Lehrende

  • ANDRÉS ANAZCO

    KORREPETITION
    WIEN
    KORREPETITION
    WIEN

    Der vielfältige Pianist Andrés Añazco aus Ecuador trat bereits als Solist und Kammermusiker in renommierten Konzertsälen wie dem Musikverein (Wien), dem MuTh (Konzertsaal der Wiener Sängerknaben), der Carnegie Hall (New York), sowie beim Menuhin Festival Gstaad (Schweiz) und beim Rheingau Musik Festival (Deutschland) auf.
    Bereits im Alter von 12 Jahren erhielt er den ersten Preis beim 1. Internationalen Klavierwettbewerb „Ciudad de Huesca“ in Spanien. Dieses bedeutende Ereignis war der Auftakt seiner Karriere als Solist. Seit 2012 ist er Mitglied des gefeierten Acros Trio. Im selben Jahr erhielt er den Preis der Stadt Lausanne gemeinsam mit dem Geiger Yuuki Wong. Als Mitglied der European Chamber Music Academy erhielt er prägende künstlerische Einflüsse durch Tabea Zimmermann, Hatto Beyerle, Shmuel Ashkenasi, Ferenc Rados, Hariolf Schlichtig, Johannes Meissl u. a.
    Nach dem Studienabschluss in seiner Heimat, erhielt er im Jahr 2006 ein Stipendium von Kardinal Christoph Schönborn um sein Studium an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Oleg Maisenberg (Klavier) und bei Avedis Kouyoumdjian (Klavierkammermusik) fortzusetzen. In Wien hat sich seine musikalische Karriere in vielerlei Hinsicht weiterentwickelt, hin zu diversen musikalischen Stilrichtungen. Als Mitglied des Vienna Tango Quintets trat er bereits u. a. im populärsten Jazz Club Wiens, dem Porgy & Bess, auf. 

  • Karen Asatrian

    Improvisation (Klavier)
    WIEN / Klagenfurt
    Improvisation (Klavier)
    WIEN / Klagenfurt

    Der armenische Pianist und Keyboarder Karen Asatrian hat mit seinen Genre- und Kultur-Grenzen-übergreifenden Projekten (z. B. Armenian Spirit) in den letzten 20 Jahren die Diversität der österreichischen Musiklandschaft wesentlich mitgestaltet. Er lehrt an der Gustav Mahler Privatuniversität in Klagenfurt und am Institut für Popularmusik der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

  • ANDREI BANCIU

    KORREPETITION
    Berlin
    KORREPETITION
    Berlin

    Andrei Banciu wurde 1985 in Timisoara (Rumänien) geboren, wo er seinen ersten Klavierunterricht bei Maria Bodo erhielt. Später studierte er in Berlin Klavier bei Klaus Hellwig an der Universität der Künste und bei Fabio Bidini an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin sowie Liedgestaltung bei Wolfram Rieger. Meisterkurse besuchte er u. a. bei Paul Badura-Skoda, Pascal Devoyon, Karl-Heinz Kämmerling, Menahem Pressler und Rudolf Buchbinder.
    Bei zahlreichen Wettbewerben erhielt er Preise, z. B. 1995 Rovere d´oro (Italien), 1998 und 2002 Jeunesses Musicales Bukarest, 2004 Kissinger KlavierOlymp, 2006 Béla Bartók Szeged (Ungarn) und 2010 Artur Schnabel Berlin. 2015 wurde er als Klavierpartner Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs in Lübeck und wurde daraufhin in die 60. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen. Im September 2015 erhielt er, im Duo mit der Geigerin Ioana Cristina Goicea, den 2. Preis beim Kammermusikwettbewerb Premio Trio di Trieste (Italien). Das Duo hatte Konzertauftritte u.a. im Concertgebouw Amsterdam, beim Musik Festival Schleswig-Holstein, im Rumänischen Athenäum Bukarest, im Teatro Ristori und Teatro Filarmonico Verona, in der St. Martin-in-the-Fields London.
    Seit 2000 konzertiert er mit Orchestern in Rumänien, Belgien, Ungarn und Ägypten, gab Solokonzerte in Deutschland, z.B. beim Kissinger Sommer und bei den Europäischen Wochen Passau, in Holland, Polen, Ungarn und in den USA sowie Kammermusikkonzerte mit dem Jacques-Thibaud-Streichtrio. Als Kammermusiker und Liedbegleiter führten ihn Konzertreisen nach Holland, Belgien, Frankreich, Großbritannien und Italien. Seit 2010 ist er der Pianist des von ihm mitbegründeten Jacques-Thibaud-Ensembles.
    2010 bis 2013 unterrichtete er beim Musica Mundi Kammermusikkurs und -festival, wo er 2012 als Solist mit dem Festival-Orchester unter der Leitung von Maxim Vengerov und 2013 mit dem Brussels Chamber Orchestra auftrat.
    2012 bis 2016 hatte er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig sowie 2014 bis 2016 an der Universität der Künste Berlin. Von 2016 bis 2018 war er als Lehrkraft für Werkstudium an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar tätig und seit Oktober 2018 ist er als Lehrkraft an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin tätig.
    Rundfunkaufnahmen seiner Konzertauftritte entstanden u. a. für den Bayerischen Rundfunk, Deutschlandfunk, Radio France und Radio 4 Niederlande.

  • FRANÇOIS BENDA

    Klarinette
    Basel, Berlin
    Klarinette
    Basel, Berlin

    François Benda, 1964 in Brasilien geboren, stammt aus einer traditionsreichen Musiker_innenfamilie. Seine Studien absolvierte er in Graz, Wien und Genf (Klarinette, Komposition, Dirigieren), 1988 gab er sein Solistendebüt in der Tonhalle Zürich und der Victoria Hall Genf. Die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) schrieb daraufhin Folgendes: „Sein Spiel bewegte sich souverän zwischen fast ätherisch verklingenden Pianissimi und dramatischen, beinahe ekstatischen Steigerungen und wirkte in jedem Augenblick brillant.“

    1991 wurde François Benda in Rom mit dem „Premio internazionale per le Arti dello Spettaccolo“ ausgezeichnet. Seitdem tritt er in allen bedeutenden Musikzentren auf (Berliner Philharmonie, Wiener Musikverein, Concertgebouw Amsterdam, Wigmore Hall London, Tonhalle Zürich, Kölner Philharmonie, Herkulessaal München) und spielt als Solist mit großen Orchestern (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, WDR Sinfonieorchester Köln, Sinfonieorchester Basel, Wiener Kammerphilharmonie).

    Als Solist und auch als gefragter Kammermusiker ist François Benda regelmäßig Gast bei wichtigen Musikfestivals (Berliner Festwochen, Styriarte, Musicades Lyon, Ittinger Pfingstkonzerte). Zu seinen Kammermusikpartner_innen zählen Heinz Holliger, Paul Badura-Skoda, Bruno Giuranna, Isabelle Faust, Joseph Silverstein und Bruno Canino.

    Seine umfangreiche Diskografie umfasst unter anderem das Gesamtwerk für Klarinette von Johannes Brahms und Werke für Klarinette und Orchester von Carl Nielsen, Claude Debussy, Ferrucio Busoni und Gioachino Rossini, eine Schumann-CD zum 200. Geburtsjahr des Komponisten sowie eine Einspielung mit französischer Klarinettenmusik. In Arbeit sind eine Gesamteinspielung der Werke für Klarinette und Orchester von Krzysztof Penderecki, sowie Mozarts Klarinettenkonzert mit einer von ihm neu entworfenen Bassettklarinette, beides für die Edition Artist Consort.

    François Benda gelingt der Spagat zwischen klassischem Repertoire und zeitgenössischer Musik sowohl als Klarinettist (Zusammenarbeit sowie Ur- und Erstaufführungen mit bedeutenden Komponisten wie Heinz Holliger, Elliott Carter, Luciano Berio, Krzysztof Penderecki, Georg Friedrich Haas, Wolfgang von Schweinitz und Bernhard Lang) als auch beim Dirigieren, womit er sich in jüngerer Vergangenheit verstärkt beschäftigt.

    Neben seiner solistischen Tätigkeit hat François Benda eine Professur an der Universität der Künste Berlin inne und lehrt an der Hochschule für Musik in Basel sowie am Conservatorio della Svizzera italiana in Lugano.

  • BORIS BERMAN

    Klavier
    NEW HAVEN (YALE)
    Klavier
    NEW HAVEN (YALE)

    Geboren in Moskau, Studium am Tschaikowsky-Konservatorium bei Lew Oborin. 1973 Immigration nach Israel. Internationale Konzerttätigkeit, u. a. mit dem Concertgebouw und dem Gewandhaus-Orchester und bei wichtigen Festivals.
    Berman leitet das Klavierinstitut an der Yale School of Music, gibt weltweit Meisterkurse und ist Jurymitglied bei internationalen Wettbewerben. Der Grammy-Nominierte hat alle Werke für Klavier solo von Prokofjew und Schnittke, die gesamten Sonaten von Scriabin und Werke von Mozart, Schumann, Brahms, Schostakowitsch, Strawinsky, Berio, Cage u. a. eingespielt.
    Seine Fachbücher über die Technik des Klavierspiels und Prokofjews Klaviersonaten sind bei der Yale University Press erschienen und in mehrere Sprachen übersetzt worden.

  • HATTO BEYERLE

    KAMMERMUSIK
    WIEN/HANNOVER
    KAMMERMUSIK
    WIEN/HANNOVER

    Hatto Beyerle studierte an der Hochschule für Musik Freiburg bei Ulrich Koch Viola, in Wien bei Ricardo Odnoposoff Violine, bei Alfred Uhl Komposition und bei Hans Swarowsky das Dirigieren. 1960 war er Mitbegründer des Kammerorchesters Wiener Solisten, mit dem er zahlreiche Konzertreisen unternahm. 1970 gründete er zusammen mit Günter Pichler das Alban Berg Quartett. Mit diesem Streichquartett gewann er zahlreiche nationale und internationale Preise, u. a. den deutschen Schallplattenpreis sowie mehrere japanische Preise und wurde von der deutschen Phonoakademie zweimal mit dem Titel Künstler des Jahres ausgezeichnet. 1982 bis 1998 war er Mitglied von L´Ensemble. Hatto Beyerle wirkte von 1964 bis 1987 als Professor für Viola und Kammermusik an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Seit 1987 ist er Professor an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und war von 1990 bis 2004 auch Professor an der Musik-Akademie der Stadt Basel. Seit 1998 gibt er regelmäßig Meisterkurse an der Scuola di Musica di Fiesole (Florenz) sowie Gastkurse für Viola und Kammermusik in den USA und Kanada.
    Als Dirigent leitete er von 1985 bis 1998 die Konzertvereinigung der Wiener Konzerthausgesellschaft. 2004 war Beyerle Initiator der European Chamber Music Academy und künstlerischer Leiter des Europäischen Kulturforums Großraming (Österreich). 

  • Noémi Borcsányi-Andits

    Bühnen-/Kostümbild
    Wien
    Bühnen-/Kostümbild
    Wien

    Noémi Borcsányi-Andits wurde 1999 in Szombathely (Ungarn) geboren, wo sie auch Bildhauerei studierte. Ab 2018 Studium der Bühnengestaltung an der Universität für angewandte Kunst Wien. Neben ihren zahlreichen Projekten in Film und Theater ist sie auch als bildende Künstlerin tätig (Ausstellung in Wien 2021). Ihre nächste Arbeit ist die Bühne für eine Diplominszenierung am Max-Reinhardt-Seminar der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien im Herbst 2022.

