaten und des Klavierkonzertes von Schönberg ins Konzertrepertoire war er ebenso maßgeblich beteiligt wie an der Rehabilitation der Klavierwerke Liszts. Seit langem war Alfred Brendel ein regelmäßiger Gast der großen internationalen Konzertsäle und Festivals sowie der führenden europäischen und amerikanischen Orchester unter namhaften Dirigenten. Sein letztes Konzert gab Alfred Brendel im Dezember 2008 an der Seite der Wiener Philharmoniker. Seitdem widmet er sich dem Schreiben sowie Lesungen und Vorträgen.
    Alfred Brendel ist Ehrendoktor u. a. der Universitäten von London, Oxford, Cambridge und Yale. 1989 wurde ihm eine „Honorary KBE“ verliehen. Seit 1992 ist er Träger der Hans von Bülow-Medaille der Berliner Philharmoniker und seit 1998 Ehrenmitglied der Wiener Philharmoniker. Zu seinen zahlreichen Auszeichnungen gehören in den letzten Jahren der Artur-Rubinstein-Preis (2007), der Karajan-Preis (2008), der „Praemium Imperiale“ der Japan Art Association (2009) und der Gramophone „Lifetime Achievement Award“ (2010). Er ist Commandeur des Arts et des Lettres (2004).
    Seit vielen Jahren tritt Alfred Brendel auch als Schriftsteller hervor. Seine gesammelten Gedichte sind bei Hanser unter dem Titel „Spiegelbild und schwarzer Spuk“ veröffentlicht, gesammelte Essays liegen unter dem Titel „Über Musik“ beim Piper Verlag vor. 2010 erschien bei Hanser das Buch „Nach dem Schlussakkord –Fragen und Antworten“, 2012 „A bis Z eines Pianisten. Ein Lesebuch für Klavierliebende“ und zuletzt „Die Dame aus Arezzo –Sinn, Unsinn und Musik“. Sämtliche Philips-Aufnahmen Alfred Brendels wurden bei Decca in einer großen Kassette anlässlich seines 85. Geburtstags wieder zugänglich gemacht.

  • JEAN-LOUIS CAPEZZALI

    Oboe
    Lyon
    Oboe
    Lyon

    Jean-Louis Capezzali studierte Oboe am Konservatorium in Versaille. 1979 wurde er zum Professor für Oboe und bekam die Stelle des Solo-Oboisten des Orchestre Lamoureux.
    Er gewann internationale Wettbewerbe, u. a. in Genua 1982 und Prag 1986. 1984 wurde er Solo-Oboist des Orchestre Philharmonique de Radio France und von 1988 bis 1998 unterrichtete er am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris.
    Er tritt als Solist mit Orchestern wie dem Orchestre Lamoureux, dem Orchestre National Bordeaux Aquitaine, dem Swiss Roman Orchestra oder dem Ensemble Orchestral de Paris auf.
    Die Kammermusik nimmt einen hohen Stellenwert in Capezzalis konzertantem Wirken ein und daneben gibt er regelmäßig Meisterklassen in Europa, den USA und Asien.
    Seit 1998 ist er Oboen-Professor am Conservatoire National Supérieur de Lyon. Jean-Louis Capezzali berät außerdem Buffet Crampon beim Bau ihrer Oboen und hat zu deren Entwicklung beigetragen.

  • André Cazalet

    Horn
    Paris
    Horn
    Paris

    Nach seiner Tätigkeit als Solist im Ensemble Intercontemporain ist er seit 1980 Solohornist im Orchestre de Paris. Parallel verfolgte er seine Solokarriere, die ihn mit vielen bedeutenden Dirigenten und Orchestern zusammenführte. Als Kammermusiker tritt er mit Daniel Barenboim, Shlomo Mintz, dem Quatuor Talich, Gérard Caussé, Katia und Marielle Labèque u. v. a. auf. Sein Repertoire reicht vom 18. Jahrhundert bis zu Neuer Musik, viele Werke zeitgenössischer Komponisten wurden ihm gewidmet. Er ist seit 1985 Professor am Pariser Konservatorium (CNSMDP) und erhält regelmäßig Einladungen zu internationaler Lehrtätigkeit (u. a. Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau). Preisgekrönte Aufnahmen (u. a. Grand Prix du Disque für Brahms- und Ligeti-Trio, Auszeichnung für Poulencs „Elegie“ in der Zeitschrift „Grammophone“) liegen vor.

  • CARLO COLOMBO

    FAGOTT
    LYON/LAUSANNE
    FAGOTT
    LYON/LAUSANNE

    Carlo Colombo wurde in Padua/Italien geboren, studierte bei Evandro Dall’Oca in Mailand, bei Roger Birnstingl in Genf und bei Brian Pollard in Amsterdam. Seit Gründung des Orchesters der Nationalen Oper in Lyon im Jahr 1983 ist er dessen erster Fagottist. Von 1978 bis 1981 konzertierte er mit dem Ensemble „I Solisti Veneti.“ Er spielte mit führenden europäischen Orchestern, u. a. dem Orchestra del Teatro alla Scala, dem Orchestre de Chambre de Lausanne (OCL), dem NDR Orchester in Hamburg und dem Orchestre de Paris, zusammen. Er trat auch unter der Leitung berühmter Dirigenten wie Leonard Bernstein, Riccardo Muti, Riccardo Chailly, Antal Doráti, Philippe Herreweghe, Sir Neville Marriner, Semjon Bychkov, Kent Nagano, Iván Fischer, Kurt Masur und Lorin Maazel auf. Sein Interesse gilt den Originalinstrumenten, was ihn dazu bewegte, mit dem Orchestre Révolutionnaire et Romantique unter der Leitung von Sir John Eliot Gardiner aufzutreten. Colombo ist Mitglied des Bläser-Ensembles „Maurice Bourgue“ und lehrt seit 2001 am Conservatoire National Superieur de Musique de Lyon sowie seit 2005 am Konservatorium in Lausanne. Er war als Gastprofessor an der Indiana University und dem Oberlin Conservatory tätig und gibt vernachlässigte Fagott-Werke heraus.

  • David Dolan

    Workshop
    London
    Workshop
    London

    Als Reaktion auf seine erste CD, „When Interpretation and Improvisation Get Together“, schrieb Lord Yehudi Menuhin: „David Dolan haucht der klassischen Musik neues Leben ein.“ Als international tätiger Konzertpianist, Forscher und Lehrer widmet Professor Dolan einen Teil seiner Karriere der Wiederbelebung der verlorenen Kunst der klassischen Improvisation und ihrer verschiedenen Anwendungen in der Aufführung. CD-Aufnahmen und Konzertauftritte hat er auf vier Kontinenten gemacht und Extemporisation in viele seiner Konzerte integriert. Professor Dolan ist Leiter des Centre for Creative Performance & Classical Improvisation an der Guildhall School of Music & Drama in London und unterrichtet auch an der Yehudi Menuhin School. Seine Reihen von Meisterkursen und Workshops finden in Musikzentren auf der ganzen Welt statt.

  • ANNA DZIALAK-SAVYTSKA

    VIOLINE
    ZÜRICH
    VIOLINE
    ZÜRICH

    Anna Dzialak-Savytska wurde in der ukrainischen Stadt Lemberg geboren. Mit acht Jahren begann sie die Violine zu spielen. Später hatte sie Gelegenheit, bei Dora Schwarzberg und Vladimir Spivakov zu studieren.
    2001 gewann sie den internationalen Vaclav Huml-Wettbewerb in Kroatien, 2003 den hochdotierten Pablo de Sarasate-Wettbewerb. 2002 und 2005 vertrat sie die Ukraine in der Konzertserie „Ukrainian Stars“ mit Auftritten in vielen Weltmetropolen. 2007 wurden ihr das Stipendium und der Spezial-Preis der Yamaha-Stiftung (Österreich) verliehen, 2008 folgte der Asahi Shinbun Spezialpreis (Japan). Sie war Stipendiatin des Herbert von Karajan-Zentrums (Österreich).
    Anna Dzialak Savytska war Solistin mit führenden Orchestern: Pablo de Sarasate Orchester Pamplona, Orchestra de Euskadi, Vogtland Philharmonie, Beethoven Orchester Bonn, Orchestre Philharmonique du Maroc, National Philharmonic Orchestra Zagreb, National Philharmonie Ukraine, Lviver Symphoniker, INSO‐ Lemberg. Sie trat auf unter Dirigenten wie Gunhard Mattes, Pavle Despalj, Mischa Kats, Enrique Garcia, Fabrice Gregorutti, Nicolas Milton, Saulus Sondeckis, Roman Kofman und Jiri Malat. Sie hat in bedeutenden Konzertsälen gespielt, u. a. im Musikverein Wien und Wiener Konzerthaus, im Bundeskanzleramt (Auftritt bei Wolfgang Schüssel – Bundeskanzler der Republik Österreich), im Saal des Österreichischen Rundfunks, im Bösendorfer‐ und Steinway Saal, UNESCO Wien, in der Kölner Philharmonie, im Beethoven Haus in Bonn, im Baluarte‐Saal, im Theatro Gayarre Pamplona, im Auditorio Nacional de Madrid, im Auditorio Nacional de Zaragoza sowie im Lisinski Saal in Zagreb.
    Sie ist oft Gast bei internationalen Festivals, so am Dubrovnik Summer Festival, an den Warschauer Tagen der Ukrainischen Musik, am Kyiv-Music-Fest und bei Wien Modern. Sie musizierte mit prominenten Künstler*innen wie Dora Schwarzberg, Duncan Gifford, Yuri Lanyuk, Alexander Rabinowitsch, Yuri Bashmet und Sergei Bezrodny.
    Ein wichtiger Bestandteil ihrer künstlerischen Tätigkeit ist ihr Einsatz, klassische Musik für Kinder zugänglich zu machen. Regelmäßig spielt und moderiert sie mit ihren Mann, dem Violinisten Jakub Dzialak, in der Schweiz, der Ukraine und in Polen Konzerte für Kinder.

  • Ensemble Fractales

    Zeitgenössische Musik
    Belgien
    Zeitgenössische Musik
    Belgien

    Fractales ist ein belgisches Ensemble, das sich auf die Aufführung zeitgenössischer Musik konzentriert. Es wurde 2012 gegrundet und von Mentor_innen wie Ictus, Ensemble Recherche oder dem Klangforum Wien begleitet. Fractales bedient ein breites Repertoire verschiedener zeitgenössischer Spiel- und Aufführungsformen sowie -techniken wie Musique concrete, elektronische Musik, Neue Komplexitat, Minimalismus u. a. und arbeitet mit internationalen jungen Komponist_innen zusammen.
    Es erhielt Einladungen zu Auftritten auf Festivals wie Les Nuits du Beau Tas, Festival Europart, Festival Batard, La Semaine du Son 2018 und 2019, Belgium Music Days, Week of the Contemporary Music, Piknik Music, Studio Spatial, SMOG, Festival Loop 5, 8 and 10 in Belgien, Summer of Sounds im Arnold Schönberg Center, isa14, 16 und 18 sowie Impuls 2015 in Osterreich.
    Weiters spielten sie für Rundfunk- und TV-Übertragungen, u. a. auf Musiq3, Klassikaraadio, ABC classic FM, DR.DK, RTE, PolskieRadio, ORF Radio Ö1, Yle radio 1, Hangtar radio, tvr-het, Kulturradio rbb, Hrt radio, RTS espace 2, NRK, Wfmt 98.7, SverigSRadio, RTVSLO, Deconcertzender und France Musique.
    Das Ensemble Fractales ist Preisträger diverser Wettbewerbe, darunter der Vocatio Foundation Prize und wurde zum ProPulse Festival 2018 eingeladen. In der Saison 2017/18 war Fractales Ensemble in Residence des Forum des Compositeurs und wird gefördert von der Federation Wallonie-Bruxelles.

  • Dietmar Flosdorf

    isaOutreach
    WIEN
    isaOutreach
    WIEN

    Dietmar Flosdorf studierte Viola bei Hatto Beyerle und Kim Kashkashian in Wien und München. Konzertfachdiplom und Magister Artium an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
    Weltweite Konzerttätigkeit als Mitglied des Wiener Kammerorchesters und in freier Mitarbeit bei Ensembles wie der Deutschen Kammerphilharmonie, dem Freiburger Barockorchester, Ensemble Modern und Klangforum Wien. Lehrender an der Musikschule Wien und der mdw.
    Als Musikvermittler gründete er 1989 die experimentelle dialogische Musikvermittlungsinitiative „Musik zum Anfassen“ und war verantwortlich für die Konzeption und Durchführung der ersten Musikvermittlungsprojekte für die Wiener Symphoniker und das Theater an der Wien.
    Er ist Preisträger des „junge ohren preis“ 2007 und der „IRIDA – Kulturvermittlung in Neuen Kontexten“ 2009. Zu seinen Forschungsprojekten zählen „Artists in Creative Education“ im Rahmen von EU-Kultur 2007 bis 2013 oder „Du fühlst, ich höre, wir musizieren – ein Dialog“ zur Inklusion mit hörgeschädigten und hörenden Schüler*innen im Rahmen von „Sparkling Science“ 2012 bis 2014.
    Er realisierte Communityprojekte mit Bildung- und Kulturinstitutionen wie dem Bundesblindeninstitut, Institut für Gehörlosenbildung, Wiener Mozartjahr 2006, der Fußballeuropameisterschaft 2008, dem Technischen Museum Wien, Integrationshaus Wien, mit Einrichtungen der Caritas, „Jugend am Werk“, Seniorenhäusern und Flüchtlingsquartieren.
    Veröffentlichungen und Aktivitäten als Netzwerker und Beirat in verschiedenen Gremien und Programmen zur Musikvermittlung.