  • CLIVE BROWN

    APPLIED MUSICOLOGY
    LEEDS/VIENNA
    APPLIED MUSICOLOGY
    LEEDS/VIENNA

    Clive Brown war von 1980 bis 1991 Dozent an der Universität Oxford und anschließend Professor für Angewandte Musikwissenschaft (jetzt emeritierter Professor) an der Universität Leeds. Zu seinen Monographien gehören Louis Spohr: A Critical Biography, Classical and Romantic Performing Practice und A Portrait of Mendelssohn. Außerdem hat er zahlreiche Artikel über die historische Aufführungspraxis veröffentlicht und betreibt als Geiger praxisorientierte Forschung. In Oxford und Leeds edierte und dirigierte er szenische Aufführungen seltener Opern von J. F. Lampe, J. C. Bach, Haydn, Salieri, Eberl, Spohr, Schubert und Mendelssohn.  Zu seinen kritischen, aufführungspraktischen Ausgaben von Musik gehören Brahms‘ Violinkonzert und seine kompletten Sonaten für ein Instrument und Klavier, zusammen mit einem Textband: Aufführungspraxis in Johannes Brahms‘ Kammermusik (Bärenreiter); Beethovens 1., 2. und 5. Sinfonie, Chorfantasie und Violinkonzert sowie eine Aufführungsausgabe der Fassung letzter Hand von Mendelssohns Die Hochzeit des Camacho (Breitkopf und Härtel); Franz Clements D-Dur-Violinkonzert von 1805 (AR-Editions); und Elgar Music for Violin (Band 37 der Gesamtausgabe). Er hat gerade eine neue kritisch-historisch informierte Aufführungsausgabe des Soloparts von Mendelssohns Violinkonzert für Bärenreiter herausgegeben und arbeitet an einer Ausgabe von Beethovens Violinsonaten sowie an einem Textband über die Aufführungspraxis der Wiener klassischen Kammermusik.

  • Ensemble Fractales

    Zeitgenössische Musik
    Brüssel
    Zeitgenössische Musik
    Brüssel

    Das 2012 gegründete und in Brüssel ansässige Ensemble Fractales wurde aus dem Wunsch heraus geboren, neue Repertoires zu fördern und zu erforschen. Spezialisiert auf die Aufführung zeitgenössischer Kammermusik ohne Dirigat, spielt Fractales eine große Vielfalt an neuer Musik, um spannende Programme zu kreieren, die sie mit einer kommunikativen Energie und Leidenschaft für die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts zur Aufführung bringen.
    Fractales spielt auch eine aktive Rolle in der zeitgenössischen Avantgarde, gibt neue Stücke in Auftrag und unterstützt junge Komponist_innen mit seinem Programm BE Connect.
    Fractales ist auf vielen renommierten Festivals aufgetreten, darunter La Biennale di Venezia, reMusik, Darmstädter Ferienkurse, Afekt, Ars Musica, Nuova Consonanza, De Link Nieuwe Muziek und in Konzertsälen in Belgien, Estland, Lettland, Italien, den Niederlanden, Portugal, Russland, Spanien, der Schweiz und Großbritannien.
    Fractales wurde zweimal mit dem „Just Composed!“-Preis bei der isa – Internationale Somemrakademie der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ausgezeichnet und ist seit 2018 das Residenzensemble der Masterclass für Zeitgenössische Musik der isa. Fractales hat 2017 den Willem Twee Preis und den Vocatio Foundation Prize gewonnen und war in der offiziellen Auswahl für das Festival ProPulse 2018.
    Fractales wird von der Fédération Wallonie-Bruxelles unterstützt und anerkannt.

  • Arabella Fenyves

    Moderation
    Wien
    Moderation
    Wien

    Arabella Fenyves ist eine in Wien lebende Moderatorin und Sängerin.
    Sie moderiert das Musikprogramm von Wiens einzigem Klassiksender, radio klassik Stephansdom, und interviewt bekannte Persönlichkeiten in ihrer Sendung Rubato. Sie präsentiert Konzerte in den großen Konzertsälen Wiens und moderiert bei kulturellen Veranstaltungen.
    Als Sopranistin tritt sie mit klassischem Repertoire bei Konzerten, Galas und spartenübergreifenden Happenings im Großen Saal des Wiener Konzerthauses, im Goldenen Saal im Musikverein Wien sowie international auf. Sie arbeitet im Bereich Filmmusik und trat an der Seite des Komponisten John Lunn bei der Gala zu Downton Abbey auf.
    Arabella Fenyves studierte Schauspiel und Theaterkunst an der Goldsmiths University in London, wurde in New York City geboren und Englisch ist ihre Muttersprache.

  • Dietmar Flosdorf

    isaOutreach
    WIEN
    isaOutreach
    WIEN

    Dietmar Flosdorf studierte Viola bei Hatto Beyerle und Kim Kashkashian in Wien und München. Konzertfachdiplom und Magister Artium an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
    Weltweite Konzerttätigkeit als Mitglied des Wiener Kammerorchesters und in freier Mitarbeit bei Ensembles wie der Deutschen Kammerphilharmonie, dem Freiburger Barockorchester, Ensemble Modern und Klangforum Wien. Lehrender an der Musikschule Wien und der mdw.
    Als Musikvermittler gründete er 1989 die experimentelle dialogische Musikvermittlungsinitiative „Musik zum Anfassen“ und war verantwortlich für die Konzeption und Durchführung der ersten Musikvermittlungsprojekte für die Wiener Symphoniker und das Theater an der Wien.
    Er ist Preisträger des „junge ohren preis“ 2007 und der „IRIDA – Kulturvermittlung in Neuen Kontexten“ 2009. Zu seinen Forschungsprojekten zählen „Artists in Creative Education“ im Rahmen von EU-Kultur 2007 bis 2013 oder „Du fühlst, ich höre, wir musizieren – ein Dialog“ zur Inklusion mit hörgeschädigten und hörenden Schüler_innen im Rahmen von „Sparkling Science“ 2012 bis 2014.
    Er realisierte Communityprojekte mit Bildung- und Kulturinstitutionen wie dem Bundesblindeninstitut, Institut für Gehörlosenbildung, Wiener Mozartjahr 2006, der Fußballeuropameisterschaft 2008, dem Technischen Museum Wien, Integrationshaus Wien, mit Einrichtungen der Caritas, „Jugend am Werk“, Seniorenhäusern und Flüchtlingsquartieren.
    Veröffentlichungen und Aktivitäten als Netzwerker und Beirat in verschiedenen Gremien und Programmen zur Musikvermittlung.

  • Aila Ben Franken

    Schauspiel
    Wien
    Schauspiel
    Wien

    Aila Ben Franken (she/they/he) wurde in Köln geboren und studiert im dritten Jahr Schauspiel am Max Reinhardt Seminar der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Seit der Spielzeit 2021/22 spielt Aila Ben am Burgtheater in der Inszenierung Mädchen wie die, die nun für den STELLA Preis nominiert ist.

  • THOMAS FREY

    ZEITGENÖSSISCHE MUSIK (FLÖTE/Bläser*innen)
    WIEN
    ZEITGENÖSSISCHE MUSIK (FLÖTE/Bläser*innen)
    WIEN

    Thomas Frey absolvierte sein Flötenstudium am Brucknerkonservatorium Linz (Anton Bruckner Privat Universität) bei Norbert Girlinger mit abschließendem Diplom 2003 (Auszeichnung). Danach vertiefte er seine Studien bei Wolfgang Schulz.
    Des Weiteren besuchte Thomas Frey Kurse bei Robert Aitken, Walter Auer, Pierre-Yves Artaud, Erwin Klambauer, Ernst Kovacic, Matthias Ziegler und nahm an der Internationalen Ensemble Modern Akademie 2004 (Klangspuren Schwaz) teil.
    Insbesondere die Beschäftigung mit zeitgenössischer Kammermusik führten Thomas Frey zu Festivals wie den Bregenzer Festspielen, Wien Modern, dem Carinthischen Sommer, und Quantensprünge am Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) Karlsruhe, Computing Music Köln sowie an die Österreichischen Kulturforen in London und New Dehli.
    Er ist regelmäßig Gastmusiker beim Klangforum Wien und konnte unter anderem an Projekten anlässlich der Salzburger Festspiele, Donaueschinger Musiktage, der Darmstädter Ferienkurse, der Ruhrtriennale, der Biennale di Venezia, Wien Modern, Ultima Oslo, Sacrum Profanum Krakau, des Contemporary Music Festival Teatro Colon (Buenos Aires), des Internationalen Musikfests Hamburg, arcus temporum Pannonhalma und des Festivals Territory Moskau mitwirken.
    Thomas Frey war von 2009 an Mitglied des Vienna Art Orchestra.
    Er war 2019 Residenzmitglied beim Klangforum Wien und ist Mitglied bei Studio Dan.

  • ROMAIN GARIOUD

    VIOLONCELLO
    DARMSTADT/BERLIN
    VIOLONCELLO
    DARMSTADT/BERLIN

    Romain Garioud ist Preisträger renommierter internationaler Wettbewerbe wie dem Tschaikowsky Wettbewerb in Moskau (2001), dem Rostropowitsch Wettbewerb in Paris (2002) und erster Preisträger der Valentino Bucchi Competition in Italien (2005).
    Seine Tätigkeiten umfassen solistische Engagements weltweit, Meisterkurse sowie seine Stellen als Solocellist im Staatsorchester Rheinische Philharmonie in Koblenz (Deutschland) und als Professor an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt und der Akademie für Musik Berlin.
    Er spielte unter Dirigenten wie Christoph Eschenbach (Orchestre de Paris), Michael Sanderling (Aalborg Symphoniker), Volodymir Sirenko (Nationales Sinfonieorchester der Ukraine) und mit namhaften Kammermusikpartnern wie Mstislav Rostropovitch, Menahem Presler, Gilles Apap, Philippe Entremont, Régis und Bruno Pasquier u. a. in den berühmtesten Konzertsälen wie Musikverein Wien und Wiener Konzerthaus, Berliner Philharmonie und auf Festivals wie dem Progetto Martha Argerich (Lugano) oder dem Yuri Bashmet Festival (Lutoslawsky Cello Co).
    Einige seiner Konzerte wurden von Radio France oder dem TV-Musikkanal Mezzo aufgenommen. 

  • MATTHIAS GERSTNER

    KORREPETITION
    WIEN
    KORREPETITION
    WIEN

    Matthias Gerstner stammt aus dem fränkischen Erlangen und erhielt seine musikalische Ausbildung bei Michael Keller an der Musikhochschule Detmold, wo er 1993 die künstlerische Reifeprüfung mit Auszeichnung ablegte. Er begleitet Sänger_innen, Instrumentalist_innen aller Art, Stummfilme und schreckt auch vor neuer Musik nicht zurück. Seit 1995 ist er Vertragslehrer an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo er Kontrabass, Tuba und Posaune im Konzertfach begleitet. Es kommt zu musikalischen Begegnungen mit Jiří Hudec, Franco Petracchi, Joel Quarrington, Herbert Mayr, Ernst Weissensteiner und dem Ensemble Wien. Sein besonderes Augenmerk gilt dem Kontrabassduo mit Josef Niederhammer, dass im Jahr 2013 sein 25-jähriges Jubiläum im Wiener Musikverein feierte. 

  • Ida Golda

    Schauspiel
    Wien
    Schauspiel
    Wien

    Ida Golda (she/her) wurde 1998 in Wien geboren. 2019 schloss sie ihr Schauspielstudium an der Schauspielschule Krauss ab. Während ihres Studiums spielte sie in diversen Stücken mit, u. a. Concord Floral im Volx/Margareten, und drehte außerdem unter der Regie von Paul Harather die Webserie ZETT. Zuletzt zu sehen war sie im Dschungel Wien in Wenn ich groß bin, will ich frau*lenzen, wofür sie mit dem STELLA20 in der Kategorie “Herausragende darstellerische Leistung” ausgezeichnet wurde. Ab Herbst 2022 ist sie am Theater an der Gumpendorfer Straße (TAG) in Onkel Wanja und in der Wiederaufnahme von Ein bescheidenerer Vorschlag zu sehen.

  • Simeon Goshev

    Klavier
    Wien
    Klavier
    Wien

    Der in Wien lebende bulgarische Pianist Simeon Goshev zog bereits in ganz Europa, insbesondere für seine Interpretationen der Werke von Komponist_innen des 20. und 21. Jahrhunderts, viel Aufmerksamkeit auf sich. So gastierte er in den Konzerthäusern bedeutender europäischer Städte wie beispielsweise Stockholm, Kopenhagen, München oder Salzburg. In der Saison 2021/22 führten in Rezital-Einladungen u. a. in den Wiener Musikverein, in das Royal Theater Warschau und ins Teatro Carlo Felice in Genua.
    Im Rahmen nationaler und internationaler Wettbewerbe konnte Simeon Goshev einige Preise erzielen: So gewann er u. a. 2019 den ersten Preis beim Bösendorfer-Wettbewerb in Wien und den zweiten Preis beim Pantcho Wladigerow Wettbewerb in Schumen, Bulgarien. Im selben Jahr folgte mit dem 4. Klavierkonzert Beethovens sein Debüt mit dem Nationalen Rundfunkorchester Bulgarien, einem der prominentesten Orchester seines Heimatlandes. Weitere Wettbewerbserfolge erzielte Simeon Goshev u. a. beim Leoš Janáček Wettbewerb in Brünn, beim Concours „De Bach au Jazz“ in Paris sowie beim Evangelia Tjiarri Wettbewerb in Zypern.
    Nachdem Simeon Goshev bereits in diversen Rundfunksendern wie dem Bayerischen Rundfunk (BR), dem Österreichischen Rundfunk (ORF), dem bulgarischen Rundfunk und dem bulgarischen Fernsehen zu hören war, erschien nun im Januar 2022 seine erste CD mit Klavierwerken bulgarischer Komponisten und außerdem im März 2022 ein Künstlerporträt.
    Seine Ausbildung erhielt Simeon Goshev an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei renommierten Pianist_innen wie Stefan Vladar, Oleg Maisenberg und Lilya Zilberstein, außerdem promovierte er im Februar 2021 mit einer Dissertation über die Ballette Igor Strawinskys am Nationalen Konservatorium in Sofia, Bulgarien. Im Oktober 2021 wurde Simeon Goshev Teil des Lehrkörpers am Institut für Konzertfach Klavier der mdw.
    Seit November 2021 ist Simeon Goshev Bösendorfer-Artist.

  • Elina Gotsouliak

    KORREPETITION
    Basel
    KORREPETITION
    Basel

    Elina Gotsouliak wurde 1979 in Riga (Lettland) geboren. Im Alter von fünf Jahren begann sie mit dem Klavierspiel. Sie besuchte das Musikgymnasium und dann die Musikakademie Jāzeps Vītols in Riga, wo sie Klavier und Cembalo als Hauptfächer studierte. Während dieser Zeit gewann sie bei verschiedenen internationalen Klavierwettbewerben den 1. Preis, u. a. beim Concours Musical de France Ginette Gaubert und beim Concours International de Piano Maryse Cheilan in Frankreich.
    Ab 2002 studierte sie bei Rudolf Buchbinder in Basel, wo sie das Konzertdiplom mit Auszeichnung abschloss. In dieser Zeit vertiefte sie sich besonders in die Interpretation der Werke der Wiener Klassik sowie der deutschen Romantik und erweiterte dadurch ihren Horizont, ausgehend von der russischen Klaviertradition. Schon während des Studiums in ihrer Heimat und verstärkt nach Anfang ihres Studiums in Basel beschäftigte sich Elina Gotsouliak intensiv mit Kammermusik und Liedbegleitung. Seit 2010 ist sie Dozentin an der Hochschule für Musik in Basel.
    Sie tritt vermehrt als Konzertpianistin und Kammermusikerin und auch als Solistin mit verschiedenen Orchestern sowie als Kammermusikpartnerin von Künstlern wie Felix Renggli, Sergio Azzolini, Gustavo Nunes, Emanuel Abbühl, François Benda in der Schweiz, in Deutschland, Italien, Frankreich, Spanien, Portugal, Österreich, Slowenien, Zypern, Lettland und Brasilien auf. Sie ist regelmäßiger Gast bei verschiedenen internationalen Musikfestivals und Konzertserien, u. a. Swiss Chamber Concerts (Schweiz), Musica Viva, Schleswig-Holstein Musikfestival, Crescendo Festival in Berlin (Deutschland), J. S. Bach International Chamber Music Festival (Lettland), isa – Internationale Sommerakademie und Musik Forum Viktring (Österreich), Beregneria Festival (Zypern), Ljubljana Festival (Slowenien), Allegro Festival Guimarães (Portugal).
    Ihre Solo-CD mit dem Spätwerk von Frédéric Chopin, die von der Fachpresse mit höchstem Lob empfangen wurde, sowie eine kammermusikalische CD mit Werken von Robert und Clara Schumann sind beim Label Genuin/Artist Consort im Jahr 2010 zum 200. Jubiläumsjahr der beiden Komponisten erschienen.

  • STEFAN GOTTFRIED

    CEMBALO / DIRIGENT
    WIEN
    CEMBALO / DIRIGENT
    WIEN

    Der gebürtige Wiener studierte an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Klavier, Cembalo, Komposition und Musikpädagogik sowie Generalbass und historische Tasteninstrumente an der Schola Cantorum Basiliensis, daneben Horn an der MUK – Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien und Mathematik an der Technischen Universität Wien.
    Es folgte eine vielfältige internationale Konzerttätigkeit mit Cembalo, Hammerklavier und Klavier als Solist, Kammermusikpartner und Continuospieler in Ensembles mit historischen Instrumenten (u. a. Concentus Musicus Wien, Bach Consort Wien, Wiener Akademie) und modernen Orchestern (u. a. Wiener Philharmoniker und Berliner Philharmoniker unter Dirigenten wie Zubin Mehta, Daniel Harding, Georges Prêtre oder Kent Nagano).
    Seit 2004 arbeitete Stefan Gottfried regelmäßig mit Nikolaus Harnoncourt zusammen, unter anderem bei dessen Opernproduktionen bei der Styriarte (Mozart „Idomeneo“, Smetana „Die verkaufte Braut“, Offenbach „Barbe-Bleue“), am Theater an der Wien (Händel „Rodelinda“, Haydn „Orlando paladino“, „Il mondo della luna“, Beethoven „Fidelio“, Strawinsky „The Rake’s Progress“ und zuletzt beim Mozart-Da Ponte-Zyklus) und bei den Salzburger Festspielen (Mozart „Le nozze di Figaro“, „Die Zauberflöte“) und bei vielen Konzerten u.a. im Wiener Musikverein, in der Berliner Philharmonie und beim Lucerne Festival.
    Stefan Gottfried ist Professor für Klavier an der mdw und hält Vorträge zu verschiedenen Aspekten der historischen Aufführungspraxis.
    2015 debütierte er als Dirigent an der Wiener Kammeroper mit der Wiederaufführung von F.L. Gassmanns „Gli Uccellatori“ und dirigierte seither u. a. das Bach Consort Wien, die Wiener Symphoniker und das ORF Radio-Symphonieorchester Wien.

  • Gerold Gruber

    Moderation
    WIEN
    Moderation
    WIEN

    Gerold Gruber studierte Musikwissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Wien sowie Gesang an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Seit 1984 ist er Mitglied des Instituts für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung der mdw. Seine Arbeitsschwerpunkte sind österreichische Musik des 18.–21. Jahrhunderts, Methoden der musikalischen Analyse sowie Musik verfemter Komponist_innen. Gruber veröffentlichte u. a. 2002 eine Monographie über sämtliche Werke von Arnold Schönberg, 2011 ein Lexikon der musikalischen Form gemeinsam mit Reinhard Amon, sowie 2012 die Übersetzung von Brendan G. Carrolls Biographie von Erich Wolfgang Korngold. Gruber leitete und initiierte zahlreiche internationale Projekte, wie Accentus musicalis, eine dreijährige Kooperation der mdw mit der Musikakademie in Bratislava und dem Alte-Musik-Ensemble Musica aeterna, weiters die Kritische Gesamtausgabe der Schriften von Arnold Schönberg sowie das Quellenverzeichnis und die Gesamtausgabe der Werke und Briefe Erich Wolfgang Korngolds (eine Kooperation mit der Humboldt Universität Berlin und der Hochschule für Musik und Theater Rostock). 2006 gründete er den Verein Exilarte, welcher 2009 mit dem „Golden Stars Award“ der Europäischen Kommission ausgezeichnet wurde und 2010 den Bank Austria Kunstpreis errang. Exilarte wurde 2016 als wissenschaftliches Forschungszentrum (inklusive eigenem Archiv und Ausstellungsfläche) in die mdw eingegliedert.

  • Julia Gurvitch

    KORREPETITION
    TEL AVIV
    KORREPETITION
    TEL AVIV

    Julia Gurvitch wurde in Baku (Aserbaidschan) geboren und erhielt ihre Klavierausbildung am Gnessin-Institut Moskau. Seit 1980 arbeitet sie als gefragte Pianistin, u. a. von 1984 bis 1990 als Begleiterin des Cellisten Valentin Feigin, mit dem sie mehr als 300 Konzerte in Europa, Russland und Japan spielte. 1990 emigrierte Julia Gurvitch nach Israel, wo sie seitdem als Korrepetitorin an der Buchmann-Mehta-Musikschule der Universität Tel Aviv am Institut für Violine und Viola unterrichtet. Zudem ist sie gefragte Korrepetitorin bei zahlreichen Meisterkursen in Europa und Israel. Als Konzertpianistin gastiert sie weiterhin weltweit und ist auch Mitglied des israelischen Kammermusikensembles Quattro Plus.

  • THOMAS HABERLAH

    KORREPETITION
    HANNOVER
    KORREPETITION
    HANNOVER

    Thomas Haberlah wurde in Waibstadt bei Heidelberg geboren und studierte an der Hochschule für Musik in Mannheim bei Hans Thürwächter und in Hannover bei David Wilde. Meisterkurse bei Karl-Heinz Kämmerling und Leonid Brumberg und die Teilnahme an diversen internationalen Klavierwettbewerben vervollständigten seine musikalische Ausbildung. 1992 wurde er Preisträger beim Franz-Liszt-Klavierwettbewerb in Utrecht (Niederlande). Neben seiner solistischen Tätigkeit als Pianist und auch Organist ist er seit 1993 Lehrbeauftragter für musikalische Ensemblearbeit an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Er arbeitete als Korrepetitor bei internationalen Musikfestivals und Meisterkursen. Konzertreisen als Solist und Kammermusikpartner führten ihn bis nach Korea und Japan.

  • Hilda Hernádi

    KORREPETITION
    BUDAPEST
    KORREPETITION
    BUDAPEST

    Hilda Hernádi wurde in Széged (Ungarn) geboren. Sie begann im Alter von sechs Jahren mit dem Klavierspiel und studierte an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest bei Kornél Zempléni. Nach ihrem Abschluss in Budapest studierte sie zwei Jahre an der Nationalen Musikakademie der Ukraine Peter Tschaikowski in Kiew bei Olga Liforenko. Hernádi ist an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest als Klavierbegleiterin tätig. Sie bestreitet regelmäßig Konzerte als Solistin und Kammermusikerin in ganz Europa und Japan und spielte zahlreiche Aufnahmen mit der Österreichisch-Ungarischen Haydn-Philharmonie, dem Ungarischen Philharmonie-Orchester, Franz-Liszt-Kammerorchester sowie dem Ungarischen Radio-Symphonieorchester ein. 