  • WENZEL FUCHS

    KLARINETTE
    Salzburg
    KLARINETTE
    Salzburg

    Geboren in Innsbruck (Tirol) Österreich
    Beginn mit dem Klarinettenstudium am Konservatorium in Innsbruck bei Walter Kefer. Anschießend Studium an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Peter Schmidl. Abschluss durch das Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Preise bei Wettbewerben „Jugend musiziert“.
    Neben des Studiums rege Aushilfstätigkeiten bei sämtlichen Wiener Orchestern u. a. an der Wiener Staatsoper und bei den Wiener Philharmonikern.
    Engagements: Mit 19 Jahren Solo-Klarinettist im Orchester der Wiener Volksoper. Nach 5 Jahren Solo-Klarinettist im Radio Symphonie Orchester Wien. Seit 1993 Solo-Klarinettist der Berliner Philharmoniker. Dozent an der Orchesterakademie (Karajan Akademie) der Berliner Philharmoniker. Von 2008 bis 2013 Professor an der Hochschule für Musik “Hans Eisler“ Berlin. Gastprofessor an der Geidai Universität in Tokio (Japan).
    Ab 2015: Professor an der Universität „Mozarteum“ in Salzburg. Nebenbei intensive Unterrichtstätigkeit durch zahlreiche Meisterkurse in Japan, USA und Europa. Als Solist weltweites Auftreten mit Orchestern wie Tokio Philharmonic, China National Symphony Orchestra, Korea Symphony Orchestra, Berliner Symphonikern und mit den Berliner Philharmonikern.
    Kammermusikpartner von Yefim Bronfman, Emmanuel Pahud, Andras Schiff, Albrecht Mayer, Mitsuko Utchida, David Geringas u. a.
    Mitglied bei den „Berliner Philharmonischen Bläsersolisten“ dem „Berliner Philharmonischen Bläserensemble“ dem „Berliner Philharmonischen Oktetts“ und dem Kammerorchester Wien Berlin.

  • ROMAIN GARIOUD

    VIOLONCELLO
    DARMSTADT
    VIOLONCELLO
    DARMSTADT

    Romain Garioud ist Preisträger renommierter internationaler Wettbewerbe wie dem Tschaikowsky Wettbewerb in Moskau (2001), dem Rostropowitsch Wettbewerb in Paris (2002) und erster Preisträger der Valentino Bucchi Competition in Italien (2005).
    Seine Tätigkeiten umfassen solistische Engagements weltweit, Meisterkurse sowie seine Stellen als Solocellist im Staatsorchester Rheinische Philharmonie in Koblenz (Deutschland) und als Professor an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt und der Akademie für Musik Berlin.
    Er spielte unter Dirigenten wie Christoph Eschenbach (Orchestre de Paris), Michael Sanderling (Aalborg Symphoniker), Volodymir Sirenko (Nationales Sinfonieorchester der Ukraine) und mit namhaften Kammermusikpartnern wie Mstislav Rostropovitch, Menahem Presler, Gilles Apap, Philippe Entremont, Régis und Bruno Pasquier u. a. in den berühmtesten Konzertsälen wie Musikverein Wien und Wiener Konzerthaus, Berliner Philharmonie und auf Festivals wie dem Progetto Martha Argerich (Lugano) oder dem Yuri Bashmet Festival (Lutoslawsky Cello Co).
    Einige seiner Konzerte wurden von Radio France oder dem TV-Musikkanal Mezzo aufgenommen. 

  • Luisella Germano

    Workshop
    WIEN
    Workshop
    WIEN

    Luisella Germano stammt aus Turin und studierte am Konservatorium ihrer Heimatstadt. Dank eines Stipendiums von De Sono wurde sie an die Accademia Ducale di Alto Perfezionamento in Genua und an die Accademia di Alto Perfezionamento in Fiesole aufgenommen, wo sie sich mit dem Trio di Milano und dem Trio di Trieste als Kammermusikerin weiterbildete. 2002 gewann sie ein Stipendium der Scala und absolvierte daraufhin ein Studium für musikalische Einstudierung an der Scala. 2003 gewann sie auf diesem Gebiet am Teatro Regio in Turin ein Auswahlspiel und arbeitete an diesem Opernhaus bis 2012 als Solokorrepetitorin. Als Solorepetitorin war sie auch in Frankfurt und Nizza tätig. 2006 gewann sie ein Vorspiel des RAI Symphony Orchestra für Tasteninstrumente im Orchester. 2012 bis 2020 war sie Solorepetitorin der Wiener Staatsoper. 2016 und 2017 war sie zudem bei den Salzburger Festspielen als Korrepetitorin und musikalische Assistentin tätig. Im Zuge ihrer Tätigkeit konnte sie mit zahlreichen namhaften Dirigenten zusammenarbeiten (S. Bychkov, J. L. Cobos, R. F. de Burgos, M. W. Chung, C. Eschenbach, R. Muti, G. Noseda, Z. Mehta, P. Steinberg, J. Tate u. a.). Seit 2018 ist sie Lehrerin am Gesangsinstitut der mdw.

  • MATTHIAS GERSTNER

    KORREPETITION
    WIEN
    KORREPETITION
    WIEN

    Matthias Gerstner stammt aus dem fränkischen Erlangen und erhielt seine musikalische Ausbildung bei Michael Keller an der Musikhochschule Detmold, wo er 1993 die künstlerische Reifeprüfung mit Auszeichnung ablegte. Er begleitet Sänger, Instrumentalisten aller Art, Stummfilme und schreckt auch vor neuer Musik nicht zurück. Seit 1995 ist er Vertragslehrer an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo er Kontrabass, Tuba und Posaune im Konzertfach begleitet. Es kommt zu musikalischen Begegnungen mit Jiří Hudec, Franco Petracchi, Joel Quarrington, Herbert Mayr, Ernst Weissensteiner und dem Ensemble Wien. Sein besonderes Augenmerk gilt dem Kontrabassduo mit Josef Niederhammer, dass im Jahr 2013 sein 25-jähriges Jubiläum im Wiener Musikverein feierte. 

  • Eugenia Grauer

    Workshop
    Konstanz
    Workshop
    Konstanz

    Wurde in Russland geboren und wuchs in Belgien auf. Sie studierte Geige am Konservatorium Brüssel bei Valery Oistrakh und an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Zakhar Bron und Barnabás Kelemen. Meisterkurse besuchte sie bei Ida Kavafian, Lewis Kaplan, Viktor Tretjakov, Pierre Amoyal, Krzysztof Wegrzyn u. a. Sie erhielt mehrere Preise, so beim Internationalen Hindemith-Violinwettbewerb. Aktuell ist Eugenia Grauer Erste Konzertmeisterin der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz. Von 2014 bis 2019 war sie in gleicher Position bei der Nordwestdeutschen Philharmonie und als Gast-Konzertmeisterin bei Orchestern wie der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken, dem WDR Funkhausorchester, La Monnaie, dem Sinfonieorchester Antwerpen, Streichorchester Luzern u. a. tätig. Sie trat bei zahlreichen Festivals wie in Kronberg oder Verbier auf und spielt ein breites Repertoire von barocker bis zu zeitgenössischer Musik. Als Kammermusikerin und Interpretin von belgischen und französischen spätromantischen Kompositionen arbeitet sie regelmäßig mit ihrer Mutter, der Pianistin Nina Ardashir, zusammen. Eugenia Grauer hat als Solistin und Kammermusikerin weltweit und auf bekannten internationalen Bühnen wie Konzerthaus Berlin, Palais des Beaux-Arts oder Contergebouw Amsterdam konzertiert. Sie spielt eine „Vincenzo Panormo, Paris 1775“.

  • Gerold Gruber

    Workshop
    WIEN
    Workshop
    WIEN

    Gerold Gruber studierte Musikwissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Wien sowie Gesang an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Seit 1984 ist er Mitglied des Instituts für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung der mdw. Seine Arbeitsschwerpunkte sind österreichische Musik des 18. – 21. Jahrhunderts, Methoden der musikalischen Analyse sowie Musik von verfemten Komponist*innen. Gruber veröffentlichte u. a. 2002 eine Monographie über sämtliche Werke von Arnold Schönberg, 2011 ein Lexikon der musikalischen Form gemeinsam mit Reinhard Amon, sowie 2012 die Übersetzung von Brendan G. Carrolls Biographie von Erich Wolfgang Korngold. Gruber leitete und initiierte zahlreiche internationale Projekte, wie Accentus musicalis, eine dreijährige Kooperation der mdw mit der Musikakademie in Bratislava und dem Alte-Musik-Ensemble Musica aeterna, weiters die Kritische Gesamtausgabe der Schriften von Arnold Schönberg sowie das Quellenverzeichnis und die Gesamtausgabe der Werke und Briefe Erich Wolfgang Korngolds (eine Kooperation mit der Humboldt Universität Berlin und der Hochschule für Musik und Theater Rostock). 2006 gründete er den Verein Exilarte, welcher 2009 mit dem „Golden Stars Award“ der Europäischen Kommission ausgezeichnet wurde und 2010 den Bank Austria Kunstpreis errang. Exilarte wurde 2016 als wissenschaftliches Forschungszentrum (inklusive eigenem Archiv und Ausstellungsfläche) in die mdw eingegliedert.

  • Julia Gurvitch

    KORREPETITION
    TEL AVIV
    KORREPETITION
    TEL AVIV

    Julia Gurvitch wurde in Baku (Aserbaidschan) geboren und erhielt ihre Klavierausbildung am Gnessin-Institut Moskau. Seit 1980 arbeitet sie als gefragte Pianistin, u. a. von 1984 bis 1990 als Begleiterin des Cellisten Valentine Feigin, mit dem sie mehr als 300 Konzerte in Europa, Russland und Japan spielte. 1990 emigrierte Julia Gurvitch nach Israel, wo sie seitdem als Korrepetitorin an der Buchmann-Mehta-Musikschule der Universität Tel Aviv am Institut für Violine und Viola unterrichtet. Zudem ist sie gefragte Korrepetitorin bei zahlreichen Meisterkursen in Europa und Israel. Als Konzertpianistin gastiert sie weiterhin weltweit und ist auch Mitglied des israelischen Kammermusikensembles Quattro Plus.

  • THOMAS HABERLAH

    KORREPETITION
    HANNOVER
    KORREPETITION
    HANNOVER

    Thomas Haberlah wurde in Waibstadt bei Heidelberg geboren und studierte an der Hochschule für Musik in Mannheim bei Hans Thürwächter und in Hannover bei David Wilde. Meisterkurse bei Karl-Heinz Kämmerling und Leonid Brumberg und die Teilnahme an diversen internationalen Klavierwettbewerben vervollständigten seine musikalische Ausbildung. 1992 wurde er Preisträger beim Franz-Liszt-Klavierwettbewerb in Utrecht (Niederlande). Neben seiner solistischen Tätigkeit als Pianist und auch Organist ist er seit 1993 Lehrbeauftragter für musikalische Ensemblearbeit an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Er arbeitete als Korrepetitor bei internationalen Musikfestivals und Meisterkursen. Konzertreisen als Solist und Kammermusikpartner führten ihn bis nach Korea und Japan.

  • Thomas Hampson

    Gesang
    New York
    Gesang
    New York

    Thomas Hampson, Amerikas führender Bariton, hat internationale Ehrungen und Auszeichnungen für sein fesselndes künstlerisches Schaffen und seine kulturelle Führungsrolle erhalten. Geehrt als „Met Mastersinger“ der Metropolitan Opera Guild und aufgenommen in die „Hall of Fame“ der American Academy of Arts and Sciences sowie von Gramophone, ist Hampson einer der angesehensten und innovativsten Musiker unserer Zeit. Mit einem Opernrepertoire von über 80 Rollen, die er in allen großen Theatern der Welt gesungen hat, umfasst seine Diskographie mehr als 170 Alben, die mehrfach nominiert und mit dem Grammy Award, Edison Award und dem Grand Prix du Disque ausgezeichnet wurden.
    Zu den bedeutenden Engagements auf der Konzertbühne gehören die Eröffnung der Saison der Osloer Philharmoniker im August 2020 mit ihrem neuen Chefdirigenten Klaus Mäkelä und der Auftritt beim Vilnius Festival im Frühjahr 2021.
    Er trägt die Titel Kammersänger der Wiener Staatsoper und Commandeur dans l’Ordre des Arts et des Lettres der Republik Frankreich und wurde mit dem Österreichischen Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet. 2017 erhielt Thomas Hampson die Hugo-Wolf-Medaille der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie, gemeinsam mit seinem langjährigen musikalischen Mitarbeiter, dem Pianisten Wolfram Rieger. Im Jahr 2019 wurde Hampson mit dem Musikpreis Heidelberger Frühling ausgezeichnet.
    Thomas Hampson genießt eine einzigartige internationale Karriere als Opernsänger, Aufnahmekünstler und „Botschafter des Liedes“, wobei er ein aktives Interesse an Forschung, Bildung, musikalischer Öffentlichkeitsarbeit und Technologie beibehält und seine pädagogischen Aktivitäten ständig erweitert. Seine wiederkehrenden internationalen Meisterkurse sind eine ständige Online-Ressource der Manhattan School of Music, Medici.tv und des Livestream-Kanals der Hampsong Foundation.

  • RICHARD HAYNES

    ZEITGENÖSSISCHE MUSIK (KLARINETTE)
    BERN
    ZEITGENÖSSISCHE MUSIK (KLARINETTE)
    BERN

    Richard Haynes ist als Solist und in mehreren Kammerensembles und Orchestern tätig, zudem arbeitet er projektbezogen als Performer, Kurator, Komponist, Arrangeur und Übersetzer. Der in Australien und der Schweiz ausgebildete Musiker wurde beim renommierten Interpretationswettbewerb „Concours Nicati“ in der Schweiz mit einem Ersten Preis ausgezeichnet.
    Er ist international in verschiedensten Kontexten von Musik ab dem 18. Jahrhundert aktiv: Konzert, Rezital, Installation, Oper, Musiktheater und Improvisation. Seine Werkzeuge dabei sind Klarinetten, Objekte, Körper, Stimme, traditionelle sowie unkonventionelle Partituren und Texte. Er tritt regelmäßig als Klarinettist mit den Ensembles ELISION, Proton Bern, Manufaktur für aktuelle Musik, Præsenz und Stroma auf und ist gern gesehener Gast beim Ensemble Garage, Ensemble Musikfabrik, Ensemble Phoenix Basel, Ensemble Resonanz und Klangforum Wien.
    Richard Haynes ist Widmungsträger von Werken der Komponistinnen und Komponisten Trevor Bača, Richard Barrett, Robert Dahm, Chris Dench, Liza Lim, Timothy McCormack, Michael Norris, Enno Poppe, Nemanja Radivojević, Rebecca Saunders und Jeroen Speak. Im Rahmen von Artist Residencies arbeitete er als Interpret und Dozent an den Universitäten von Canterbury, Harvard, Huddersfield, Melbourne, Stanford, Sydney und Victoria sowie am Institut CalArts.