  • Heinz Holliger

    Komposition
    Komposition

    Heinz Holliger gehört zu den vielseitigsten und außergewöhnlichsten Musiker­persönlichkeiten unserer Zeit. Geboren in Langenthal, studierte er in Bern, Paris und Basel Oboe (bei Emile Cassagnaud und Pierre Pierlot), Klavier (bei Sava Savoff und Yvonne Lefébure) und Komposition (bei Sándor Veress und Pierre Boulez).
    Nach ersten Preisen bei den internationalen Wettbewerben von Genf und München beginnt für ihn eine unvergleichliche Karriere als Oboist. Einige der bedeutendsten Komponisten der Gegenwart widmen ihm ihre Werke. Aber auch die Wiederentdeckung vergessener Werke, etwa von Jan Dismas Zelenka oder August Lebrun, zählen zu seinen herausragenden Leistungen.
    Als Dirigent arbeitet Heinz Holliger seit vielen Jahren mit weltweit führenden Orchestern und Ensembles. Er ist Träger zahlreicher Auszeichnungen und Preise (Ernst-von-Siemens-Musikpreis, Zürcher Festspielpreis, Rheingau-Musikpreis, Grand Prix Suisse de Musique, Robert Schumann-Preis, u. a.) sowie Schallplattenaus­zeichnungen (Diapason d’Or, Midem Classical Award, Edison-Award, Grand Prix Mondial du Disque, mehrere Deutsche Schallplattenpreise).
    Heinz Holliger ist einer der gefragtesten Komponisten unserer Zeit. Zu seinen Werken zählen die Oper „Schneewittchen“, der Scardanelli-Zyklus, das Violin­kon­zert, COncErto für Orchester, „Dämmerlicht“ für Sopran und Orchester, „Romancendres“ für Cello und Klavier, „Increschantüm“ für Sopran und Streichquartett, „Reliquien“ nach Worten von Franz Schubert für Sopran, Klarinette und Klavier sowie zahlreiche weitere Werke für Vokal- und Instrumental­ensembles, Kammer- und Solobe­setzungen. 2018 wurde an der Zürcher Oper seine zweite Oper „Lunea“ uraufgeführt.
    Zahlreiche CD-Einspielungen mit Heinz Holliger als Oboist, Dirigent und Kompo­nist sind bei Teldec, Philips, ECM, Hänssler, Audite etc. erschienen, darunter eine Reihe mit den bedeutendsten Orchesterwerken von Charles Koechlin mit dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, das gesamte sinfonische Werk von Robert Schumann mit dem WDR-Sinfonieorchester Köln, eine Gesamtaufnahme der Schubert-Sinfonien mit dem Kammerorchester Basel sowie eine Einspielung der Oper «Lunea».

  • Hsin-Huei Huang

    Zeitgenössische Musik (Klavier)
    Wien
    Zeitgenössische Musik (Klavier)
    Wien

    Die taiwanesisch-österreichische Pianistin Hsin-Huei Huang ist bekannt für ihre gleichermaßen präzise, ausdrucksstarke, wie sensible Interpretation zeitgenössischer Klavierwerke und einer intensiven Beschäftigung mit dem klassischen Repertoire. Nach erstem Unterricht und Aufführungen in Taiwan kam sie 1997 nach Europa und setzte ihr Klavierstudium fort. Schon früh zeigte sich ihre künstlerische Vielseitigkeit in stilistisch aufgeschlossenen Projekten: neben Werken wie Wolfgang Rihms Chiffre I – für Klavier und sieben Instrumente und Olivier Messiaens Oiseaux exotiques für Klavier und kleines Orchester brachte Hsin-Huei Huang schon in ihrer Studienzeit u. a. auch Paul Hindemiths Konzertmusik für Klavier, Blechbläser und Harfen, sowie Uraufführungen neuer Werke für solo Klavier und Orchester zur Aufführung.
    Neben zahlreichen Rundfunk-Mitschnitten (ORF, SWR, DRS, Hessischer Rundfunk, Deutschlandfunk, Rai u.a.) hat Hsin-Huei Huang unter anderem die ihr von dem Komponisten Bernhard Gander gewidmeten Kompositionen Peter Parker und Schöne Worte bei KAIROS veröffentlicht. 2016 erschien auf dem Label GOD Records SOLO, mit Klavierwerken von Matthias Pintscher, Peter Šavli und Bernhard Lang, der diese Einspielung seines Werkes DW12, cellular automata als Referenzaufnahme bezeichnete.
    Hsin-Huei Huang pflegt eine rege Konzerttätigkeit als Solistin und als Kammermusikerin. Zu ihren Kammermusik-Partnern zählen u. a. das Arditti Quartett, das Stadler Quartett oder das Tetras Quartett. Sie gastiert bei zahlreichen internationalen Festivals, wie den Darmstadt Ferienkursen, Salzburg Biennale, Wien Modern, Beethovenfest Bonn, Música de hoy Madrid und in Konzerthäusern wie Musikverein Wien, Wiener Konzerthaus, Mozarteum Salzburg, Auditorio Nacional Madrid, Izumi Hall Osaka und dem Theater Salihara Jakarta. Weitere Tätigkeiten in Zusammenarbeit mit dem Ensemble Klangforum Wien, Kammerensemble Neue Musik Berlin, Opera nova Zürich und mit den Orchestern Wiener Philharmoniker, Berner Symphonie Orchester, Orquesta Sinfonica de Radio Television Espanola, Slovene philharmonic orchestra, unter der Leitung von Kent Nagano, Peter Eötvös, Ingo Metzmacher, Sylvain Cambreling, Matthias Pintscher.
    Das Repertoire von Hsin-Huei Huang reicht von der Musik ihrer Zeit bis zu hin den Werken Bachs. Ihr Engagement für zeitgenössische Musik ist dokumentiert in einer intensiven persönlichen Zusammenarbeit mit Komponisten wie u. a. Beat Furrer, Rebecca Saunders, Marco Stroppa, Bernhard Gander, Friedrich Cerha, Tristan Murail und Bernhard Lang. In ihrer Arbeit widmet sich Hsin-Huei Huang auch der Entwicklung spartenübergreifender Projekte. Hier hat sie mit der bildenden Künstlerin Claudia Doderer und dem Schriftsteller Ferdinand Schmatz
    zusammengearbeitet. In der Produktion des Musiktheaters Letzte Tage. Ein Vorabend unter Regie von Christoph Marthaler gastierte Hsin-Huei Huang 2013-14 bei den Wiener Festwochen, dem Festival d`Automne Paris und der Staatsoper Unter den Linden Berlin sowie 2019 dem Kunstfestival Ruhrtriennale.
    Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit gab Hsin-Huei Huang Gastkurse in Deutschland, Österreich, Indonesien, und der Türkei. Sie gestaltet auch pädagogische Projekte, die sich für die Vermittlung von zeitgenössischer Klaviermusik einsetzen. Hsin-Huei Huang wurde mit dem Kranichsteiner Musikpreis Darmstadt ausgezeichnet. 2020 wurde ihr die österreichische Staatsbürgerschaft aufgrund ihrer künstlerischen Verdienste verliehen.

  • JIŘÍ HUDEC

    KONTRABASS
    PRAG/MANCHESTER
    KONTRABASS
    PRAG/MANCHESTER

    Jiří Hudec stammt aus Brünn, wo er Kontrabass am Konservatorium und an der Janáček-Akademie für Musik und darstellende Kunst Brünn bei Jiří Bortlíček studierte. Er schloss sein Studium 1977 ab. Im selben Jahr wurde er Mitglied in der Tschechischen Philharmonie. Er nahm an mehreren internationalen Wettbewerben teil. 1977 gewann er den 2. Preis in Markneukirchen (Deutschland), 1978 gewann er den 1. Preis auf der Isle of Man, 1979 den 3. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München. Er spielte ein Solo-Konzert in der Wigmore Hall in London und spielte eine Erstaufführung des Konzerts von Richard Rodney Bennett mit dem English Chamber Orchestra in der Queen Elisabeth Hall. Seit 1990 ist er Solo-Kontrabassist in der Tschechischen Philharmonie. Außerdem ist er ein gefragter Kammermusiker und Solist. Er nahm mehrere CDs auf und spielte Rundfunkaufnahmen von Werken der Komponisten Vaňhal, Bennet, Françaix, Glier und Reiner ein. 1999 spielte er als Solist ein Konzert von Giovanni Bottesini beim internationalen Musikfestival Prager Frühling. Neben dem Duo di basso, Virtuozi di basso und Czech Philharmonic Octet spielt er auch als Kammermusiker mit zahlreichen führenden Interpret_innen und Ensembles. Er ist Professor an der Akademie der musischen Künste in Prag und am Royal Nothern College of Music in Manchester (GB). 2012 wurde er zum RNCM Fellow ernannt. Viele seiner Student_innen wurden Mitglieder führender Orchester. Er gibt auch regelmäßig Kurse für Musikinterpretation in Japan, Großbritannien (Manchester, Glasgow), Frankreich, Deutschland (Detmold) und China (Peking).

  • XENIA JANKOVIC

    VIOLONCELLO
    DETMOLD
    VIOLONCELLO
    DETMOLD

    In Nis (Serbien) in eine Musikerfamilie geboren, begann Xenia Jankovic als Sechsjährige mit dem Violoncellospiel und gab drei Jahre später ihr Debüt als Solistin mit den Belgrader Philharmonikern. Durch ein Staatsstipendium konnte sie an der Zentralen Musikschule des Moskauer Konservatoriums bei Stefan Kalianov und Mstislaw Rostropowitsch studieren. Danach studierte sie bei Pierre Fournier und Guy Fallot in Genf und bei André Navarra in Detmold. Später brachte sie ihre intensive Arbeit mit Sándor Végh und György Sebők zu einem tieferen musikalischen Verständnis und künstlerischem Ideal.
    Xenia Jankovic erreichte internationalen Ruhm als sie den 1. Preis des renommierten Gaspar-Cassado-Wettbewerbs in Florenz gewann. Solistische Auftritte mit Orchestern wie dem Philharmonia Orchestra London, Budapester Philharmonischen Orchester, Radio Sinfonie Orchester Spanien, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und dem Dänischem Radio-Sinfonieorchetser sowie Vortragsabende in Paris, London, Berlin und Moskau wurden von Presse und Publikum gefeiert. Außerdem wird sie regelmäßig zu zahlreichen Festivals eingeladen, wie dem Kammermusikfest Lockenhaus oder Festival Musikdorf Ernen. Als Kammermusikerin spielt sie mit András Schiff, Gidon Kremer, Isabelle Faust, Bruno Giuranna u. a. Seit 2004 ist sie Professorin für Violoncello an der Hochschule für Musik Detmold und gibt weltweit Meisterkurse.
    Xenia Jankovic spielt ein außergewöhnliches Violoncello, Baujahr 1733, von Gregorio Antoniazzi (Werkstatt von Domenico Montagnana). 

  • Dag Jensen

    Fagott
    München/Oslo
    Fagott
    München/Oslo

    Dag Jensen wurde in Horten, Norwegen geboren. Seinen ersten Fagottunterricht bekam er im Alter von elf Jahren bei Robert Rønnes . Danach studierte er bei Torleiv Nedberg an der Norwegischen Musikhochschule in Oslo.
    Bereits mit 16 Jahren bekam er seine erste Anstellung als Kontrafagottist beim Bergen Philharmonischen Orchester. Dort übernahm er nach kurzer Zeit die stellvertretende Solofagott-Position. Neben seiner Orchestertätigkeit studierte er weiter bei Klaus Thunemann in Hannover.
    Er war von 1985 bis 1988 Solofagottist der Bamberger Symphoniker und von 1988 bis 1997 in der gleichen Position beim WDR Sinfonieorchester in Köln.
    Dag Jensen ist 1. Preisträger beim Musik-Wettbewerb der Jugend-Sinfoniker (Norwegen) und wurde zweimal Gewinner beim ARD-Wettbewerb in München (1984 und 1990).
    In Deutschland musizierte er als Solist mit den Rundfunksinfonieorchestern in München, Stuttgart und Köln u. a. Auch im Ausland ist er ein gefragter Solist und ist u. a. mit dem BBC Symphony Orchestra Birmingham, Oslo Philharmonic Orchestra, mit dem Mito Chamber Orchestra unter Seiji Ozawa und dem Norwegischen Kammerorchester unter Iona Brown aufgetreten.
    Einen wichtigen Platz in seinem künstlerischen Wirken nimmt die Kammermusik ein. Er ist Mitglied im Bläserensemble Sabine Meyer und im Ensemble Villa Musica. Bei zahlreichen Festivals im In- und Ausland ist er regelmäßig zu Gast.
    Von 1997 bis 2011 war er Professor an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, seit 2011 hat er eine Professur an der Hochschule für Musik und Theater München inne. Zudem ist er seit 2009 Professor für Fagott an der Norwegischen Musikhochschule in Oslo.