  • Hilda Hernádi

    KORREPETITION
    BUDAPEST
    KORREPETITION
    BUDAPEST

    Hilda Hernádi wurde in Széged (Ungarn) geboren. Sie begann im Alter von sechs Jahren mit dem Klavierspiel und studierte an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest bei Kornél Zempléni. Nach ihrem Abschluss in Budapest studierte sie zwei Jahre an der Nationalen Musikakademie der Ukraine Peter Tschaikowski in Kiew bei Olga Liforenko. Hernádi ist an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest als Klavierbegleiterin tätig. Sie bestreitet regelmäßig Konzerte als Solistin und Kammermusikerin in ganz Europa und Japan und spielte zahlreiche Aufnahmen mit der Österreichisch-Ungarischen Haydn-Philharmonie, dem Ungarischen Philharmonie-Orchester, Franz-Liszt-Kammerorchester sowie dem Ungarischen Radio-Orchester ein. 

  • Kei Hikichi

    KORREPETITION
    VALENCIA
    KORREPETITION
    VALENCIA

    Kei Hikichi wurde in Tokio geboren und studierte an der Kichijo High School und der Toho Gakuen Universität Tokio bei Kyoko Edo, wo sie mit dem Bachelor of Music abschloss.
    Danach absolvierte sie ihr Klavier- und Kammermusikstudium an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom bei Sergio Perticaroli und Félix Ayo. Kei Hikichi tritt sowohl als Solistin als auch als Kammermusikerin in Europa und Asien auf und begleitete bereits Musikern wie Volker Tessmann, Christian Wetzel, Guy Touvron, Ab Koster und Radovan Vlatković. Im Studienjahr 2003/2004 war sie Korrepetitorin an der Hochschule für Musik und Theater “Felix Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig. Derzeit begleitet sie am Conservatorio Municipal “José Iturbi” de Valencia.  

  • JIŘÍ HUDEC

    KONTRABASS
    PRAG/MANCHESTER
    KONTRABASS
    PRAG/MANCHESTER

    Jiří Hudec stammt aus Brünn, wo er Kontrabass am Konservatorium und an der Janáček-Akademie für Musik und darstellende Kunst Brünn bei Jiří Bortlíček studierte. Er schloss sein Studium 1977 ab. Im selben Jahr wurde er Mitglied in der Tschechischen Philharmonie. Er nahm an mehreren internationalen Wettbewerben teil. 1977 gewann er den 2. Preis in Markneukirchen (Deutschland), 1978 gewann er den 1. Preis auf der Isle of Man, 1979 den 3. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München. Er spielte ein Solo-Konzert in der Wigmore Hall in London und spielte eine Erstaufführung des Konzerts von Richard Rodney Bennett mit dem English Chamber Orchestra in der Queen Elisabeth Hall. Seit 1990 ist er Solo-Kontrabassist in der Tschechischen Philharmonie. Außerdem ist er ein gefragter Kammermusiker und Solist. Er nahm mehrere CDs auf und spielte Rundfunkaufnahmen von Werken der Komponisten Vaňhal, Bennet, Françaix, Glier und Reiner ein. 1999 spielte er als Solist ein Konzert von Giovanni Bottesini beim internationalen Musikfestival Prager Frühling. Neben dem Duo di basso, Virtuozi di basso und Czech Philharmonic Octet spielt er auch als Kammermusiker mit zahlreichen führenden Interpret*innen und Ensembles. Er ist Professor an der Akademie der musischen Künste in Prag und am Royal Nothern College of Music in Manchester (GB). 2012 wurde er zum RNCM Fellow ernannt. Viele seiner Student*innen wurden Mitglieder führender Orchester. Er gibt auch regelmäßig Kurse für Musikinterpretation in Japan, Großbritannien (Manchester, Glasgow), Frankreich, Deutschland (Detmold) und China (Peking).

  • XENIA JANKOVIC

    VIOLONCELLO
    DETMOLD
    VIOLONCELLO
    DETMOLD

    In Nis (Serbien) in eine Musikerfamilie geboren, begann Xenia Jankovic als Sechsjährige mit dem Violoncellospiel und gab drei Jahre später ihr Debüt als Solistin mit den Belgrader Philharmonikern. Durch ein Staatsstipendium konnte sie an der Zentralen Musikschule des Moskauer Konservatoriums bei Stefan Kalianov und Mstislaw Rostropowitsch studieren. Danach studierte sie bei Pierre Fournier und Guy Fallot in Genf und bei André Navarra in Detmold. Später brachte sie ihre intensive Arbeit mit Sándor Végh und György Sebők zu einem tieferen musikalischen Verständnis und künstlerischem Ideal.
    Xenia Jankovic erreichte internationalen Ruhm als sie den 1. Preis des renommierten Gaspar-Cassado-Wettbewerbs in Florenz gewann. Solistische Auftritte mit Orchestern wie dem Philharmonia Orchestra London, Budapester Philharmonischen Orchester, Radio Sinfonie Orchester Spanien dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und dem Dänischem Radio-Sinfonieorchetser sowie Vortragsabende in Paris, London, Berlin und Moskau wurden von Presse und Publikum gefeiert. Außerdem wird sie regelmäßig zu zahlreichen Festivals eingeladen, wie dem Kammermusikfest Lockenhaus oder Festival Musikdorf Ernen. Als Kammermusikerin spielt sie mit András Schiff, Gidon Kremer, Isabelle Faust, Bruno Giuranna u. a. Seit 2004 ist sie Professorin für Violoncello an der Hochschule für Musik Detmold und gibt weltweit Meisterkurse.
    Xenia Jankovic spielt ein außergewöhnliches Violoncello, Baujahr 1733, von Gregorio Antoniazzi (Werkstatt von Domenico Montagnana). 

  • Michael Jarrell

    Komposition
    Genf
    Komposition
    Genf

    1958 in Genf geboren, studierte Michael Jarrell Komposition am Genfer Konservatorium bei Eric Gaudibert sowie in mehreren Meisterklassen in den USA (Tanglewood, 1979). Er vervollständigte seine Ausbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg (Breisgau), bei Klaus Huber.
    Seit 1982 erhielten seine Werke zahlreiche Auszeichnungen: Prix Acanthes (1983), Beethovenpreis der Stadt Bonn (1986), Marescotti (1986), Gaudeamus und Henriette Renié (1988) und den Siemens-Förderungspreis (1990).
    Zwischen 1986 und 1988 war Jarrell Stipendiat an der Cité des Arts in Paris und Teilnehmer des Informatik-Kursus am Ircam. Er war Stipendiat der Villa Medici (Rom,1988/89), sodann Mitglied des Istituto Svizzero di Roma (1989/90). 2010 wurde er mit dem Musikpreis der Stadt Wien ausgezeichnet. Von Oktober 1991 bis 1993, war er „composer in residence“ des Orchestre de Lyon.
    Seit 1993 ist er Professor für Komposition an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. 1996 war er composer in residence des Festivals von Luzern. 2000 ehrte ihn das Festival Musica Nova Helsinki und 2001 erhielt er von den Salzburger Festspielen den Auftrag für ein Klavierkonzert mit dem Titel Abschied. Im selben Jahr wurde er Chevalier des Arts et des Lettres. 2004 wird er zum Kompositionsprofessor am Conservatoire supérieur von Genf ernannt.

  • Dag Jensen

    Fagott
    München/Oslo
    Fagott
    München/Oslo

    Dag Jensen wurde in Horten, Norwegen geboren. Seinen ersten Fagottunterricht bekam er von Robert Rønnes mit elf Jahren. Danach studierte er bei Torleiv Nedberg an der Norwegischen Musikhochschule in Oslo.
    Bereits mit 16 Jahren bekam er seine erste Anstellung als Kontrafagottist beim Bergen Philharmonischen Orchester. Dort übernahm er nach kurzer Zeit die stellvertretende Solofagott-Position. Neben seiner Orchestertätigkeit studierte er weiter bei Prof. Klaus Thunemann in Hannover.
    Er war von 1985 bis 1988 Solofagottist der Bamberger Symphoniker und von 1988 bis 1997 in der gleichen Position beim Kölner Rundfunk-Sinfonieorchester.
    Dag Jensen ist 1.-Preisträger beim Musik-Wettbewerb der Jugend-Sinfoniker, Norwegen, und wurde zwei mal Gewinner beim ARD-Wettbewerb in München, 1984 und 1990.
    In Deutschland musizierte er als Solist mit den Rundfunksinfonieorchestern in München, Stuttgart und Köln u.a. Auch im Ausland ist er ein gefragter Solist und ist u.a. mit der BBC Symphony Orchestra Birmingham, Oslo Philharmonic Orchestra, mit dem Mito Chamber Orchestra unter Seiji Ozawa und mit dem Norwegischen Kammerorchester unter Iona Brown, aufgetreten.
    Einen wichtigen Platz in seinem künstlerischen Wirken nimmt die Kammermusik ein. Er ist Mitglied im Bläserensemble Sabine Meyer und im Ensemble Villa Musica. Bei zahlreichen Festivals im In- und Ausland ist er regelmäßig zu Gast.
    Von 1997 bis 2011 war er Professor an der Hochschule für Musik und Theater, Hannover, und seit 2011 hat er eine Professur an der Hochschule für Musik und Theater München inne. Zudem ist er seit 2009 Professor für Fagott an der Norwegian Academy of Music Oslo, Norwegen.

  • SHARON KAM

    KLARINETTE
    HANNOVER
    KLARINETTE
    HANNOVER

    Seit über 20 Jahren gehört Sharon Kam zu den weltweit führenden Klarinettistinnen und arbeitet mit den bedeutendsten Orchestern in den USA, Europa und Japan. Vom Anbeginn ihrer Karriere sind die beiden Mozartschen Meisterwerke für die Klarinette ein wesentlichen Bestandteil der künstlerischen Arbeit von Sharon Kam: Im Alter von 16 Jahren spielte sie Mozarts Klarinettenkonzert in ihrem Orchesterdebüt mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta, und nur wenig später sein Klarinettenquintett gemeinsam mit dem Guarneri Quartet in New York.
    Zu Mozarts 250. Geburtstag spielte sie sein Klarinettenkonzert im Ständetheater in Prag, das vom Fernsehen live in 33 Länder übertragen wurde und erfüllte sich im gleichen Jahr den Wunsch sowohl das Konzert als auch sein Klarinettenquintett mit der Bassett-Klarinette aufzuzeichnen.
    Als begeisterte Kammermusikerin arbeitet Sharon Kam darüber hinaus mit Künstlerfreunden wie Lars Vogt, Christian Tetzlaff, Enrico Pace, Daniel Müller-Schott, Leif Ove Andsnes, Carolin Widmann und dem Jerusalem Quartett. Sie ist häufig Gast bei Festivals wie Schleswig-Holstein, Heimbach, Rheingau, Risør, Cork, Verbier, der Schubertiade und in Delft.
    Durch ihre zahlreichen Aufnahmen hat Sharon Kam bewiesen, dass sie in der Klassik bis zur Moderne und auch im Jazz zu Hause ist und sie wurde bereits zweimal mit dem ECHO Klassik als „Instrumentalistin des Jahres“ ausgezeichnet. Die Aufnahme „American Classics“ mit dem London Symphony Orchestra unter der Leitung ihres Ehemannes Gregor Bühl wurde mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.
    2021 wird ein Hindemith Album erscheinen.

  • GILAD KARNI

    VIOLA
    LAUSANNE
    VIOLA
    LAUSANNE

    Gilad Karni tritt weltweit als Solist, Kammermusiker und Lehrender auf. Er spielte auf vielen der weltweit größten Festivals und als Solist mit dem Tonhalle-Orchester Zürich, der Malaysian Philharmonic, der NDR Radiophilharmonie u. a.
    Er gewann u. a. den ersten Preis in der Lionel Tertis International Viola Competition 1994 und den dritten Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD 1993. Seine CD-Aufnahmen wurden von den Kritikern gefeiert.
    Karni ist seit 2008 Professor für Viola an der Musikhochschule Lausanne und gibt Meisterkurse, z. B. am Curtis Institute und der Baltimore School of Music sowie bei der isa – Internationale Sommerakademie der mdw und war Mitglied der Fakultäten des Banff Center of the Arts in Kanada, dem Aspen Music Festival (USA), den Linderman und CISMA Music Festivals in Seoul (Südkorea) und anderen.
    Zurzeit ist er Solobratschist des Tonhalle-Orchester Zürich. Davor war er Solobratschist an der Deutschen Oper Berlin, bei den Bamberg Symphonikern und 1992 das jüngste Mitglied der New York Philharmonic. Als Gast war er Solobratschist in Orchestern wie der Berliner Staatskapelle unter Daniel Barenboim und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Seine prägendsten Lehrer waren Chaim Taub und Paul Neubauer. Er ist Stipendiat der The America-Israel Cultural Foundation und Alumnus der Manhattan School of Music.
    Gilad Karni spielt eine Viola von Hiroshi Iizuka, gebaut 1982, die zuvor der amerikanische Bratschist und Pädagoge Emmanuel Vardi spielte.

  • Herbert Kefer

    KAMMERMUSIK
    GRAZ
    KAMMERMUSIK
    GRAZ

    Herbert Kefer wurde 1960 in Eisenerz geboren, wo er im Alter von fünf Jahren seinen ersten Violinunterricht erhielt. Später setzte er seine Ausbildung bei Karl Frischenschlager in Leoben und bei Karl Stierhof an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien fort, wo er 1986 sein Diplom mit Auszeichnung erhielt.
    1980 gründete er zusammen mit drei Kollegen das Artis-Quartett, mit dem er von 1984 bis 1985 beim LaSalle Quartett in Cincinnati/Ohio studierte. Danach begann eine internationale Karriere mit Konzerten bei allen wichtigen Festivals, wie zum Beispiel den Salzburger Festspielen, der Schubertiade Feldkirch, den Wiener Festwochen, dem Casals Festival u. v. m. Seit 1988 eigener Zyklus im Wiener Musikverein und Einspielung von mehr als 30 CDs, die wiederholt mit Preisen wie dem Grand Prix du Disque oder dem Diapason d’Or ausgezeichnet wurden.
    1991 wurde Herbert Kefer als Leiter einer Ausbildungsklasse für Viola an die Universität für Musik und darstellende Kunst Graz/Institut Oberschützen berufen. Außerdem ist er ein gefragter Solist und Kammermusikpartner für diverse Kammermusikformationen. Seit 2005 ist er künstlerischer Leiter des Weinklang-Festival.
    Herbert Kefer spielt eine J. B. Guadagnini, Baujahr 1784, aus der Sammlung der Österreichischen Nationalbank.

  • Margit Klaushofer

    Gesang
    WIEN
    Gesang
    WIEN

    Studium an den Universitäten in München – Gesang bei Richard Brünner und an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien. Vertiefende Gesangsstudien bei Margarethe Bence und KS Hilde Zadek.
    Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung in Anerkennung der bei Abschluss des Studiums erbrachten besonderen künstlerischen Leistungen.
    Internationale Auftritte als lyrische Sopranistin in Deutschland, Österreich, England, Spanien, USA, Griechenland, Holland und Italien mit Konzert – und Opernrepertoire (vornehmlich mit Werken von J. S. Bach, J. Haydn, F. Mendelssohn-Bartholdy u.a. und Mozartpartien wie Ilia, Pamina, Cherubino, Susanna, La Contessa); zahlreiche Liederabende; Konzerte mit zeitgenössischer Musik (Uraufführungen).
    Der Schwerpunkt ihrer beruflichen Tätigkeit liegt eindeutig in der Ausbildung und Förderung junger Sängerinnen und Sänger: Seit 1988 Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien; seit 1993 ordentliche Professorin für Gesang an der Abteilung für Kirchenmusik zur Betreuung von Studierenden im Masterstudium mit Schwerpunkt Gesang.
    Von 1999 bis 2002 zusätzlich Dozentin für Methodik und Didaktik Gesang am Konservatorium der Stadt Wien.
    Seit 2001 regelmäßige Ausbildung von Studenten des Instituts für Gesang und Musiktheater an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. 2009 endgültiger Wechsel an das Institut für Gesang und Musiktheater. Vorlesungen über Stilistik und Aufführungspraxis für Sängerinnen und Sänger. Meisterkurse für Lied- und Oratorieninterpretation und Operngesang. Vorlesungen über Stilkunde und Aufführungspraxis für SängerInnen. Jurymitglied u.a. bei Competizione dell’Opera, Prima la Musica. Seit Oktober 2017 Leiterin des Institut für Gesang und Musiktheater.

  • KLAVIERDUO SILVER-GARBURG

    KLAVIERDUO
    GRAZ
    KLAVIERDUO
    GRAZ

    Sivan Silver und Gil Garburg, die zusammen das Klavierduo Silver-Garburg bilden, haben in rund 70 Ländern auf fünf Kontinenten konzertiert und spielen regelmäßig mit den renommiertesten Orchestern, u. a. dem Israel Philharmonic Orchestra, den Sankt Petersburger Philharmonikern, dem Melbourne Symphony Orchestra und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.
    Ihre Aufnahmen von Mendelssohns Konzerten für Klavierduo und Orchester mit der Bayerischen Kammerphilharmonie unter Christopher Hogwood wurden von der Kritik begeistert aufgenommen.
    Ein anderes Projekt beinhaltet ein Kammermusikprogramm mit Werken von Schubert und Mendelssohn für Klavier vierhändig und Streichquartett zusammen mit den Quartetten Vogler, Artis und Novus, zudem Solist_innen wie Guy Braunstein, Rosanne Philippens, Jack Liebeck, Gilad Karni und Olaf Maninger. Konzerte von Bach (Philharmonie Luxembourg), Mozart (Slowakische Philharmonie), Mendelssohn (Berliner Philharmonie) und Poulenc (Festspiele Mecklenburg-Vorpommern) sowie zahlreiche Rezitale (Konzerthaus Berlin) runden das aktuelle Konzertprogramm ab.
    2014 berief die Kunstuniversität Graz sie auf eine der wenigen Professuren für Klavierduo, die es weltweit gibt. Zuvor unterrichteten Silver-Garburg an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, wo sie selbst als Studierende von Arie Vardi 2007 ihr Studium abgeschlossen hatten.

  • Roland Koch

    Workshop
    WIEN
    Workshop
    WIEN

    Roland Koch wurde 1959 in Uezwil, Schweiz, geboren. Er studierte zunächst Psychologie und Ethnologie an der Universität Zürich, besuchte dann die Schauspielschule Zürich. Nach Engagements in Celle, Konstanz, Hannover, an der Berliner Volksbühne und am Münchner Residenztheater ist er seit 1999 Ensemblemitglied des Burgtheaters. Seit Ende 2011 ist im Ermittlerteam des Tatort Konstanz in der Rolle des Matteo Lüthi zu sehen. Koch hält regelmäßig Gastvorträge an der Universität für Angewandte Kunst Wien im Fachbereich Bühnen- und Filmgestaltung, er unterrichtet darüber hinaus Schauspiel an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien und am Max Reinhardt Seminar/mdw als Professor das Fach Rollengestaltung. 2015 wurde er mit dem Nestroy-Theaterpreis in der Kategorie „Beste Nebenrolle“ ausgezeichnet.

  • Koehne Quartett

    Workshop
    WIEN
    Workshop
    WIEN

    Joanna Lewis, Violine
    Anne Harvey-Nagl, Violine
    Lena Fankhauser, Bratsche
    Melissa Coleman, Violoncello

    Das Koehne Quartett, 1987 gegründet von Joanna Lewis, zählt zu den überragenden Interpret*innen zeitgenössischer Musik in Mitteleuropa. Das Repertoire des Quartetts spannt einen großen musikalischen Bogen von klassischen Kompositionen für Streichquartett bis zu Werken des 20. und 21. Jahrhunderts. Von Beginn an suchte das Quartett vor allem die enge Zusammenarbeit mit den Komponist*innen, deren Musik es spielt, um eine möglichst hohe authentische und lebendige Interpretation ihrer Werke zu erreichen. Was mit Werken Graeme Koehnes – einem der renommiertesten und facettenreichsten Komponisten Australiens – begann, setzt sich seither konsequent mit österreichischen Zeitgenossen wie Friedrich Cerha, Kurt Schwertsik, Francis Burt, Thomas Pernes, Gerd Kühr, Thomas Larcher oder Wolfgang Liebhart fort. Dieses Arbeitsprinzip des Koehne Quartetts, musikalisches Neuland gemeinsam mit dem Komponisten zu betreten, wurde durch die Teilnahme an Meisterklassen beim Alban Berg Quartett (Günter Pichler), dem Amadeus und dem Brodsky Quartett, bei Hatto Beyerle und György Kurtág wesentlich beeinflusst. Darüber hinaus arbeitet das Koehne Quartett auch regelmäßig mit internationalen Jazzmusikern wie Dave Liebman, Wayne Horvitz, Peter Herbert, Anthony Braxton, Georg Graewe, Max Nagl und Otto Lechner und mit Künstlern aus der Weltmusik wie Marcel Khalife, Marwan Abado und Dhafer Youssef.

  • AVEDIS KOUYOUMDJIAN

    KAMMERMUSIK/KLAVIER
    WIEN/BRÜSSEL
    KAMMERMUSIK/KLAVIER
    WIEN/BRÜSSEL

    In Beirut/Libanon als Sohn einer armenischen Familie geboren, studierte er ab dem Alter von zwölf Jahren Klavier in Wien an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Seit seinem 1. Preis beim Internationalen Beethoven-Wettbewerb in Wien 1981 trat er weltweit in bedeutenden Konzerthallen und auf Festivals sowie als Solist mit bekannten Orchestern auf.
    Er ist ein gefragter Juror bei internationalen Wettbewerben und gibt regelmäßig Meisterkurse. CD-Aufnahmen dokumentieren sein künstlerisches Schaffen als Pianist und Kammermusiker. Seit 1997 ist er Professor für Klavier und Kammermusik an der mdw, wo er den Internationalen Joseph Haydn Kammermusikwettbewerb mitbegründete und 2010 zum Studiendekan für Instrumentalstudien ernannt wurde.
    Von 2004 bis 2008 war er künstlerischer Leiter des Klavierfestivals St-Ursanne/Schweiz.

  • Philipp M. Krenn

    Regie und Dramatische Interpretation
    Wien
    Regie und Dramatische Interpretation
    Wien

    Der österreichische Regisseur Philipp M. Krenn erhielt seine erste künstlerische Ausbildung als Solist bei den Wiener Sängerknaben. Nach dem Stimmbruch schlug er zunächst eine komplett andere Richtung ein und studierte an der Technischen Universität Wien Verfahrenstechnik. Das Theater sollte ihn jedoch bald wieder einholen,und er entschloss sich knapp vor Abschluss des Technikstudiums für den künstlerischen Weg. Er absolvierte ein Schauspielstudium am Konservatorium Wien, arbeitete als Schauspieler und lernte das Regiehandwerk als Assistent von international tätigen Regisseuren. Als Regisseur inszenierte Krenn unter anderem an der Volksoper Wien, am Staatstheater Wiesbaden, in der Kammeroper im Theater an der Wien sowie beim steirischen herbst in Graz und für die Neue Oper Wien.

  • Jin-Young Lee

    KORREPETITION
    KÖLN
    KORREPETITION
    KÖLN

    Jin-Young Lee wurde in Busan (Südkorea) geboren, wo sie auch Klavier studierte. Nach Abschluss ihres Studiums setzte sie ihre Studien bei Bernhard Wambach, Arbo Valdma und Jürgen Glauss an der Folkwang Universität der Künste in Essen und an der Hochschule für Musik und Tanz Köln fort, wo sie ihr Diplom und ihr Konzertexamen erhielt. Neben ihrer Solokarriere als Pianistin konzentriert sich Jin-Young Lee auf Kammermusik, zeitgenössische Musik und begleitet Liedsänger am Klavier. Sie arbeitet regelmäßig als Klavierbegleiterin mit renommierten Sänger*innen, Instrumentalist*innen und Dirigent*innen bei internationalen Musikfestivals, Meisterklassen und Wettbewerben. Als Solistin und Kammermusikerin hat sie zahlreiche Konzertreisen durch Europa und Korea unternommen. Seit 2006 arbeitet Jin-Young Lee als Dozentin an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

  • Betty Lee

    KORREPETITION
    München
    KORREPETITION
    München

    Die neuseeländische Pianistin Betty Lee ist seit 2000 Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik und Theater München. Sie studierte Klavier an der University of Auckland, wo sie sich 1996 den “Bachelor of Music (Honours)” mit “First Class Honour” erspielte.
    1997 bis 1999 belegte sie als DAAD Stipendiatin die Meisterklasse bei Gerhard Oppitz an der Hochschule für Musik und Theater München und 1999 die Meisterklasse in Liedgestaltung bei Helmut Deutsch.
    Betty Lee errang zahlreiche Preise bei Wettbewerben, u. a. den 1. Preis bei der New Zealand National Concerto Competition. 2019 wurde sie mit dem Preis für “Best Piano Accompanist beim 16. Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb in Russland ausgezeichnet.
    Neben Aushilfen beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und bei den Münchner Symphonikern trat Betty Lee als Solistin mit diversen Orchestern auf, wie z. B. dem Christchurch Symphony Orchestra, dem Symphonieorchester Aachen und dem Philharmonischen Orchester Bad Reichenhall. Mit Solo-Rezitals, als Kammermusikerin und Liedbegleiterin konzertiert sie regelmäßig in Europa und Neuseeland. Zu ihren Kammermusikpartnern zählen u. a. Veronika Eberle, Dag Jensen, András Adorján und Ulf Rodenhäuser. Beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD und Internationalen Aeolus Wettbewerb wurde sie zur offiziellen Pianistin berufen. 

  • ANDREA LIEBERKNECHT

    Flöte
    München
    Flöte
    München

    Andrea Lieberknecht war 13 Jahre lang Soloflötistin, zunächst im Rundfunkorchester des Bayerischen Rundfunks, dann im Sinfonieorchester des Westdeutschen Rundfunks. Sie unterrichtete nebenbei an den Musikhochschulen Köln und Hannover, bevor sie 2002 als ordentliche Professorin an die Hochschule für Musik und Theater in Hannover berufen wurde. 2011 wechselte sie an die Hochschule für Musik und Theater in München.
    Während Ihres Studiums bei Paul Meisen an der Musikhochschule in München gewann sie die internationalen Flötenwettbewerbe „Prager Frühling“ (1991) und Kobe/Japan (1993). Als Mitglied des Arcis Quintetts und im Duo mit ihrem Klavierpartner Jan Philip Schulze erhielt sie Preise beim ARD-Wettbewerb, dem Deutschen Musikwettbewerb, sowie bei den internationalen Kammermusikwettbewerben Colmar, Tokio, Belgrad und Trapani.
    Seitdem führt sie ein reiches Konzertleben mit Recitals, Solokonzerten und Kammermusik. Sie war zu Gast bei bedeutenden deutschen Musikfestivals. Drei Jahre lang war sie Soloflötistin der Bayreuther Festspiele. In Deutschland führte sie Flötenkonzerte auf mit dem Rundfunksinfonieorchester Saarbrücken, dem Kölner Rundfunksinfonieorchester, den Münchner Symphonikern und andere. Vom Ensemble Sabine Meyer wurde sie für Konzerte in Deutschland, beim Luzern Festival, der Schubertiade Schwarzenberg u.a. eingeladen.
    Sie gibt Meisterkurse in Europa, Asien und Australien und ist Dozentin der „Villa Musica“. 2009 bis 2010 hatte sie eine Gastprofessur an der Norwegischen Musikhochschule Oslo inne. Sie machte Aufnahmen bei nahezu allen Rundfunkanstalten Deutschlands. Zahlreiche CD-Aufnahmen mit Solo- und Kammermusik und eine internationale Jurytätigkeit runden das Bild ihrer musikalischen Aktivitäten ab.