  • PATRICK JÜDT

    KAMMERMUSIK
    Bern
    KAMMERMUSIK
    Bern

    Patrick Jüdt ist Professor für Viola und Kammermusik an der Hochschule der Künste Bern, Dozent auf zahlreichen internationalen Meisterkursen und zusammen mit Hatto Beyerle und Johannes Meissl einer der künstlerischen Leiter der ECMA (European Chamber Music Academy). Neben der Kammermusik liegt ein weiterer Schwerpunkt seiner Konzerttätigkeit in der zeitgenössischen Musik.
    Er ist Mitglied im Collegium Novum Zürich und bildet zusammen mit Imke Frank und François Poly das Ensemble Le tre C’.

  • Yumi Kimachi

    KORREPETITION
    Detmold
    KORREPETITION
    Detmold

    Die japanische Pianistin Yumi Kimachi erhielt bereits im Alter von fünf Jahren Klavierunterricht. Sie studierte bei Hiroko Nakano Klavier an der Toho-Gakuen Hochschule für Musik in Tokyo, wo sie ihr Diplom- und Aufbaustudium als Instrumentalistin mit Auszeichnung vollendete. Wertvolle musikalische Anregungen erhielt sie von Lehrern und Musikern wie Edith Picht-Axenfeld, Mikhail Voskresenski und Gyorgy Sandor.
    Nach dem Klavierstudium in Japan kam sie nach Deutschland, wo sie bei Arbo Valdma an der Hochschule für Musik in Köln studierte und mit Auszeichnung ihr Diplom bzw. ihr Konzertexamen im Fach Klavier erwarb. 2007-08 war sie Stipendiatin der Internationalen Ensemble Modern Akademie in Frankfurt. Sie ist mehrfache Preisträgerin nationaler Wettbewerbe in Japan und gewann den Ersten Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb in Zagreb. 2006-07 erhielt sie ein Stipendium vom japanischen Kultusministerium. Sie trat bislang sowohl in Japan und Deutschland, als auch in den Niederlanden, Rumänien, Frankreich, Estland, China, Schweden, Norwegen, Österreich, Italien und Kroatien solistisch und kammermusikalisch auf und musizierte als Solistin mit Orchestern in Japan, Kroatien und Estland. Yumi wird oft von namhaften Ensembles wie Ensemble Resonanz und Ensemble Modern als Gastmusikerin eingeladen. Sie hat einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik Detmold.

  • Margit Klaushofer

    Gesang
    WIEN
    Gesang
    WIEN

    Studium an der LM-Universität München und an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst, Wien, mdw. Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung.
    Internationale Auftritte als lyrische Sopranistin in Deutschland, England, Spanien, USA, Griechenland, Holland und Italien mit Konzert- und Opernrepertoire; zahlreiche Liederabende; Konzerte mit zeitgenössischer Musik (Uraufführungen). Seit 1988 Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien; seit 1993 ordentliche Professorin für Gesang, Meisterinnenkurse für Lied- und Oratorieninterpretation und Operngesang. Vorträge über die Vielfalt der Gesangsstile, Jugendstimmbildung, Stimmfächer und Repertoirekunde. Jurorinnentätigkeit bei Competizione dell’Opera, Prima la Musica, staatl. Wettbewerb Peking u.a.
    Seit 2013 Mitglied des Senats der mdw. Ab Oktober 2017 Institutsleiterin des Instituts für Gesang und Musiktheater der mdw.
    Absolvent_innen der Klasse Klaushofer sind an den Opernhäusern Wiener Staatsoper, Mailänder Scala, Düsseldorf, Prag, Leipzig, Braunschweig etc engagiert. Studierende von Margit Klaushofer sind Preisträger_innen renommierter internationaler Wettbewerbe wie z.B. Mirjam-Helin-Wettbewerb, Operalia, Belvedere-Wettbewerb, NYIOP New York, International Antonin Dvorak Singing Competition ect.

  • KLAVIERDUO SILVER-GARBURG

    KLAVIERDUO
    GRAZ
    KLAVIERDUO
    GRAZ

    Sivan Silver und Gil Garburg, die zusammen das Klavierduo Silver-Garburg bilden, haben in rund 70 Ländern auf fünf Kontinenten konzertiert und spielen regelmäßig mit den renommiertesten Orchestern, u. a. dem Israel Philharmonic Orchestra, den Sankt Petersburger Philharmonikern, dem Melbourne Symphony Orchestra und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.
    Ihre Aufnahmen von Mendelssohns Konzerten für Klavierduo und Orchester mit der Bayerischen Kammerphilharmonie unter Christopher Hogwood wurden von der Kritik begeistert aufgenommen.
    Ein anderes Projekt beinhaltet ein Kammermusikprogramm mit Werken von Schubert und Mendelssohn für Klavier vierhändig und Streichquartett zusammen mit den Quartetten Vogler, Artis und Novus, zudem Solist_innen wie Guy Braunstein, Rosanne Philippens, Jack Liebeck, Gilad Karni und Olaf Maninger. Konzerte von Bach (Philharmonie Luxembourg), Mozart (Slowakische Philharmonie), Mendelssohn (Berliner Philharmonie) und Poulenc (Festspiele Mecklenburg-Vorpommern) sowie zahlreiche Rezitale (Konzerthaus Berlin) runden das aktuelle Konzertprogramm ab.
    2014 berief die KUG – Universität für Musik und darstellende Kunst Graz sie auf eine der wenigen Professuren für Klavierduo, die es weltweit gibt. Zuvor unterrichteten Silver-Garburg an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, wo sie selbst als Studierende von Arie Vardi 2007 ihr Studium abgeschlossen hatten.

  • AVEDIS KOUYOUMDJIAN

    KLAVIER
    WIEN/BRÜSSEL
    KLAVIER
    WIEN/BRÜSSEL

    In Beirut/Libanon als Sohn einer armenischen Familie geboren, studierte er ab dem Alter von zwölf Jahren Klavier in Wien an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Seit seinem 1. Preis beim Internationalen Beethoven-Wettbewerb in Wien 1981 trat er weltweit in bedeutenden Konzerthallen und auf Festivals sowie als Solist mit bekannten Orchestern auf.
    Er ist ein gefragter Juror bei internationalen Wettbewerben und gibt regelmäßig Meisterkurse. CD-Aufnahmen dokumentieren sein künstlerisches Schaffen als Pianist und Kammermusiker. Seit 1997 ist er Professor für Klavier und Kammermusik an der mdw, wo er den Internationalen Joseph Haydn Kammermusikwettbewerb mitbegründete und 2010 zum Studiendekan für Instrumentalstudien ernannt wurde.
    Von 2004 bis 2008 war er künstlerischer Leiter des Klavierfestivals St-Ursanne/Schweiz.

  • Matthias Kranebitter

    Komposition
    Wien
    Komposition
    Wien

    Matthias Kranebitter (*1980) studierte in Wien elektroakustische Komposition bei Dieter Kaufmann und German Toro-Perez, Medienkomposition bei Klaus-Peter Sattler, postgradual Komposition in Amsterdam sowie in Graz bei Alexander Stankovski und Beat Furrer.
    Seine Musik thematisiert Aspekte unserer Mediengesellschaft mit ihrer Informationsflut. Sie zeichnet ein hohes Maß an Dichte und Heterogenität aus, das Miteinbeziehen unterschiedlichster (un)musikalischer Materialien als Enthierarchisierung und Relativierung von Dogmen und Tabu. Er arbeitet verstärkt mit Elektronik und neuen Medien.
    Seine Arbeiten wurden u. a. prämiert mit dem 1. Preis beim Gustav Mahler Wettbewerb 2006, 1. Preis Project Holland Symfonia Gaudeamus Music Week Amsterdam 2009, Impuls Kompositionspreis Graz 2013, Publicity Award der Austro Mechana 2013, Stadt Wien Förderungspreis 2014 und österreichisches Staatsstipendium 2016. Bisherige Zusammenarbeiten fanden u. a. mit Ensembles wie dem belgischen Nadar Ensemble, Decoder Ensemble Hamburg, Ensemble Mosaik Berlin, Talea Ensemble New York, Ensemble Phace, Klangforum Wien und dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien statt.
    2015/16 erhielt er das Berlinstipendium der Akademie der Künste Berlin.
    Er ist Mitbegründer des Unsafe+Sounds Festivals und künstlerischer Leiter des Black Page Orchestras.

  • HIRO KUROSAKI

    Workshop
    WIEN/SALZBURG
    Workshop
    WIEN/SALZBURG

    Hiro Kurosaki wurde in Tokio geboren und wuchs in Wien auf, wo er Violine und Architektur studierte, und lebt heute vorwiegend in Valencia. Bereits in jungen Jahren gewann er Preise bei internationalen Wettbewerben wie Henryk Wieniawski oder Fritz Kreisler und begann eine Karriere als Solist bei wichtigen europäischen Orchestern.
    Fasziniert von der historischen Aufführungspraxis wandte er sich jedoch bald den Originalinstrumenten zu und spielte als Konzertmeister und Solist mit Ensembles wie London Baroque, Clemencic Consort, Cappella Coloniensis und Les Arts Florissants bei den wichtigsten Festivals und in den bedeutendsten Konzertsälen der Welt. Mit großen Künstler_innen der Alten Musik wie René Clemencic, Emma Kirkby, Sigiswald Kuijken, Bruno Weil oder William Christie verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit. Mit letzterem nahm er eine von der Kritik hochgelobte CD der Violinsonaten von Händel auf. Die erste Gesamteinspielung der Mozart-Sonaten auf Originalinstrumenten mit Linda Nicholson am Fortepiano wurde mit dem Japan Academy Award ausgezeichnet. Seine Aufnahmen aller Werke für Violine und Klavier von Beethoven – ebenfalls mit Linda Nicholson – und der Streichquartette von Arriaga mit dem Ensemble La Ritirata des spanischen Cellisten Josetxu Obregón sind auch Weltersteinspielungen auf diesem Gebiet.
    Als Spezialist wurde Hiro Kurosaki von der Bayerischen Staatsoper München, dem Teatro Real in Madrid und dem Mozarteum Orchester Salzburg zu Coachings eingeladen. Er unterrichtet an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und an der Universität Mozarteum Salzburg.

  • Betty Lee

    KORREPETITION
    München
    KORREPETITION
    München

    Die neuseeländische Pianistin Betty Lee ist seit 2000 Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik und Theater München. Sie studierte Klavier an der University of Auckland, wo sie sich 1996 den Bachelor of Music mit First Class Honour erspielte.
    1997 bis 1999 belegte sie als DAAD Stipendiatin die Meisterklasse bei Gerhard Oppitz an der Hochschule für Musik und Theater München und 1999 die Meisterklasse in Liedgestaltung bei Helmut Deutsch.
    Betty Lee errang zahlreiche Preise bei Wettbewerben, u. a. den 1. Preis bei der New Zealand National Concerto Competition. 2019 wurde sie mit dem Preis für Best Piano Accompanist beim 16. Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb in Russland ausgezeichnet.
    Neben Aushilfen beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und bei den Münchner Symphonikern trat Betty Lee als Solistin mit diversen Orchestern auf, wie z. B. dem Christchurch Symphony Orchestra, dem Symphonieorchester Aachen und den Bad Reichenhaller Philharmonikern. Mit Solo-Rezitals, als Kammermusikerin und Liedbegleiterin konzertiert sie regelmäßig in Europa und Neuseeland. Zu ihren Kammermusikpartner_innen zählen u. a. Veronika Eberle, Dag Jensen, András Adorján und Ulf Rodenhäuser. Beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD und Internationalen Aeolus Wettbewerb wurde sie zur offiziellen Pianistin berufen. 