  • Florin Luchian

    Workshop
    Iași
    Workshop
    Iași

    Florin Luchian ist ein Kulturmanager und Kreativcoach mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Beratung, Strategieentwicklung und Koordination von künstlerischen Projekten. Er arbeitet regelmäßig mit kreativen und darstellenden Künstler*innen, berät und vernetzt sie mit dem Kunstmarkt und dem Wirtschaftssektor. Seit 2015 hat er eine Stelle als Lehrbeauftragter für Musikmanagement an der George Enescu Nationalen Universität der Künste in Iași/Rumänien inne und arbeitete von 2016 bis 2020 als Künstlerischer Berater und Marketingmanager bei der Philharmonie Moldova in Iași. Nach seinen Studien der Musikpädagogik, Musikwissenschaften und Orchesterdirigieren an der George Enescu Nationalen Universität der Künste in Iași, spezialisierte sich Florin Luchian auch im Feld Musikbusiness, besonders in künstlerischen Projekten und Eventmanagement. 2014 schloss er sein Doktoratsstudium (mit Auszeichnung) in einem Partner-Forschungsprogramm der Kunstuniversität in Iași und dem IKM – Institut für Kulturmanagement und Gender Studies der mdw ab. Er verfolgt weiterhin seine künstlerischen Aktivitäten als klassischer Sänger und Dirigent bei verschiedenen Vokal- und Orchesterensembles, außerdem seine musikwissenschaftlichen und journalistischen Tätigkeiten als Moderator und Produzent der TV-Show „Musical Journeys“.

  • BARBARA LÜNEBURG

    ZEITGENÖSSISCHE MUSIK (VIOLINE, VIOLA)
    LINZ
    ZEITGENÖSSISCHE MUSIK (VIOLINE, VIOLA)
    LINZ

    Zwischen Performance und Forschung, Lehre und Komposition: Barbara Lüneburgs
    künstlerische Welten wurzeln in der Klassik und reichen tief in die zeitgenössische Musik und Multimediaperformance. Barbara Lüneburg tritt als Solistin und neuerdings auch als Komponistin auf Festivals in ganz Europa, beiden Amerikas, Asien und Neuseeland auf und leitete fast zwanzig Jahre ensemble Intégrales, ein Ensemble für zeitgenössische Kammermusik. Unzählige Kompositionen wurden für sie und in Kollaboration mit ihr geschrieben. Kritiker beschreiben ihr Spiel als „atemberaubend“, „ein musikalischer Kosmos“, „leidenschaftlich“, „klar“, „kühn“, „ausdrucksstark und fesselnd“.
    Ebenso vielfältig wie ihr künstlerische Arbeit sind ihre Forschungsinteressen: In ihrem Spezialgebiet, der künstlerischen Forschung, untersucht sie Kreativität, Kollaboration, Charisma, Konzertaura, partizipative Kunst und die Wirkung von Gameelementen in audiovisuellen Werken. Von 2014 bis 2018 leitete Barbara Lüneburg das PEEK-Forschungsprojekt „TransCoding– From Highbrow Art to Participatory Culture“, gefördert vom FWF, bei dem sie über Social Media eine Online Community an der Kreation eines Multimediawerkes beteiligte. Sie veröffentlichte dazu 2018 eine gleichnamige Monographie im Verlag transcript. 2021 erschien die Monographie LUDIFIED, in der sie als Herausgeberin, Autorin und Performerin vertreten ist.
    Barbara Lüneburg war von 2016 bis 2018 Professorin für Ensemble und digitale Performance an der Musikhochschule Trossingen und ist heute Professorin für künstlerische Forschung an der Anton Bruckner Privatuniversität. Sie leitet dort die Doktoratsprogramme.

  • Aki Maeda

    KORREPETITION
    WIEN
    KORREPETITION
    WIEN

    Aki Maeda wurde in Japan geboren und studierte dort an der Kyoto City Universität der Künste sowie bei Roland Keller an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
    Sie ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe, wie Elena RombroStepanow Klavierwettbewerb, Dr. Josef Dichler Wettbewerb, International Piano Competition of Ile de France und International Competition Young Virtuosos Chamber Music in Sofia. Zahlreiche Auftritte als Solistin, Kammermusikerin und Korrepetitorin bei verschiedenen Festivals, Wettbewerben und Sommerakademien wie Festival Bled in Slowenien, Sommerfestival Orpheus in Wien, isa – Internationale Sommerakademie der mdw in Semmering, Pro Musica in Mallnitz und ARS Summer Fest in Litauen.
    Aki Maeda ist offizielle Klavierbegleiterin beim Internationalen Fritz Kreisler Wettbewerb und seit 2019 Korrepetitorin an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. 

  • Guido Mancusi

    Künstlerischer Leiter isaOperetta
    Wien
    Künstlerischer Leiter isaOperetta
    Wien

    Guido Mancusi schloss seine Studien an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in Dirigieren bei Karl Österreicher und Komposition bei Erich Urbanner ab. An der MUK –Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien war er Lehrbeauftragter für Chorleitung und Dirigieren. Von 1985 an leitete er zehn Jahre lang das von ihm gegründete Barockensemble Vindobona. Feste Engagements führten Guido Mancusi als Kapellmeister nach St. Pöltenund Coburg, an das Raimundtheater, Theater an der Wien sowie an die Opernhäuser in Graz und Kiel. Von 1997 bis 2000 war erkünstlerischer Leiter der Festspiele Oper Klosterneuburg und ist seit 1998 Chefdirigent des Schloss Schönbrunn Orchester Wien. Ergänzend zu zahlreichen internationalen Gastdirigaten war er von 2002 bis 2007 Chefdirigent am Stadttheater Klagenfurt und von 2008 bis 2012 Conductor in Residence an der Volksoper Wien, wo er seit 2012 als Kapellmeister engagiert ist. Als Aufnahmeleiter war er für mehrere Schallplattenfirmen und die Wiener Philharmoniker tätig. Seit 2001 arbeitet Guido Mancusi regelmäßig an Auftragskompositionen, zuletzt entstanden 2019 für die Seefestspiele Mörbisch die Kinderoperette „Anton und Maria“ und 2020 für die Salzburger Festspiele eine Opern-Jugendversion des „Jedermann“.

  • TATJANA MASURENKO

    VIOLA
    LEIPZIG
    VIOLA
    LEIPZIG

    Tatjana Masurenko zählt zu den bedeutenden Bratschistinnen unserer Zeit. Bereits mit fünf Jahren bekam sie in St. Petersburg Klavier- und Geigenunterricht, in Deutschland setzte sie ihre Ausbildung bei Kim Kashkashian und Nobuko Imai fort.
    Als Solistin spielte sie mit Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, der NDR Radiophilharmonie sowie anderen führenden Orchestern in Europa und Asien. Seit vielen Jahren ist sie ein gern gesehener Gast der großen internationalen Festivals als Solistin und als Kammermusikerin und hat zahlreiche Werke zur Uraufführung gebracht. Zu den Komponist*innen, mit denen sie zusammenarbeitete, zählen u. a. Gladys Nordenstrom Krenek, Moritz von Gagern, Dimitri Terzakis, Wolfgang Rihm, Hans-Christian Bartel, Luca Lombardi und Nejat Başeğmezler. Einige ihrer CD-Aufnahmen wurden mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik sowie international mit dem Supersonic Award (Luxemburg) und dem Diapason découverte (Frankreich) ausgezeichnet.
    Gegenwärtig widmet sich Tatjana Masurenko intensiv der historischen Aufführungspraxis und setzt sich mit Hingabe für die musikalische Nachwuchsförderung ein. Seit 2002 ist sie Professorin für Viola an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig mit international bestem Renommee. Sie gibt Meisterkurse u. a. in Spanien, Kanada, Skandinavien und ist künstlerische Leiterin des International Viola Camp in Iznik (Türkei) sowie von Meisterkursen in Leipzig und Düsseldorf.

  • Jean-Bernard Matter

    Zeitgenössische Musik (Ensemble-Leitung)
    WIEN
    Zeitgenössische Musik (Ensemble-Leitung)
    WIEN

    In Metz geboren, studierte Jean-Bernard Matter Fagott und Klavierbegleitung am Konservatorium (CNSMDP) Paris und Orchesterdirigieren an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Als Solorepetitor bei den Festspielen in Aix-en-Provence und an der Komischen Oper Berlin arbeitete er mit Semyon Bychkov und Harry Kupfer zusammen. Am Opernhaus Nizza assistierte er Berislav Klobučar und Georges Prêtre. Es folgten Engagements als Solorepetitor und Kapellmeister an den Opernhäusern Graz und Halle und als Gastdirigent bei verschiedenen Orchestern.
    1994 wurde er Kapellmeister an der Opera de Nice, wo er u. a. Ur- und Erstaufführungen leitete. An der Wiener Kammeroper dirigierte er „Hoffmanns  Erzählungen“, bei den Festwochen 2007 war er persönlicher Assistent von Pierre Boulez.
    Seit 2008 unterrichtet er an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst die Fächer Musik der Gegenwart und Kompositionspraktikum.

  • KERSTEN MCCALL

    Flöte
    Amsterdam
    Flöte
    Amsterdam

    Kersten McCall begann seine flötistische Ausbildung mit neun Jahren. Seine Lehrer waren Felix Renggli, Renate Greiss-Armin und Aurele Nicolet. Wichtige Anregungen bekam er aber auch durch Kurse für Alte Musik bei Barthold Kujken. Die Tatsache aber, als Sohn eines Komponisten im Neue-Musik-Mekka Donaueschingen aufzuwachsen, erklärt vielleicht seine besondere Liebe zur Zeitgenössischen Musik. 1995 gründete er das Ensemble est!est!!est!!!, das mit originellen Programmen und Dramaturgien für neue Musik auf sich aufmerksam machte, so beim Internationalen Wettbewerb für junge Kultur Düsseldorf (1.Preis) oder beim Deutschen Musikwettbewerb.
    Als Solist profilierte sich Kersten McCall schon sehr früh durch den Bundeswettbewerb Jugend Musiziert, den er in allen Altersklassen gewann. Fortgesetzt wurde dies durch Preise beim Wettbewerb Prager Frühling (2.Preis), dem Musikwettbewerb der ARD (3.Preis) und schließlich durch den ersten Preis beim renommierten Internationalen Flötenwettbewerb in Kobe.
    Kersten McCall war von 1997 bis 2005 Soloflötist des Rundfunk-Sinfonieorchesters Saarbrücken, bis er schließlich 2005 Soloflötist des Königlichen Concertgebouw Orchesters Amsterdam wurde. Er war als Soloflötist regelmäßig zu Gast bei den Berliner und New Yorker Philharmonikern, dem Orchester des Bayerischen Rundfunks sowie beim Chicago Symphony Orchestra.
    Als Solist war er Gast bei zahlreichen deutschen Orchestern, bei der Camerata Salzburg, dem Scharoun Ensemble Berlin, den Orchestern von Kobe, Seoul und Mexico City und natürlich bei „seinem“ Concertgebouw Orkester mit Dirigenten wie Sandor Vegh, Kurt Masur, Martyn Brabbins, Michael Stern, Petr Altrichter, Ruben Gazarian und Ari Rasilainen.
    Kersten McCall ist Mitglied des Linos-Ensembles und unterrichtet am Konservatorium in Amsterdam.

  • JOHANNES MEISSL

    KAMMERMUSIK
    WIEN
    KAMMERMUSIK
    WIEN

    Johannes Meissl ist Professor für Kammermusik und seit Oktober 2019 Vizerektor für Internationales und Kunst an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
    Davor leitete er seit 2010 das Joseph Haydn Institut für Kammermusik, Alte Musik und Neue Musik und war von 2015 bis September 2019 Vorsitzender des Senats der mdw. Er ist künstlerischer Leiter der isa – Internationale Sommerakademie der mdw.
    Johannes Meissl studierte an der mdw bei Wolfgang Schneiderhan, Gerhart Hetzel und Hatto Beyerle. Seit 1982 ist er Mitglied des Artis-Quartett Wien, mit dem er regelmäßig international in berühmten Konzertsälen und bei bedeuteten Festivals auftritt. Zahlreiche Preise (Grand Prix du Disque, Diapason d’Or, Deutscher Schallplattenpreis etc.) für an die 40 Aufnahmen und ein seit 1988 erfolgreicher Konzertzyklus im Wiener Musikverein belegen den Rang des Ensembles. Johannes Meissl konzertiert darüber hinaus auch solistisch und im Rahmen verschiedenster Kammermusikprojekte.
    Gemeinsam mit Hatto Beyerle leitet er die ECMA (European Chamber Music Academy) und unterrichtet weltweit bei zahlreichen Kursen und Sommerakademien. Derzeit hat Meissl auch eine Gastprofessur am Shanghai Conservatory of Music inne. In den letzten Jahren widmet sich Johannes Meissl auch erfolgreich dem Dirigieren und tritt regelmäßig mit verschiedenen Orchestern in Österreich, Japan, Bulgarien, Litauen, Polen, Finnland und Rumänien auf. 