  • Jin-Young Lee

    KORREPETITION
    KÖLN
    KORREPETITION
    KÖLN

    Jin-Young Lee wurde in Busan (Südkorea) geboren, wo sie auch Klavier studierte. Nach Abschluss ihres Studiums setzte sie ihre Studien bei Bernhard Wambach, Arbo Valdma und Jürgen Glauss an der Folkwang Universität der Künste in Essen und an der Hochschule für Musik und Tanz Köln fort, wo sie ihr Diplom und ihr Konzertexamen erhielt. Neben ihrer Solokarriere als Pianistin konzentriert sich Jin-Young Lee auf Kammermusik, zeitgenössische Musik und begleitet Liedsänger_innen am Klavier. Sie arbeitet regelmäßig als Klavierbegleiterin mit renommierten Sänger_innen, Instrumentalist_innen und Dirigent_innen bei internationalen Musikfestivals, Meisterklassen und Wettbewerben. Als Solistin und Kammermusikerin hat sie zahlreiche Konzertreisen durch Europa und Korea unternommen. Seit 2006 arbeitet Jin-Young Lee als Dozentin an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

  • ANDREA LIEBERKNECHT

    Flöte
    München
    Flöte
    München

    Andrea Lieberknecht war 13 Jahre lang Soloflötistin, zunächst im Rundfunkorchester des Bayerischen Rundfunks, dann im Sinfonieorchester des Westdeutschen Rundfunks. Sie unterrichtete nebenbei an den Musikhochschulen Köln und Hannover, bevor sie 2002 als ordentliche Professorin an die Hochschule für Musik und Theater in Hannover berufen wurde. 2011 wechselte sie an die Hochschule für Musik und Theater in München.
    Während ihres Studiums bei Paul Meisen an der Musikhochschule in München gewann sie die internationalen Flötenwettbewerbe „Prager Frühling“ (1991) und Kobe (Japan, 1993). Als Mitglied des Arcis Quintetts und im Duo mit ihrem Klavierpartner Jan Philip Schulze erhielt sie Preise beim ARD-Wettbewerb, dem Deutschen Musikwettbewerb sowie bei den internationalen Kammermusikwettbewerben Colmar, Tokio, Belgrad und Trapani.
    Seitdem führt sie ein reiches Konzertleben mit Recitals, Solokonzerten und Kammermusik. Sie war zu Gast bei bedeutenden deutschen Musikfestivals. Drei Jahre lang war sie Soloflötistin der Bayreuther Festspiele. In Deutschland führte sie Flötenkonzerte auf mit dem Rundfunksinfonieorchester Saarbrücken, dem Kölner Rundfunksinfonieorchester, den Münchner Symphonikern und anderen. Vom Ensemble Sabine Meyer wurde sie für Konzerte in Deutschland, beim Luzern Festival, der Schubertiade Schwarzenberg u. a. eingeladen.
    Sie gibt Meisterkurse in Europa, Asien und Australien und ist Dozentin der „Villa Musica“. 2009 bis 2010 hatte sie eine Gastprofessur an der Norwegischen Musikhochschule Oslo inne. Sie machte Aufnahmen bei nahezu allen Rundfunkanstalten Deutschlands. Zahlreiche CD-Aufnahmen mit Solo- und Kammermusik und eine internationale Jurytätigkeit runden das Bild ihrer musikalischen Aktivitäten ab.

  • BARBARA LÜNEBURG

    ZEITGENÖSSISCHE MUSIK (VIOLINE, VIOLA)
    LINZ
    ZEITGENÖSSISCHE MUSIK (VIOLINE, VIOLA)
    LINZ

    Zwischen Performance und Forschung, Lehre und Komposition: Die künstlerische Welten der Geigerin Barbara Lüneburg wurzeln in der Klassik und reichen tief in die zeitgenössische Musik und Multimediaperformance. Barbara Lüneburg leitete fast zwanzig Jahre ensemble Intégrales, ein Ensemble für zeitgenössische Kammermusik, und tritt als Solistin und neuerdings auch als Komponistin auf Festivals in ganz Europa, beiden Amerikas, Asien und Neuseeland auf. Unzählige Kompositionen wurden für sie und in Kollaboration mit ihr geschrieben. Kritiker beschreiben ihr Spiel als einen „musikalischen Kosmos“, „leidenschaftlich“, „atemberaubend“, „kühn“, „ausdrucksstark und fesselnd“.

    Ebenso vielfältig wie ihr künstlerische Arbeit sind ihre Forschungsinteressen: In ihrem Spezialgebiet, der künstlerischen Forschung, untersucht sie Kreativität, Kollaboration, Charisma, Konzertaura, partizipative Kunst und die Wirkung von Gameelementen in audiovisuellen Werken. Von 2014 bis 2018 leitete Barbara Lüneburg das PEEK-Forschungsprojekt „TransCoding– From Highbrow Art to Participatory Culture“, gefördert vom Österreichischen Wissenschaftsfonds, bei dem sie über Social Media eine Online-Community an der Kreation eines Multimediawerkes beteiligte. Barbara Lüneburg ist Professorin für künstlerische Forschung an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz.

    www.barbara-lueneburg.com  | www.transcoding.info

  • Aki Maeda

    KORREPETITION
    WIEN
    KORREPETITION
    WIEN

    Aki Maeda wurde in Japan geboren und studierte dort an der Kyoto City Universität der Künste sowie bei Roland Keller an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
    Sie ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe, wie Elena RombroStepanow Klavierwettbewerb, Dr. Josef Dichler Wettbewerb, International Piano Competition of Île de France und International Competition Young Virtuosos Chamber Music in Sofia. Zahlreiche Auftritte als Solistin, Kammermusikerin und Korrepetitorin bei verschiedenen Festivals, Wettbewerben und Sommerakademien wie Festival Bled in Slowenien, Sommerfestival Orpheus in Wien, isa – Internationale Sommerakademie der mdw, Pro Musica in Mallnitz und Ars SummerFest in Litauen.
    Aki Maeda ist offizielle Klavierbegleiterin beim Internationalen Fritz Kreisler Wettbewerb und seit 2019 Korrepetitorin an der mdw. 

  • SIBYLLE MAHNI

    Horn
    Berlin
    Horn
    Berlin

    Sibylle Mahni absolvierte ihr Studium bei Marie-Luise Neunecker an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main und schloss dieses mit dem Konzertexamen ab.
    Währenddessen war sie Stipendiatin bei der Studienstiftung des Deutschen Volkes und der Villa Musica und war Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe wie z. B. beim Internatinonalen Musikwettbewerb der ARD in München.
    Von 1997 bis 2016 war sie als Solo-Hornistin im Frankfurter Opern-und Museumsorchester tätig.
    Nachdem sie neben ihrer Tätigkeit als Hornistin im Orchester schon als Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/Main und als Professorin an den Hochschulen für Musik Mainz, Saarbrücken und Würzburg gelehrt hatte, wurde Sibylle Mahni zum Wintersemester 2020/21 als Professorin für Horn an die Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin berufen und tritt damit die Nachfolge ihrer ehemaligen Lehrerin, Marie-Luise Neunecker, an dieser Stelle an.
    Im Rahmen ihrer Lehrtätigkeit gab sie schon mehrfach Meisterkurse, so zum Beispiel beim Internationalen Hornsymposium in Kalamazoo/Michigan, an der Jerusalem Music Academy, bei den Musiktagen Seefeld/Tirol, bei der Villa musica, beim Forum artium u. a.
    Sie trat als Solistin mit einer Vielzahl bedeutender Orchester auf, wie dem SWR-Sinfonieorchester Stuttgart, den Münchener Sinfonikern, der Internationalen Bach Akademie Stuttgart, dem Württembergischen Kammerorchester und der Britten Sinfonia. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Oleg Caetani, Toshiyuki Kamioka und Hellmuth Rilling zusammen und ist auch international als Solistin gefragt. So gastierte sie z. B. in Ländern wie Schweden, Schweiz, Holland, Kroatien, China und den USA.
    Mit großer Begeisterung widmet sie sich der Kammermusik. So gastierte sie bei namhaften Kammermusikfestivals wie zum Beispiel mehrfach beim Kammermusikfest „Spannungen“ in Heimbach, dem Moritzburg Festival,den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker und dem Albert Musikfest Jahrhundertklang in Freiburg.
    Zu ihren Kammermusikpartner_innen zählen bedeutende Persönlichkeiten wie Christian Tetzlaff, Isabelle van Keulen, Kirill Gerstein, Lars Vogt, Sharon Kam.
    Sie wirkte bei Uraufführungen von Kammermusikwerken von Jörg Widmann, Brett Dean, Detlev Glanert u. a. mit.
    Sibylle Mahni ist seit 2014 Mitglied im Ma’alot Bläserquintett.

  • Helen Malkowsky

    Workshop
    Wien
    Workshop
    Wien

    Helen Malkowsky schloss in ihrer Heimatstadt Dresden ein Musikstudium im Hauptfach Querflöte ab, bevor sie sich der szenischen Theaterarbeit zuwandte. Sie realisierte zahlreiche Produktionen im deutschsprachigen Raum u. a. „Der Rosenkavalier“ und „Eugen Onegin“ am Staatstheater Nürnberg, „Parsifal“ am Staatstheater Kassel, die UA der Oper „Zauberberg“ in Chur/ Schweiz, „Mignon“ am Tiroler Landestheater Innsbruck, „Die Entführung aus dem Serail“ an der Volksoper Wien, „Pique Dame“, „Don Carlo“ und „Paradise reloaded / Lilith“ am Theater Chemnitz, „Hamlet“, „Mazeppa“ und „Katja Kabanova“ am Theater Krefeld – Mönchengladbach, „Luisa Miller“, „Peter Grimes“ und „Hoffmanns Erzählungen“ am Theater Bielefeld und „Nabucco“ bei den Schlossfestspielen Heidenheim. Zu ihren jüngsten Arbeiten zählen „Solaris“ von Daj Fujikura für die Neue Oper Wien sowie die Europäische Erstaufführung der Kammeroper „Schönberg in Hollywood“ im Kasino des Burgtheaters.

    Helen Malkowsky war von 2004-08 Oberspielleiterin und Leiterin des Internationalen Opernstudios am Staatstheater Nürnberg, von 2010-13 Operndirektorin am Theater Bielefeld und von 2014-17 Hausregisseurin und Künstlerische Beraterin des Intendanten an der Oper Chemnitz.

    Als Gastdozentin unterrichtete sie im Rahmen von Semesterproduktionen an der Folkwang Universität Essen, der Universität der Künste Berlin sowie der Hochschule für Musik Dresden. Mit dem Wintersemester 2018 wurde Helen Malkowsky als Professorin für Musikdramatische Darstellung, Szenische Interpretation und Musiktheaterregie an die mdw – Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien berufen.

  • Bernhard Mallinger

    Improvisation (Streichinstrumente)
    Wien/Kärnten
    Improvisation (Streichinstrumente)
    Wien/Kärnten

    Bernhard Mallinger wurde in Wolfsberg/Kärnten geboren. Er studierte Violine und Jazzgesang an der KUG – Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. Seit Abschluss seiner Studien arbeitet er als freischaffender Musiker, Komponist und Arrangeur. Sein Hauptbetätigungsfeld ist seit 2004 das radio.string.quartet. Er lebt und arbeitet in Wien und Kärnten.

  • GERHARD MARSCHNER

    Viola
    Wien
    Viola
    Wien

    Gerhard Marschner, geboren 1984 in Wien, erhielt im Alter von sechs Jahren seinen ersten Violinunterricht bei Grete Biedermann und wenig später bei Ina Stemberger und Juri Polatschek. 1995 wurde er in die Klasse von Alfred Staar an der KUG – Universität für Musik und darstellende Kunst Graz aufgenommen. Kurz vor Staars Tod wechselte Marschner auf dessen Anraten zur Viola. Sein Viola-Studium absolvierte er bei Josef Staar und anschließend bei Hans Peter Ochsenhofer an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
    2004 gewann er das Probespiel für eine Tutti-Stelle im Orchester der Wiener Staatsoper, 2007 wurde er in den Verein der Wiener Philharmoniker aufgenommen. Im selben Jahr stieg er zum Stimmführer auf, 2016–21 war er Solo-Bratschist. 2014 leitete Marschner außerdem das Internationale Orchesterinstitut Attergau der Wiener Philharmoniker, wo internationale Studierende mit Orchestermitgliedern und unter renommierter Leitung ein Konzertprogramm erarbeiten und Elemente des Wiener Klangstils kennenlernen.
    Marschner ist auch ein gefragter Solist und Kammermusiker mit internationaler Tourneetätigkeit. Zu seinen Kammermusikpartner_innen zählen Rudolf Buchbinder, Stefan Vladar, Magda Amara, Andrey Baranov, Harriet Krijgh, Midori, Rainer Honeck u. v. m. Mit Karl-Heinz Schütz und Charlotte Balzereit-Zell gründete Marschner 2012 das Trio Aurora. Bis 2020 war er zudem Mitglied der Philharmonic Five.
    Gerhard Marschner spielt eine Bratsche von Marino Capicchioni (1953). Seit November 2020 ist er Professor für Viola an der mdw.