  • STEFAN MENDL

    KAMMERMUSIK
    WIEN
    KAMMERMUSIK
    WIEN

    Stefan Mendl, in Wien geboren, studierte in seiner Heimatstadt an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Klavier bei Manfred Wagner-Artzt und Alexander Jenner.
    1988 gründete er das Wiener Klaviertrio, das seit über drei Jahrzehnten als eines der führenden Ensembles seiner Art weltweit in allen bedeutenden Musikmetropolen und bei vielen Festivals regelmäßig gastiert. Zahlreiche Preise, darunter die zweimalige Verleihung des ECHO-Klassik 2010 und 2017 sowie des Opus Klassik 2020 dokumentieren den künstlerischen Rang des Ensembles.
    Mit Künstlern wie Daniel Sepec, Clemens Hagen, Jörg Widmann, Mark Padmore und vielen anderen arbeitet Stefan Mendl regelmäßig zusammen.
    Das Wiener Klaviertrio ist seit 2006 Ensemble in Residence des Wiener Konzerthauses und  konzertiert regelmäßig in Europa, Nord- und Südamerika, Fernost, Australien und Neuseeland.
    Stefan Mendl hielt weltweit Meisterkurse und unterrichtet Klavier-Kammermusik an der  mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
    Mendl ist auch als Juror bei bedeutenden Wettbewerben (z. B. ARD-Wettbewerb München 2018, Internationaler Joseph Haydn Wettbewerb Wien 2014) tätig. 

  • Martin Mikulasek

    Tanz und Choreografie
    Tanz und Choreografie

    Martin Mikulášek wurde 1984 in Bratislava geboren und erhielt seine Ausbildung in Musicaldarstellung und -gesang am Staatlichen Konservatorium seiner Heimatstadt. Er war als Schauspiellehrer und von 2017 bis 2021 als Ballettmanager am Theatre Nova Scenatätig. Seit 2001 ist er als Tänzer und Schauspieler in zahlreichen Produktionen im Bereich Musical, Oper und Operette aufgetreten, darunter in „Cats“, „Jesus Christ Superstar“, „West Side Story“, „Die Zauberflöte“ oder „La Cage aux Folles“. Seit 2006 steht er jeden Sommer bei den Seefestspielen Mörbisch auf der Bühne und tritt dort auch als Choreograf in Erscheinung.

  • Kamelia Miladinova

    KORREPETITION
    Den Haag
    KORREPETITION
    Den Haag

    Kamelia Miladinova wurde in Bulgarien geboren und erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von sechs Jahren. Sie studierte an der National School of Music und der Nationalen Musikakademie in Sofia bei Stella Dimitrova-Maystorova. Noch während ihres Studiums gab sie ihr solistisches Debüt mit dem Philharmonischen Orchester Sofia mit Prokofjews 3. Klavierkonzert. Später wurde sie mit dem Debütpreis des Bulgarischen Nationalen Rundfunks ausgezeichnet. 1994 war sie Preisträgerin des Eduard-Flipse-Klavierwettbewerbs in den Niederlanden, darunter der Preis für die beste Interpretation zeitgenössischer niederländischer Musik.
    Seit 1997 lebt Kamelia in den Niederlanden. Sie studierte am Königlichen Konservatorium in Den Haag bei Geoffrey Douglas Madge und erwarb dort ihre Masterabschlüsse für Klavier und Korrepetition mit Schwerpunkt auf der Arbeit mit Sänger*innen und Instrumentalist*innen. Sie arbeitete mit Musiker*innen wie György Kurtág, dem Geiger Herman Krebbers, der Sopranistin Elly Ameling, dem Fortepianisten Bart van Oort und in jüngster Zeit mit dem legendären Flötisten James Galway zusammen.
    Seit 2003 ist sie als Klavierlehrerin am Königlichen Konservatorium in Den Haag tätig. Im Laufe der Jahre trat sie häufig als Solistin auf, wirkte in verschiedenen Kammermusikensembles mit und begleitete Sänger*innen und Opern. Vor kurzem nahm sie zusammen mit dem Flötisten Kersten McCall an mehreren Ausgaben des ppIANISSIMO Festivals für zeitgenössische Musik in Sofia, Bulgarien, teil.
    Kamelia ist derzeit Korrepetitorin bei den Grolloo Flute Sessions in den Niederlanden und ist Resident Pianist beim Galway Flute Festival in Weggis, Schweiz.

  • ANITA MITTERER

    KAMMERMUSIK
    SALZBURG
    KAMMERMUSIK
    SALZBURG

    Die Österreicherin Anita Mitterer absolvierte ihre Studien bei Jürgen Geise in Salzburg, bei Antonín Moravec in Prag und Thomas Christian in Wien. Mehr als 20 Jahre lang leitete sie das Salzburger Barockensemble. Sie ist langjähriges Mitglied von Nikolaus Harnoncourts Concentus Musicus sowie der Capella Andrea Barca (geleitet vom Pianisten András Schiff). Sie ist Gründungsmitglied und Bratschistin im Quatuor Mosaïques. Bis 2018 war sie Universitätsdozentin für Violine an der Musikuniversität Mozarteum in Salzburg.

  • Othmar Müller

    KAMMERMUSIK
    EISENSTADT
    KAMMERMUSIK
    EISENSTADT

    Othmar Müller wurde1963 in Wien geboren, er studierte in Wien und den USA.
    Als Cellist des Artis-Quartetts, das er 1980 mitbegründete, trat er weltweit in den wichtigsten Musikzentren auf, nahm an bedeutenden Musikfestivals teil und spielt seit 1988 eine jährliche Konzertserie im Musikverein Wien.
    Viele der über 30 bislang entstandenen CDs wurden mit Schallplattenpreisen wie Grand Prix du Disque, Prix Caecilia, Diapason d’Or, Wiener Flötenuhr, Echo Klassik und MIDEM Award ausgezeichnet.
    Othmar Müller unterrichtete Kammermusik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz und leitet jetzt eine eigene Violoncelloklasse am Joseph Haydn Konservatorium in Eisenstadt. Weiters gibt er regelmäßig Kurse in den USA, Hong Kong, Österreich und beim Casals-Festival in Prades.
    In den letzten Jahren tritt Othmar Müller verstärkt solistisch und im Duo in Erscheinung (u. a. posthume Uraufführung von Gottfried von Einems „Musik für Cello solo“ und Uraufführung des Cellokonzerts von Herwig Reiter im Konzerthaus Berlin).
    Im Oktober 2006 spielte er im Brahmssaal des Musikverein Wien die Uraufführung der „3 Stücke für Cello und Klavier“ von Alexander Zemlinsky sowie die erste Aufführung seit 112 Jahren von dessen Cellosonate. 2008 wurde dieses Programm auf CD veröffentlicht. 
    Weitere CD-Einspielung galten den Cellokonzerten von Joseph Haydn sowie Cello/Klavier-Werken von Webern, Weigl und Johanna Müller-Hermann. 

  • Florian Müller

    Zeitgenössische Musik (Klavier)
    Graz
    Zeitgenössische Musik (Klavier)
    Graz

    Wurde in Immenstadt/Deutschland geboren und studierte Klavier und Komposition in München und Wien. Er ist Mitglied des Klangforum Wien und absolvierte Soloauftritte u. a. bei Wien Modern und den Salzburger Festspielen. Mit Klangforum Wien unternahm er Konzertreisen zu internationalen Festivals in Europa, USA, Kanada, Argentinien, Japan und Israel.
    Er spielte u. a. mit dem SWR Orchester, den Wiener Symphonikern, dem MDR-Orchester, und dem Mahler Chamber Orchestra. Außerdem arbeitet er mit Dirigenten, wie Emilio Pomarico, Sylvain Cambreling, Hans Zender, Fabio Luisi, Pierre-Laurent Aimard, Peter Eötvös. Theaterarbeiten mit Jerome Bel, Alain Platel, Christoph Marthaler, Jewgenij Sepochin u. a.
    Meisterkurse hielt er für die Biennale Venedig und die isa – Internationale Sommerakademie. Florian Müller unterrichtet Performance Practice of Contemporary Music an der Universität Graz. Zu seinen CD-Aufnahmen zählen u. a. Beat Furrer „Nuun“, Clemens Gadenstätter „comic sense“, Friedrich Cerha „relazioni fragili“.

  • Marie-Luise Neunecker

    Horn
    Berlin
    Horn
    Berlin

    Während ihrer Tätigkeit als Solohornistin der Bamberger Symphoniker und des RSO Frankfurt von 1979 bis 1989 machte sie als Preisträgerin mehrerer renommierter internationaler Wettbewerbe auf sich aufmerksam, so etwa beim Deutschen Musik-Wettbewerb in Bonn (1982), beim Internationalen ARD-Wettbewerb in München (1983) und beim „Concert Artists Guild“-Wettbewerb in New York (1986). Heute ist sie weltweit mit herausragendem Erfolg tätig und tritt in den bedeutendsten Konzertsälen auf.
    2013 wurde sie mit dem Frankfurter Musikpreis ausgezeichnet. Neben ihren Erfolgen als Solistin, die sie mit Orchestern wie z. B. den Radioorchestern des NDR, SWR, MDR, HR, dem Gewandhausorchester Leipzig, den Wiener Philharmonikern sowie mit den Bamberger Symphonikern zusammenführen, gilt ihre Aufmerksamkeit ebenso der Kammermusik. Mit Partnerinnen und Partnern wie Frank Peter Zimmermann, Christian Tetzlaff, Lars Vogt, Antje Weithaas, Andreas Schiff, Pierre Laurent Aimard, Martha Argerich u. a. ist sie regelmäßig zu hören.
    György Ligeti schrieb für Marie-Luise Neunecker sein Hornkonzert Hamburgisches Konzert, das sie im Januar 2001 uraufführte.
    Marie-Luise Neunecker war bis 2020 Professorin für Horn an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin.

  • JOSEF NIEDERHAMMER

    KONTRABASS
    WIEN
    KONTRABASS
    WIEN

    Geboren in Linz, lernte Josef Niederhammer ab seinem sechsten Lebensjahr zuerst Violine, dann Violoncello, mit 14 Jahren wechselte er zum Kontrabass. Er studierte an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Ludwig Streicher und machte 1977 sein Diplom mit Auszeichnung. 1979 war er Preisträger beim ARD-Wettbewerb in München.
    Nach Engagements bei den Wiener und Bamberger Symphonikern war er Solobassist beim Bayerischen Staatsorchester (Staatsoper München) und bei den Münchner Philharmonikern, zudem Mitglied der Wiener Virtuosen und im Ensemble Wien.
    Niederhammer ist weiterhin international als Solist und Kammermusiker tätig. Seit 1991 hat er eine ordentliche Professur für Kontrabass an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, zuvor lehrte er am Konservatorium und an der Musikhochschule München.
     

  • ATSUKO OBA

    KORREPETITION
    DETMOLD/HANNOVER
    KORREPETITION
    DETMOLD/HANNOVER

    Atsuko Oba wurde in Kobe (Japan) geboren und begann im Alter von vier Jahren mit dem Klavierspiel. Nach dem Studium bei Emiko Harimoto an der Staatlichen Universität für Bildende Künste und Musik in Tokio, setzte sie ihr Studium bei Jean-Efflam Bavouzet an der Hochschule für Musik Detmold fort (Konzertexamen 2007). Sie erlangte Preise bei internationalen Wettbewerben in Missouri (USA), Japan und Barcelona und war Stipendiatin der japanischen Regierung. Seit 2007 ist sie Korrepetitorin an der Hochschule für Musik Detmold sowie seit 2014 an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Sie gibt zahlreiche Konzerte in Japan und in Deutschland

  • Ikuko Odai

    KORREPETITION
    BERLIN
    KORREPETITION
    BERLIN

    Ikuko Odai wurde in Itami (Japan) geboren und studierte an der Toho Gakuen School of Music. Sie absolvierte ein künstlerisches Aufbaustudium in den Fächern Klavier, Klavierduo und Liedbegleitung an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Bei internationalen Wettbewerben ist sie regelmäßig als Klavierbegleiterin tätig und gewann zudem mehrfach Preise im Fach Klavierduo. Auch als Kammermusikpartnerin tritt sie häufig auf. Seit 1992 ist Ikuko Odai Instrumental-Korrepetitorin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin.

  • Miklós Perényi

    Workshop
    BUDAPEST
    Workshop
    BUDAPEST

    Der ungarische Cellist Miklós Perényi ist einer der großen Cellisten seiner Generation. Mit fünf Jahren erhielt er seinen ersten Cello-Unterricht bei Miklós Zsámboki, mit neun Jahren gab er seinen ersten Konzertabend in Budapest. Seine weitere Entwicklung verdankt er Enrico Mainardi in Rom und Ede Banda in Budapest. 1963 war Miklós Perényi Preisträger beim Internationalen Casals-Wettbewerb in Budapest. Seit 1974 unterrichtet er an der Budapester Franz-Liszt-Akademie, wo er eine Professur innehat. Dazu wurde ihm 2014 der „International Chair in Cello“ vom Royal Northern College of Music in Manchester übertragen. Für sein musikalisches Wirken wurde er 1980 mit dem Kossuth-Preis, 1987 mit dem Bartók-Pásztory-Preis und 2014 mit dem ungarischen „Artist of the Nation Award“ ausgezeichnet. Seine solistische Karriere führt ihn zu den großen Orchestern der Welt – darunter eine Tour in 2013 mit den Berliner Philharmonikern und Sir Simon Rattle. Er war Gast bei den Musikfestivals in Edinburgh, Luzern, Prag, Salzburg, Wien, Hohenems, Warschau und Berlin, beim Cello-Festival in Kronberg und beim Festival Pablo Casals in Prades (Frankreich). Kammermusikalisch verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit András Schiff. Neben seinen Konzertauftritten und dem Unterrichten bildet das Komponieren einen weiteren Schwerpunkt seiner Tätigkeit. Miklós Perényi ist auf zahlreichen Einspielungen zu hören; genau vierzig Jahre nach seiner ersten Gesamtaufnahme der sechs Bach-Suiten hat Miklós Perényi diese neu eingespielt und im Herbst 2020 bei Hungaroton veröffentlicht.