  • Jean-Bernard Matter

    Zeitgenössische Musik (Ensemble-Leitung)
    WIEN
    Zeitgenössische Musik (Ensemble-Leitung)
    WIEN

    In Metz (Frankreich) geboren, studierte Jean-Bernard Matter Fagott und Klavierbegleitung am Konservatorium in Paris (CNSMDP) und Orchesterdirigieren an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Als Solorepetitor bei den Festspielen in Aix-en-Provence und an der Komischen Oper Berlin arbeitete er mit Semyon Bychkov und Harry Kupfer zusammen. Am Opernhaus Nizza assistierte er Berislav Klobučar und Georges Prêtre. Es folgten Engagements als Solorepetitor und Kapellmeister an den Opernhäusern Graz und Halle und als Gastdirigent bei verschiedenen Orchestern. 1994 wurde er Kapellmeister an der Opera de Nice, wo er u. a. Ur- und Erstaufführungen leitete. An der Wiener Kammeroper dirigierte er „Hoffmanns  Erzählungen“, bei den Festwochen 2007 war er persönlicher Assistent von Pierre Boulez.
    Seit 2008 unterrichtet er an der mdw die Fächer Musik der Gegenwart und Kompositionspraktikum.

  • JOHANNES MEISSL

    KAMMERMUSIK
    WIEN
    KAMMERMUSIK
    WIEN

    Johannes Meissl ist Professor für Kammermusik und seit Oktober 2019 Vizerektor für Internationales und Kunst an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
    Davor leitete er seit 2010 das Joseph Haydn Institut für Kammermusik und Neue Musik und war von 2015 bis September 2019 Vorsitzender des Senats der mdw. Er ist künstlerischer Leiter der isa – Internationale Sommerakademie der mdw.
    Johannes Meissl studierte an der mdw bei Wolfgang Schneiderhan, Gerhart Hetzel und Hatto Beyerle. Seit 1982 ist er Mitglied des Artis-Quartett Wien, mit dem er regelmäßig international in berühmten Konzertsälen und bei bedeuteten Festivals auftritt. Zahlreiche Preise (Grand Prix du Disque, Diapason d’Or, Deutscher Schallplattenpreis etc.) für an die 40 Aufnahmen und ein seit 1988 erfolgreicher Konzertzyklus im Wiener Musikverein belegen den Rang des Ensembles. Johannes Meissl konzertiert darüber hinaus auch solistisch und im Rahmen verschiedenster Kammermusikprojekte.
    Gemeinsam mit Hatto Beyerle leitet er die ECMA (European Chamber Music Academy) und unterrichtet weltweit bei zahlreichen Kursen und Sommerakademien. Derzeit hat Meissl auch eine Gastprofessur am Shanghai Conservatory of Music inne. In den letzten Jahren widmet sich Johannes Meissl auch erfolgreich dem Dirigieren und tritt regelmäßig mit verschiedenen Orchestern in Österreich, Japan, Bulgarien, Litauen, Polen, Finnland und Rumänien auf. 

  • DETLEV MÜLLER-SIEMENS

    Komposition
    Wien/Basel
    Komposition
    Wien/Basel

    Detlev Müller-Siemens wurde in Hamburg (Deutschland) geboren und studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg Komposition bei György Ligeti, Klavier bei Andreas Meyer-Hermann, Eckart Besch und Volker Banfield sowie Dirigieren bei Christoph von Dohnányi und Klauspeter Seibel. Außerdem studierte er ein Jahr am Pariser Konservatorium (CNSMDP) bei Olivier Messiaen.

    Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen wie den Kranichsteiner Musikpreis bei den Internationalen Ferienkursen Neuer Musik (Darmstadt, 1974), den Förderpreis des Hamburger Bachpreises (1975), den ersten Preis in der Kategorie „Komponisten unter 30“ und dritten Preis in der Gesamtwertung beim International Rostrum of Composers (Paris, 1983), den Hindemith-Preis der Hindemith-Stiftung (1985), Förderpreis des Berliner Kunstpreises/Akademie der Künste (1986), Schneider-Schott Musikpreis (1986), Hindemith-Förderpreis (1987) und Rolf-Liebermann-Förderpreis für seine Oper Die Menschen (1990). Außerdem war Müller-Siemens Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Heinrich-Strobel-Stiftung (1975), der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo (1980 und 1982), der Wilfried Steinbrenner Stiftung (1983) und erhielt das Rolf-Liebermann-Stipendium (1988).

    Er arbeitete als Dirigierassistent von Elgar Howarth für Ligetis Le Grand Macabre an der Pariser Oper und war 1986–88 Kapellmeister der Städtischen Bühnen Freiburg/Breisgau. Von 1991 bis 2005 hatte er eine Professur für Komposition und Theorie an der Musik-Akademie Basel, seit 2005 ist er Professor für Komposition an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

    Tourneen führten Detlev Müller-Siemens 1994 mit dem Nash Ensemble of London und der Birmingham Contemporary Music Group unter Dirigent Elgar Howarth nach England, sowie 1998 und 2003 mit dem LINOS-Ensemble nach Asien. 1994 hielt er Vorlesungen und gab Konzerte mit Musique Nouvelle unter Dirigent Paul Méfano an den Konservatorien in Bordeaux und Pau, mit der Gruppo Strumentale dell’EAOSS unter Dirigent Angelo Faja in Palermo und Catania und beim 31. Festival di Nuova Consonanza in Rom mit dem Ensemble Staatsorchester Stuttgart unter Dirigent Bernhard Kontarsky.

    2015 erschien seine Porträt-CD Traces bei Wergo, eingespielt vom Mondrian Ensemble. Zu seinen neuesten Werken zählt …called dusk III, das 2014 im Arnold Schönberg Center in Wien vom ensemble reconsil uraufgeführt wurde, 2016 erfolgte die Uraufführung von Subsong 1 für Ensemble in Basel durch das Ensemble Phoenix Basel und in der Saison 2017/18 die Uraufführung von Subsong 2 für Streichquartett durch das Ensemble Tzara in Zürich. Subsong 3 für Bassettklarinette und Streichquartett (2020/21) wird beim Mozartfest Schwetzingen 2022 uraufgeführt werden.

  • ATSUKO OBA

    KORREPETITION
    DETMOLD/HANNOVER
    KORREPETITION
    DETMOLD/HANNOVER

    Atsuko Oba wurde in Kobe (Japan) geboren und begann im Alter von vier Jahren mit dem Klavierspiel. Nach dem Studium bei Emiko Harimoto an der Staatlichen Universität für Bildende Künste und Musik in Tokio, setzte sie ihr Studium bei Jean-Efflam Bavouzet an der Hochschule für Musik Detmold fort (Konzertexamen 2007). Sie erlangte Preise bei internationalen Wettbewerben in Missouri (USA), Japan und Barcelona (Spanien) und war Stipendiatin der japanischen Regierung. Seit 2007 ist sie Korrepetitorin an der Hochschule für Musik Detmold sowie seit 2014 an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Sie gibt zahlreiche Konzerte in Japan und in Deutschland.

  • MINNA PENSOLA

    KAMMERMUSIK
    Helsinki
    KAMMERMUSIK
    Helsinki

    Die Geigerin Minna Pensola ist als leidenschaftliche Künstlerin, erfrischende Solistin und energiegeladene Orchesterleiterin bekannt. Als inspirierende Musikerin und Pädagogin ist sie regelmäßig Gast bei zahlreichen internationalen Kammermusikfestivals.
    Als vielseitige Musikerin rief sie in ihrer Heimatstadt Helsinki regelmäßige Clubabende ins Leben, die eine lockere Bar-Nacht mit klassischer Live-Musik verbinden, sowie die Konzertreihe PuKamaChamber, die sie gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Geiger Antti Tikkanen, leitet. Aus ihrer aktiven und engen Zusammenarbeit mit finnischen Komponist_innen gingen zahlreiche ihr gewidmete Werke hervor. In den kommenden Spielzeiten werden ein Kammermusikwerk von Lotta Wennäkoski und Doppelkonzerte von Iiro Rantala und Jukka Tiensuu uraufgeführt.
    Von 2006 bis 2012 war Minna Pensola Künstlerische Leiterin von Sysmä Summer Sounds und 2020 und 2021 Mitglied des Kuratoriums für das Wonderfeel Wochenende des Helsinki Festivals. Seit 2021 ist sie Co-Künstlerische Leiterin des Kuhmo Chamber Music Festivals und in den Spielzeiten 2019–2022 außerdem künstlerische Partnerin des Joensuu City Orchestra.
    Pensola ist Mitglied des preisgekrönten Streichquartetts Meta4 und unterrichtet Kammermusik im Zuge der European Chamber Music Academy (ECMA) sowie Violine an der Sibelius-Akademie. Ihr eigenes Studium begann sie am Helsinki Konservatorium, setzte es an der Sibelius-Akademie fort und schloss es schließlich an der Hochschule für Musik und Theater Zürich und bei der European Chamber Music Academy (ECMA) ab. Wichtige Wegbegleiter_innen waren Leonid Mordkovich, Kaija Saarikettu, Ralf Gothoni, Ana Chumachenko, Josef Rissin, Hatto Beyerle, Johannes Meissl sowie unzählige inspirierende Kolleg_innen.
    Minna Pensolas spielt eine Violine von Carlo Bergonzi aus dem Jahr 1732, die sich im Besitz der Signe und Ane Gyllenberg Stiftung befindet. Abseits der Bühne führt sie ein beschwingtes Leben mit zwei Töchtern, zwei Katzen und einem Hamster.

  • Jason Pfister

    Horn
    Wien
    Horn
    Wien

    Der Hornist Jason Pfister wurde in Indiana (USA) geboren und hat sein Studium bei Kendall Betts, Daniel Katzen und Christoph Walder absolviert.
    Er beschäftigt sich viel mit Neuer Musik und hat ein Masterstudium in diesem Fach an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien abgeschlossen. Er hat mit Komponisten wie Jorge E. Lopez, Tristan Murail, Friedrich Cerha, Brice Pauset, Johannes Staud, Bernhard Lang, Francesco Filidei, Beat Furrer, Wolfgang Rihm und Wolfgang Liebhart zusammengearbeitet und tritt regelmäßig in der Neue-Musik-Szene mit verschiedenen Ensembles auf, u. a. mit dem Klangforum Wien, ensemble XXI. jahrhundert, Ensemble PHACE, Black Page Orchestra, Punctum Collective und WISE. Er spielt auch im Jazzorchester Vorarlberg und ist auf deren CD „LEELAH – a contemporary Jazz Opera“ zu hören.

  • Ulla Pilz

    Workshop
    GRAZ
    Workshop
    GRAZ

    Ulla Pilz studierte Gesang und Komposition an der MUK – Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien.
    Sie arbeitet als freiberufliche Moderatorin, Sängerin, Schauspielerin, Autorin, Regisseurin, Musikvermittlerin und Moderatorin von Musiksendungen für den österreichischen Radiosender Ö1. Sie spielte Rollen am Theater an der Wien, Burgtheater, bei den Wiener Festwochen und vielen anderen. Als Musikvermittlerin und Moderatorin arbeitete sie mit dem Musikverein Wien und dem Wiener Konzerthaus, der Jeunesse, dem Brucknerhaus und dem Bruckner Orchester Linz, der Styriarte, den Wiener Philharmonikern und den Wiener Symphonikern, dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien, dem Tonkünstler Orchester Niederösterreich, dem Ensemble Kontrapunkte und anderen zusammen.
    Ulla Pilz ist Senior Artist an der KUG – Universität für Musik und darstellende Kunst Graz.