  • JÉRÔME PERNOO

    VIOLONCELLO
    PARIS
    VIOLONCELLO
    PARIS

    Jérôme Pernoo, geboren in Nantes, studierte bei Germaine Fleury, Xavier Gagnepain und Philippe Muller am Pariser Konservatorium (CNSMDP). 1994 war er Preisträger des Tschaikowsky Wettbewerbs in Moskau und des Rostropovich Wettbewerbs in Paris, 1996 gewann er die Pretoria Competition.
    Jérôme Pernoo trat mit den meisten der großen französischen Symphonieorchester auf sowie mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Chamber Orchestra of Europe, den Brüsseler Philharmonikern, dem Orchestre National de France, der Philharmonia Zürich und dem Schwedischen Rundfunksymphonieorchester in Stockholm.
    Gemeinsam mit dem Pianisten Jérôme Ducros spielt er Rezitals auf einigen der weltweit renommiertesten Bühnen in London, Berlin, Paris u. a. Weitere Kammermusikpartner*innen sind Alina Ibragimova, Renaud Capuçon, Gérard Caussé, Antoine Tamestit, Nicholas Angelich, Emmanuel Pahud, Paul Meyer, die Quatuors Ébène und Modigliani. In der Saison 2019/20 trat Jérôme Pernoo erstmals im Wiener Musikverein mit dem Artis-Quartett auf und spielte Konzerte im Opéra de Tours, beim Festival de Pâques in Aix-en-Provence u. a.
    Jérôme war Professor der Académie de Villecroze, Kronberg Academy und des Festival de Prades.
    Komponisten wie Guillaume Connesson, Jérôme Ducros or Jérémie Rhorer widmeten ihm Werke, Jérôme spielte die Uraufführungen der Konzerte für Violoncello von Connesson (2008) und Rhorer.
    Jérôme Pernoo ist Gründer und künstlerischer Leiter des Musikfestivals Les vacances de Monsieur Haydn in La Roche Posay, das erstmals im September 2005 stattfand. 2015 gründete er das Centre de musique de chambre de Paris. 

  • Naoko Perrouault

    KORREPETITION
    Genf
    KORREPETITION
    Genf

    Die Pianistin Naoko Perrouault, geboren in Osaka (Japan), erhielt mit drei Jahren ihren ersten Klavierunterricht. Als sie 1991 nach Frankreich kam, trat sie ins Conservatoire national de région de Tours in die Klasse von Olivier Nizier ein. Durch ihn entdeckte sie die Kunst des Begleitens am Klavier, die heute im Mittelpunkt ihres musikalischen Wirkens steht. Sie setzte ihr Studium in Paris fort und erhielt einen Preis in Klavierbegleitung am Conservatoire de musique de Genève in der Klasse von Ursula Rüttimann.
    Seit 2003 ist Naoko
    Perrouault Korrepetitorin der Profi-Klassen der Haute Ecole de musique de Genève und unterrichtet ebenfalls seit September 2009 an der Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau. Sie arbeitet mit den besten Hornisten zusammen, so Bruno Schneider, Thomas Müller, Hermann Baumann, Peter Damm, Szabolcs Zempleni, Philip Myers, Frank Lloyd u. v. m.  Sie nimmt an internationalen Wettbewerben teil (Genf, Markneukirchen) und spielt auch bei Kammermusikabenden und im Rahmen von Festivals. Im Verlauf ihrer Karriere arbeitete die Musikerin mit verschiedenen Sinfonieorchestern zusammen wie dem Orchestre de la Suisse Romande und dem Orchestre de Chambre de Genève. Sie tritt auch regelmäßig mit dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg auf. 

  • Ulla Pilz

    Workshop
    GRAZ
    Workshop
    GRAZ

    Ulla Pilz studierte Gesang und Komposition an der MUK – Musik- und Kunstuniversität der Stadt Wien.
    Sie arbeitet als freiberufliche Moderatorin, Sängerin, Schauspielerin, Autorin, Regisseurin, Musikvermittlerin und Moderatorin von Musiksendungen für das österreichische Radio Ö1. Sie spielte Rollen am Theater an der Wien, Burgtheater, Wiener Festwochen und vielen anderen. Als Musikvermittlerin und Moderatorin arbeitete sie mit dem Musikverein Wien und dem Wiener Konzerthaus, der Jeunesse, dem Brucknerhaus und dem Bruckner Orchester Linz, der Styriarte, den Wiener Philharmonikern und den Wiener Symphonikern, dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien, dem Tonkünstler Orchester Niederösterreich, dem Ensemble Kontrapunkte und anderen zusammen.
    Ulla Pilz ist Senior Artist an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz.

  • GOTTFRIED JOHANNES POKORNY

    KAMMERMUSIK FÜR BLÄSER*INNEN
    WIEN
    KAMMERMUSIK FÜR BLÄSER*INNEN
    WIEN

    Gottfried Johannes Pokorny ist Solofagottist im Tonkünstler-Orchester Niederösterreich und Professor für Bläserkammermusik an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Zuvor war er im Bruckner Orchester Linz und bei den Wiener Symphonikern engagiert. Als Lehrer wirkte er am Josef-Matthias-Hauer-Konservatorium der Stadt Wiener Neustadt.
    Gottfried Johannes Pokorny ließ sich an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Karl Öhlberger und Dietmar Zeman ausbilden und besuchte Meisterkurse am Mozarteum Salzburg bei Milan Turkovic sowie bei Daniele Damiano und Michael Werba. Er ist Mitbegründer der Wiener Bläser Akademie, des Collegium Viennense und des Zemlinsky Quintetts Wien. Der Fagottist trat auf zahlreichen Festivals im In- und Ausland auf, darunter das Festival Allegro Vivo, das Beethovenfest Bonn, die Internationale Haydn-Biennale Vlaanderen, Fjordcadenza Skodje, das Nynorske Festival, die Mozartwoche in Osaka sowie das Grafenegg Festival. Dabei musizierte er unter anderem mit Marialena Fernandes, Walter Delahunt, Rudolf Buchbinder und Heinz Holliger.
    Gottfried Johannes Pokorny wirkte an vielen Rundfunk- und CD-Aufnahmen mit und gibt Fagott- und Kammermusikkurse in Österreich, Tschechien, Finnland, Norwegen, der Ukraine, Indien und Japan. In Konzerten und auf Tourneen spielte er unter Dirigenten wie Sándor Végh, Nikolaus Harnoncourt, Georges Prêtre, Zubin Mehta, Claudio Abbado, Riccardo Muti, Sir Georg Solti, Sir Simon Rattle und Mariss Jansons. Im Tonkünstler-Orchester Niederösterreich ist er seit 1987 engagiert, seit 1990 auf der Soloposition.

  • Manfred Schiebel

    KORREPETITION
    WIEN
    KORREPETITION
    WIEN

    Manfred Schiebel erhielt seine erste musikalische Ausbildung bei den Mozart-Sängerknaben in Wien. Er studierte an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Dirigieren bei Karl Österreicher, Korrepetition bei Harald Goertz und Klavier bei Thomas Kreuzberger. Seit 1991 unterrichtet er an der MUK – Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, dort seit 2017 als Univ.-Prof., und seit 2002 an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. 14 Jahre leitete er mit großem Erfolg die Chorvereinigung Jung-Wien und seit 2011 das Festival „Klassik im Advent“ in Kärnten, daneben gab er zahlreiche Meisterkurse für Sänger*innen und Pianist*innen in verschiedenen Teilen Europas, im Iran und in Kuba. Er gab Konzerte bereits auf 4 Kontinenten und begleitete herausragende Künstlerpersönlichkeiten wie Edita Gruberova, Grace Bumbry, Leo Nucci, Günther Groissböck, Giuseppe Taddei, die Wiener Sängerknaben, u. v. m. Als Begleiter von Meisterkursen international anerkannter Gesangspädagog*innen, wie Helena Lazarska, Julia Hamari, Walter Berry, Thomas Hampson, u. a. ist er genauso gefragt wie als Assistent bekannter Dirigenten, wie Alfred Eschwé, Carlos Kalmar, Peter Keuschnig oder Karel Mark Chichon bei verschiedenen Produktionen. Seit einiger Zeit gibt er auch regelmäßig 4-händige Klavierkonzerte mit seinem Duopartner Marcin Koziel und in verschiedenen Kammerbesetzungen. 

  • Markus Schirmer

    Klavier
    GRAZ
    Klavier
    GRAZ

    Schon früh eroberte er die wichtigsten Konzertserien und Festivals  im Sturm: Wiener Musikverein, Suntory Hall/Tokio, Wigmore Hall/London, Gewandhaus/Leipzig, Philharmonie/Berlin, Bozar/Brüssel,  Lucerne Festival, Rheingau Musik Festival, die internationalen Klavierfestivals „La Roque d‘Ántheron“ oder Ruhr, Kissinger Sommer, Schubertiade, Styriarte, Bregenzer Festspiele, Stars of White Nights Festival St.Petersburg.
    Er arbeitet mit bedeutenden Orchestern und Dirigenten: Wiener Philharmoniker, Royal Philharmonic Orchestra London, Tokyo Symphony Orchestra, Mariinsky Orchestra St. Petersburg, Chamber Orchestra of Europe, English Chamber Orchestra unter Valery Gergiev, Sir Neville Marriner,  Vladimir Fedoseyev, Lord Yehudi Menuhin, Jukka Pekka Saraste, Sir Charles Mackerras,  Michael Gielen, John Axelrod, Fabio Luisi und Philippe Jordan.
    Seine CD-Einspielungen mit Werken von Schubert, Haydn, Beethoven, Ravel und Mussorgsky  oder „The Mozart Sessions“ gemeinsam mit A FAR CRY, einem der spannendsten jungen Kammerorchester der USA, sind international preisgekrönt worden, u.a. mit dem „Preis der deutschen Schallplattenkritik“.
    Die Student*innen seiner Solistenklasse für Klavier an der Kunstuniversität Graz erringen regelmäßig Preise bei renommierten internationalen Klavierwettbewerben. Auch gibt er weltweit Meisterkurse und wirkt als gefragter Juror.
    Markus Schirmer ist außerdem künstlerischer Leiter des Internationalen Musikfestes ARSONORE, welches jährlich im September die Weltelite der Kammermusik auf die Bühne des Planetensaales im Grazer Schloß Eggenberg (UNESCO Weltkulturerbe) bittet.

  • Roland Schueler

    Workshop
    WIEN
    Workshop
    WIEN

    Geboren 1969 in Ried im Innkreis, besuchte er das Musikgymnasium Linz, bevor er in Mittenwald die Fachschule für Geigenbau absolvierte. Es folgten Gesellenjahre als Geigenbauer bei Konrad Stoll in Kempten im Allgäu. Als Geigenbaumeister führt Roland Schueler seit 1999 in Wien sein eigenes Atelier und ist Mitglied in der Gruppe Klanggestalten. In Wien studierte er Violoncello und Instrumentalpädagogik bei Michael Dallinger und Andreas Lindenbaum und war im Jahr 2000 Teilnehmer beim Kurs für zeitgenössische Musik “Impulse” in Graz. Gemeinsam mit der Geigerin Ivana Pristasova und der Bratschistin Petra Ackermann arbeitet Roland Schueler im Trio EIS, außerdem in den Formationen PHACE | CONTEMPORARY MUSIC und Wiener Collage.

  • Peter Schuhmayer

    KAMMERMUSIK
    WIEN
    KAMMERMUSIK
    WIEN

    Peter Schuhmayer ist Gründungsmitglied und Primarius im Artis-Quartett Wien, das Preise wie den Grand Prix du Disque, Diapason d‘ Or, Echo Klassik, Indie Award, Wiener Flötenuhr, Caecilia Award, Midem Classical Award für über 40 CD-Produktionen sowie einen Lully Award für das beste Kammermusikkonzert der Saison in New York City erhielt.
    Er ist Kammermusikpartner von Mischa Maisky, Christoph Eschenbach, Richard Stoltzman, Sharon Kam, Frans Helmerson, Michel Lethiec, Sol Gabetta, Nabuko Imai, Peter Frankl, Boris Berman, Karl Leister, Stefan Vladar und Till Fellner.
    1980 bis 1985 war er Mitglied der Wiener Streichersolisten und spielte als Gast bei den Wiener Philharmonikern unter Dirigenten wie Karl Böhm, Herbert von Karajan, Carlos Kleiber, Claudio Abbado, Bernard Haitink, Riccardo Muti, Lorin Maazel, James Levine, Daniel Barenboim, Georg Solti und Zubin Mehta.
    Seit 1996 ist er Dozent für Kammermusik und Violine an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, 1993 bis 1998 war er Gastprofessor für Kammermusik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz.
    Er gibt regelmäßig Gastunterricht am Royal College of Music in London, an der Eastman School of Music, Yale School of Music, Sibelius-Akademie in Helsinki, Chapelle Musicale Reine Elisabeth, am Central Conservatory of Music in Peking, Seoul National University sowie auf Kursen wie isa – Internationale Sommerakademie der mdw, MISQA Montreal und ECMA. Seine Schüler sind Mitglieder vieler internationaler Orchester und Preisträger internationaler Wettbewerbe wie Tschaikowsky, Fritz Kreisler oder New York Concert Artists.
    Peter Schuhmayer studierte an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Hertha Binder, Josef Suk, Hatto Beyerle, Alfred Staar und am CCOM in Cincinnati bei Walter Levin und dem LaSalle Quartett. Habilitation im Fach Kammermusik. 2019 wurde ihm der Professorentitel verliehen. Er ist Mitglied im künstlerischen Beirat der Gottfried von Einem Stiftung. 

  • DORA SCHWARZBERG

    VIOLINE
    WIEN
    VIOLINE
    WIEN

    Im Alter von neun Jahren wurde Dora Schwarzberg als Wunderkind an der Stolyarsky-Schule für begabte Kinder aufgenommen. Während ihrer frühen Jahre in Odessa spielte sie für Isaac Stern und Ivry Gitlis und trat regelmäßig als Solistin mit Orchester auf. 
    Sie setzte ihre Studien am Moskau Staatskonservatorium fort und machte ihren Abschluss bei Yuri Yankelevich (Violine) und mit Streichquartett bei Valentin Berlinsky (Borodin Quartet). 
    Sie gewann den 1. Preis in der Carl Flesch International Violin Competition in London, dem ARD Musikwettbewerb in München und in der Città die Brescia International Vilin Competition der Fondazione Romano Romanini und war Preisträgerin der Paganini Competition und der ARD Duo Music Competition. 
    Als Solistin trat Dora Schwarzberg u. a. mit dem Israel Philarmonic Orchestra, der New York Philharmonic, dem Jerusalem Symphony Orchestra und dem London Philharmonic Orchestra auf, mit Dirigenten wie Yehudi Menuhin, Mstislaw Rostropowitsch, Alexander Vedernikov und Adam Fischer, in Konzertsälen wie der Carnegie Hall und Avery Fisher Hall NY, dem Musikverein Wien und Wiener Konzerthaus, der Royal Albert Hall und Queen Elisabeth Hall in London, der Salle Pleyel in Paris, dem Herculessaal in München, dem Mann Auditorium Tel Aviv, der Benyaney Hall Jerusalem u. a.
    Unter ihren Kammermusikpartner*innen im Lauf ihrer Kariere waren u. a. Martha Argerich, Mischa Maisky, Yuri Bashmet, Valentin Berlinsky, Nobuko Imai, David Geringas, Alexander Rabinovich und Paul Badura-Skoda auf Festivals wie den Salzburger Festpielen, Martha Argerich Festival Lugano, Aspen Music Festival, Pablo Casals Festival Puerto Rico etc.
    Sie begann mit dem Unterrichten an der Mannes School of Music in New York und unterrichtete ab 1989 an mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo sie jetzt Professor Emeritus ist. Sie wird regelmäßig als Jurymitglied zu internationalen Wettbewerben eingeladen. Seit 2018 ist sie Professorin an der Buchmann Mehta School of Music.
    Ihre Student*innen sind Preisträger*innen zahlreicher internationaler Wettbewerbe und viele sind Konzertmeister*innen in einigen der berühmtesten Orchestern der Welt. 

  • Karine Sélo

    KORREPETITION
    PARIS
    KORREPETITION
    PARIS

    Karine Sélo ist seit 2007 Korrepetitorin am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris in der Klasse von Jérôme Pernoo (Violoncello) sowie seit 2019 in der Klasse von Fabrice Millischer (Posaune).
    Sie arbeitet regelmäßig mit renommierten Lehrenden bei Meisterkursen und Akademien zusammen. Ihre Zusammenarbeit mit Instrumentalist*innen brachten sie zu internationalen Wettbewerben wie dem Tschaikowsky Wettbewerb und dem Concours Reine Elisabeth. Außerdem korrepetiert sie bei Probespielen des Orchestre de l’Opera national de Paris.
    Als leidenschaftliche Kammermusikerin tritt Karine in verschiedenen Formationen vom Duo bis zum Quintett bei zahlreichen Festivals in Frankreich und Europa auf. Zu ihren Kammermusikpartnern zählen Jérôme Pernoo, Claudio Bohorquez, Michel Lethiec, Felix Renggli, Gérard Poulet, die Baritone Yann Toussaint und Julien Clément, das Quatuor Akos und andere.
    Sie spielt im Duo mit Claire Thirion, der Cellistin des Chiaroscuro Quartet. Gemeinsam streben sie danach, neue Konzepte für die Vorstellung des Repertoires in Konzerten einzubringen und haben zwei Konzert-Shows ins Leben gerufen, die Musik, Literatur und Malerei vereinen: „Du côté de chez Franck“ und „The Russian Spleen from Pouchkine to Rachmaninov“.
    Durch ihre Aktivitäten arbeitet sie mit zeitgenössischen Komponisten zusammen: im März 2009 spielte sie die Uraufführung des Quintetts für Klavier und Streicher von Jérôme Ducros, 2011 schrieb sie die Bearbeitung für Violoncello und Klavier des Konzerts für Violoncello und Orchester von Guillaume Connesson für Éditions Billaudot und 2013 übernahm sie die künstlerische Leitung für die CD En Aparté mit Werken von Jérôme Ducros für Universal Music.

  • Kateryna Sokolova

    Workshop
    WIEN
    Workshop
    WIEN

    Kateryna Sokolova schloss 2012 ihr MA-Studium an der Royal Central School of Speech and Drama in London ab. Seitdem folgten Assistenzen an der Deutschen Oper Berlin, am Theater an der Wien, De Nationale Opera in Amsterdam und am Schauspielhaus Zürich. Dabei arbeitete sie mit Regisseuren wie Christof Loy, René Pollesch, Hans Neuenfels und Damiano Michieletto. 2014 inszenierte sie ihre erste Arbeit am Schauspielhaus Zürich mit dem Titel “Ein Held unserer Zeit“ nach dem gleichnamigen Roman von Michail Lermontov.
    2016 und 2017 war sie am Oldenburgischen Staatstheater tätig, wo sie “Die Entführung aus dem Serail“ und “Macbeth” inszenierte. 2019 inszenierte sie “Le Nozze di Figaro” am Schlosstheater Schönbrunn und Hindemiths “Sancta Susanna” am Wiener Konzerthaus und in Baltimore unter der musikalischen Leitung von Marin Alsop. 2020 inszenierte sie zum ersten Mal an der Kammeroper Wien. 2021 inszenierte sie “Le Nozze di Figaro” am Theater an der Wien unter der Leitung von Stefan Gottfried. Im Herbst 2021 folgt “Das Schlaue Füchslein” am Theater Freiburg und eine Stückentwicklung beim Festival Prangin Baroque. Im Wintersemester 2019/2020 unterrichtete sie am Institut für Gesang und Musiktheater der mdw. Sie ist Stipendiatin der Deutschen Studienstiftung und Mitglied der Europäischen Musiktheaterakademie.

  • VIDA VUJIC

    KAMMERMUSIK
    WIEN
    KAMMERMUSIK
    WIEN

    Vida Vujic wurde in Paracin (Serbien) geboren und erhielt ihren ersten Violoncello-Unterricht mit sechs Jahren. Mit sechzehn Jahren begann sie bei Rudolf Leopold an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz das Magister-Studium für Cello-Konzertfach, das sie 2003 mit Auszeichnung abschloss. Im Anschluss studierte sie Kammermusik bei Johannes Meissl an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und erwarb ihr zweites Magisterium im Jahr 2010, ebenfalls mit Auszeichnung. Darüber hinaus hat sie mehr als zwanzig Meister- und Kammermusikkurse absolviert. Seit 2014 ist sie Assistentin bei Johannes Meissl am Joseph Haydn Institut für Kammermusik und Neue Musik der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Vujic ist mehrfache Trägerin Erster Preise bei internationalen Wettbewerben in Serbien, Italien und Österreich. Das österreichische Kulturministerium verlieh ihr 2002 den Würdigungspreis. Sie absolvierte zahlreiche Konzerte als Solistin sowohl mit Orchestern als auch mit Kammermusik-Ensembles in Europa und Südamerika, z. B. beim Festival “Strings only” in Zadar (Kroatien), International Cello Festival in Belgrad (Serbien), Styriarte Graz, im Wiener Konzerthaus und Musikverein Wien und in der Salle Pleyel in Paris. Radio- und Fernsehaufnahmen spielte sie für RTS (Radio Televizia Serbija) und ORF ein. Ihr Repertoire umfasst Werke vom Barock bis zum 20. Jahrhundert.
    Zu ihren Kammermusikpartner*innen zählen Susanna Artzt, Eszter Haffner, Wolfgang Klinser, Rudolf Leopold, Gregor Urban, Natasa Veljkovic, Raphael Leone, Johannes Meissl, Avedis Kouyoumdjian, Gottfried Pokorny, Hagai Shaham, Gilard Karni u. v. a.

  • ULF WALLIN

    VIOLINE
    BERLIN
    VIOLINE
    BERLIN

    Der schwedische Geiger Ulf Wallin studierte an der Königlichen Musikhochschule in Stockholm bei Sven Karpe und später an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Wolfgang Schneiderhan.
    Ulf Wallin widmet sich der Solo- wie der Kammermusikliteratur mit der gleichen Hingabe. Konzertreisen haben ihn durch ganz Asien, Europa und die USA geführt, wobei er unter Dirigenten wie Jesús López Cobos, Manfred Honeck, Paavo Järvi, Esa-Pekka Salonen, und Franz Welser-Möst gespielt hat. Kammermusikpartner waren unter anderem von Bruno Canino, Barbara Hendricks, Heinz Holliger, Roland Pöntinen und András Schiff.
    Ulf Wallin ist regelmäßig bei international renommierten Festivals zu Gast, wie dem Luzern Festival, den Berliner Festwochen, dem Marlboro Music Festival u. a.
    Er ist auf bedeutenden Konzertpodien aufgetreten wie Berliner Philharmonie, La Scala di Milano, Théatre des Champs-Elysées Paris, Wigmore Hall, Wiener Musikverein.
    Sein reges Interesse an zeitgenössischer Musik hat zu einer engen Zusammenarbeit mit bedeutenden Komponisten wie Anders Eliasson, Alfred Schnittke und Rodion Shchedrin geführt.
    Er hat zahlreiche Aufnahmen für Rundfunk und Fernsehen gemacht. Seine Produktionen mit über 50 CD-Aufnahmen (BIS, cpo, EMI und BMG), haben große Anerkennung und Aufmerksamkeit in den internationalen Medien gefunden.
    Ulf Wallin ist Professor an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin und Gastprofessor an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Er ist Jurymitglied bedeutender Wettbewerbe wie dem Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München und dem Internationalen Fritz Kreisler Violinwettbewerb in Wien.
    2013 wurde er mit dem Robert-Schumann-Preis der Stadt Zwickau ausgezeichnet. 2014 wurde er zum Mitglied der Königlichen Schwedischen Musikakademie ernannt.

  • GOTTLIEB WALLISCH

    Klavier
    BERLIN
    Klavier
    BERLIN

    Gottlieb Wallisch gewann mit 16 Jahren den 1. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb „The Stravinsky Awards“ (USA). Er konzertierte mit führenden Orchestern, u. a. den Wiener Philharmonikern, Wiener Symphonikern, Gustav Mahler Jugendorchester, Royal Liverpool Philharmonic, Camerata Salzburg, hr-sinfonieorchester, Festival Strings Lucerne unter Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Sir Neville Marriner, Dennis Russell Davies, Kirill Petrenko, Christopher Hogwood, Bruno Weil, Louis Langrée und Lord Yehudi Menuhin.
    Zahlreiche CD-Einspielungen – zuletzt die Gesamteinspielung der Beethoven-Klavierkonzerte auf Originalinstrumenten mit dem Orchester Wiener Akademie unter Martin Haselböck.
    Von 2010 bis 2016 leitete er eine Klavierklasse an der Haute École de Musique de Genève. Seit 2016 Professor für Klavier an der Universität der Künste Berlin. Anfang 2012 wurde er in die Liste der „Steinway Artists“ aufgenommen.

  • CHRISTIAN WETZEL

    OBOE
    KÖLN
    OBOE
    KÖLN

    Christian Wetzel ist Professor für Oboe an der Hochschule für Musik in Köln.
    Neben seiner Lehrtätigkeit und internationalen solistischen Aktivitäten widmet er sich intensiv der Kammermusik und konzertiert weltweit bei bedeutenden Festivals.
    Er ist Oboist und Gründungsmitglied des renommierten Ma’alot Bläserquintetts, mit dem er zahlreiche internationale erste Preise gewann, unter anderem beim ARD- Wettbewerb München. Das Ensemble kann auf eine mehr als 30-jährige Konzertkarriere zurückblicken und hat eine Reihe von preisgekrönten CD- Aufnahmen eingespielt.
    Nach neun Jahren als Solooboist beim Nationaltheaterorchester Mannheim erhielt er 1997 an der Musikhochschule Leipzig seine erste Professur und kümmert sich seitdem intensiv und erfolgreich um den internationalen oboistischen Nachwuchs.
    2008 wurde er an die Musikhochschule Köln berufen.
    Viele seiner Studenten erhielten prominente Positionen in bedeutenden Orchestern in der ganzen Welt.
    Christian Wetzel unterrichtet auf zahlreichen internationalen Meisterkursen weltweit und als Gastdozent an so bedeutenden Musikinstituten wie etwa der „Royal Academy of Music“ in London, der Julliard-School in New York, der Wiener Musikhochschule oder dem Chinesischen Zentralkonservatorium in Peking.
    Außerdem leitet er eine Oboenklasse an der Musikhochschule des Baskenlandes,“Musikene“, in San Sebastián/Spanien.
    Zahlreiche Einspielungen, Uraufführungen und die enge Zusammenarbeit mit bedeutenden zeitgenössischen Komponisten zeigen außerdem sein Engagement für Neue Musik.

  • Sawako Yamada

    KORREPETITION
    WIEN
    KORREPETITION
    WIEN

    Sawako Yamada-Blankenship, geboren in Mie (Japan), studierte Klavier an der Pädagogischen Hochschule in Osaka, wo sie mit einem Magister abschloss. Anschließend setzte sie ihre Ausbildung in Liedbegleitung an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Norman Shetler fort.
    Sie erhielt einen Sonderpreis für Liedbegleitung beim Internationalen Robert Schumann-Wettbewerb (Zwickau, 1993) und dem Internationalen Brahms-Wettbewerb (Hamburg, 1994).
    Seit 1994 ist sie Korrepetitorin an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Außerdem ist sie Begleiterin in mehreren Meisterkursen für Oper und Lied von Francisco Araiza, Kurt Equiluz, Sona Ghazarian, Julia Havarie, Patricia Wise, Margit Klaushofer und Ramón Vargas. Sawako Yamada-Blankenship nahm auch an der Schubertiade in Feldkirch teil. Sie gibt zahlreiche Konzerte in Europa und Japan sowohl als Solistin als auch als Liedbegleiterin

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