  • GOTTFRIED JOHANNES POKORNY

    KAMMERMUSIK FÜR BLÄSER*INNEN
    WIEN
    KAMMERMUSIK FÜR BLÄSER*INNEN
    WIEN

    Gottfried Johannes Pokorny ist Solofagottist im Tonkünstler-Orchester Niederösterreich und Professor für Bläserkammermusik an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Zuvor war er im Bruckner Orchester Linz und bei den Wiener Symphonikern engagiert. Als Lehrer wirkte er am Josef-Matthias-Hauer-Konservatorium der Stadt Wiener Neustadt.
    Gottfried Johannes Pokorny ließ sich an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Karl Öhlberger und Dietmar Zeman ausbilden und besuchte Meisterkurse am Mozarteum Salzburg bei Milan Turkovic sowie bei Daniele Damiano und Michael Werba. Er ist Mitbegründer der Wiener Bläser Akademie, des Collegium Viennense und des Zemlinsky Quintetts Wien. Der Fagottist trat auf zahlreichen Festivals im In- und Ausland auf, darunter das Festival Allegro Vivo, das Beethovenfest Bonn, die Internationale Haydn-Biennale Vlaanderen, Fjordcadenza Skodje, das Nynorske Festival, die Mozartwoche in Osaka sowie das Grafenegg Festival. Dabei musizierte er unter anderem mit Marialena Fernandes, Walter Delahunt, Rudolf Buchbinder und Heinz Holliger.
    Gottfried Johannes Pokorny wirkte an vielen Rundfunk- und CD-Aufnahmen mit und gibt Fagott- und Kammermusikkurse in Österreich, Tschechien, Finnland, Norwegen, der Ukraine, Indien und Japan. In Konzerten und auf Tourneen spielte er unter Dirigenten wie Sándor Végh, Nikolaus Harnoncourt, Georges Prêtre, Zubin Mehta, Claudio Abbado, Riccardo Muti, Sir Georg Solti, Sir Simon Rattle und Mariss Jansons. Im Tonkünstler-Orchester Niederösterreich ist er seit 1987 engagiert, seit 1990 auf der Soloposition.

  • Florian Reiners

    Workshop
    Wien
    Workshop
    Wien

    Florian Reiners ist seit 2016 Professor für Sprachgestaltung am Max Reinhardt Seminar der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, davor lehrte er Sprechen und Sprachgestaltung an der Folkwang Universität der Künste in Essen.
    Reiners ist Schauspieler und Performer sowie Experte auf dem Gebiet von Sprache, Stimme und Ausdruck. Er selbst studierte Schauspiel am Max Reinhardt Seminar und an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Theaterengagements führten ihn an das Schauspielhaus Leipzig, Stadttheater Augsburg, zu den Hersfelder Festspielen, in das Schlossparktheater Berlin und die Oper Köln.
    In seinem Theaterrepertoire spielte er in Komödien und in verschiedenen Klassikern Amphitryon (Kleist), Tellheim (Lessing), Macbeth und Lysander (Shakespeare), außerdem interpretierte musikalische Rollen wie Clifford Bradshaw in „Cabaret“, Yves Montand in „Piaf“ und Dr. Otto Siedler in „Im weißen Rössl“. Zusammenarbeiten folgten u. a. mit Konstanze Lauterbach, Michael Sturminger und Carlus Padrissa / La Fura del Baus.
    Zu seinen Arbeiten als Sprecher gehören szenische Lesungen und Textperformances, u. a. mit Per Olov Enquist und Juli Zeh, sowie die Uraufführung des Musiktheaterprojektes „Osiris – mit Toten reden“ auf der Münchener Musikbiennale. Daneben auch zahlreiche Film- und Fernseharbeiten.
    Er lehrt seit vielen Jahren Sänger_innen und Schauspieler_innen an Theatern und für Festivals im gesamten deutschsprachigen Raum.

  • FELIX RENGGLI

    Flöte
    Basel
    Flöte
    Basel

    Felix Renggli wurde in Basel (Schweiz) geboren, studierte Flöte bei Gerhard Hildenbrand, Aurèle Nicolet und Peter-Lukas Graf. Er schloss seine Studien an der Musikakademie Basel mit dem Solistendiplom ab und spielte darauf in verschiedenen Orchestern als Soloflötist, so im Festspielorchester der IMF Luzern, im Tonhalle-Orchester Zürich, im Sinfonieorchester St.Gallen, dem Orquesta Gulbenkian Lissabon, dem Chamber Orchestra of Europe und der Camerata Bern.
    Renggli ist Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe und gibt regelmäßig Meisterkurse in Europa, Südamerika, Japan, China und Australien. Eine rege Konzerttätigkeit führt ihn als Solisten und Kammermusiker durch Europa, Südamerika, die USA , Japan und China, mit Auftritten bei internationalen Festivals u. a. in Paris, Bourges, Luzern, Lockenhaus, Rio de Janeiro, Akiyoshidai und Tokio.
    Seine regelmäßige Zusammenarbeit dem Oboisten, Dirigenten und Komponisten Heinz Holliger hat ihm entscheidende Impulse in seiner musikalischen Arbeit verliehen.
    Als Nachfolger von P.-L. Graf hat Renggli 1994 eine Ausbildungs- und Konzertklasse an der Hochschule für Musik Basel übernommen. Von 2004 bis 2014 war er außerdem Professor an der Staatlichen Hochschule für Musik Freiburg i. Br. Seit Herbst 2015 unterrichtet er auch am Conservatorio della Svizzera Italiana in Lugano.
    Seine musikalischen Aktivitäten reichen von der Neuen Musik (zahlreiche Uraufführungen mit den Swiss Chamber Soloists und dem Ensemble Contrechamps), über das klassische Kammermusik- und Solorepertoire, bis hin zur Aufführung alter Musik auf historischen Instrumenten. Seine CD-Einspielungen (u. a. mit den Swiss Chamber Soloists, Heinz Holliger, Camerata Bern, Arditti-Quartett, Jan Schultsz, Nova Stravaganza/Köln) sind bei ECM, Artist Consort/GENUIN, Philips, Montaigne, Accord, Discover und Stradivarius erschienen. Zusammen mit dem Cellisten Daniel Haefliger und dem Bratschisten Jürg Dähler hat er 1999 die erste gesamtschweizerische Kammermusikreihe „Swiss Chamber Concerts“ gegründet und teilt mit ihnen zusammen die künstlerische Leitung.

    www.felixrenggli.com

  • Roberto Romeo

    Schauspiel
    Wien
    Schauspiel
    Wien

    Roberto Romeo, geboren 2000 in Hanau (Deutschland), begann seine künstlerische Laufbahn im Schultheater seines Gymnasiums und sammelte Erfahrung in diversen Amateurtheatergruppen. Er studiert jetzt im zweiten Semester Schauspiel am Max Reinhardt Seminar der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und ist beim isaFestival 2022 in seiner ersten Produktion zu sehen.

  • Philipp Sageder

    Improvisation (Stimme, Elektronik, Remix)
    Wien
    Improvisation (Stimme, Elektronik, Remix)
    Wien

    Philipp Sageder – Sänger, Vocal percussionist und selbsternannter “Sound Scientist” – hat mit dem “vocal groove project” Bauchklang Welttourneen gespielt und ist als Live- und Studiomusiker in diversen Pop-, Jazz- und Kunstprojekten sowie als Arrangeur und Komponist (z. B. Klangwolke 2008) international tätig.

    Er lehrt Gesang am ipop – Institut für Popularmusik der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

  • Horst-Michael Schaffer

    Improvisation (Blasinstrumente)
    Wien / Graz
    Improvisation (Blasinstrumente)
    Wien / Graz

    Neben seiner Lehrtätigkeit am ipop – Institut für Popularmusik der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und an der KUG – Universität für Musik und darstellende Kunst Graz, die vom Instrumentalunterricht über Bandcoaching, Arrangieren bis hin zu Improvisation und Solospiel in vielen Stilrichtungen reicht, leitet Horst-Michael Schaffer seit vielen Jahren die renommierte JBBG – Jazz Bigband Graz und arbeitet in seinen künstlerischen Projekten mit vielen bekannten Künstler_innen aus dem Pop-, Jazz- und Klassikbereich zusammen.

  • Manfred Schiebel

    KORREPETITION
    WIEN
    KORREPETITION
    WIEN

    Manfred Schiebel erhielt seine erste musikalische Ausbildung bei den Mozart-Sängerknaben in Wien. Er studierte an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Dirigieren bei Karl Österreicher, Korrepetition bei Harald Goertz und Klavier bei Thomas Kreuzberger. Seit 1991 unterrichtet er an der MUK – Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, dort seit 2017 als Univ.-Prof., und seit 2002 an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. 14 Jahre leitete er mit großem Erfolg die Chorvereinigung Jung-Wien und seit 2011 das Festival „Klassik im Advent“ in Kärnten, daneben gab er zahlreiche Meisterkurse für Sänger_innen und Pianist_innen in verschiedenen Teilen Europas, im Iran und in Kuba. Er gab Konzerte bereits auf vier Kontinenten und begleitete herausragende Künstlerpersönlichkeiten wie Edita Gruberova, Grace Bumbry, Leo Nucci, Günther Groissböck, Giuseppe Taddei, die Wiener Sängerknaben, u. v. m. Als Begleiter von Meisterkursen international anerkannter Gesangspädagog_innen, wie Helena Lazarska, Julia Hamari, Walter Berry, Thomas Hampson u. a. ist er genauso gefragt wie als Assistent bekannter Dirigenten, wie Alfred Eschwé, Carlos Kalmar, Peter Keuschnig oder Karel Mark Chichon bei verschiedenen Produktionen. Seit einiger Zeit gibt er auch regelmäßig 4-händige Klavierkonzerte mit seinem Duopartner Marcin Koziel und in verschiedenen Kammermusikbesetzungen. 

  • Roland Schueler

    Workshop
    WIEN
    Workshop
    WIEN

    Geboren 1969 in Ried im Innkreis, besuchte Roland Schueler das Musikgymnasium Linz, bevor er in Mittenwald die Fachschule für Geigenbau absolvierte. Es folgten Gesellenjahre als Geigenbauer bei Konrad Stoll in Kempten im Allgäu. Als Geigenbaumeister führt Roland Schueler seit 1999 in Wien sein eigenes Atelier und ist Mitglied in der Gruppe Klanggestalten. In Wien studierte er Violoncello und Instrumentalpädagogik bei Michael Dallinger und Andreas Lindenbaum und war im Jahr 2000 Teilnehmer beim Kurs für zeitgenössische Musik “Impulse” in Graz. Gemeinsam mit der Geigerin Ivana Pristasova und der Bratschistin Petra Ackermann arbeitet Roland Schueler im Trio EIS, außerdem in den Formationen PHACE | CONTEMPORARY MUSIC und Wiener Collage.

  • DORA SCHWARZBERG

    VIOLINE
    WIEN/ TEL AVIV
    VIOLINE
    WIEN/ TEL AVIV

    Im Alter von neun Jahren wurde Dora Schwarzberg als Wunderkind an der Stolyarsky-Schule für begabte Kinder aufgenommen. Während ihrer frühen Jahre in Odessa spielte sie für Isaac Stern und Ivry Gitlis und trat regelmäßig als Solistin mit Orchester auf. 
    Sie setzte ihre Studien am Moskau Staatskonservatorium fort und machte ihren Abschluss bei Yuri Yankelevich (Violine) und mit Streichquartett bei Valentin Berlinsky (Borodin Quartet). 
    Sie gewann den 1. Preis in der Carl Flesch International Violin Competition in London, dem ARD Musikwettbewerb in München und in der Città die Brescia International Vilin Competition der Fondazione Romano Romanini und war Preisträgerin der Paganini Competition und der ARD Duo Music Competition. 
    Als Solistin trat Dora Schwarzberg u. a. mit dem Israel Philarmonic Orchestra, der New York Philharmonic, dem Jerusalem Symphony Orchestra und dem London Philharmonic Orchestra auf, mit Dirigenten wie Yehudi Menuhin, Mstislaw Rostropowitsch, Alexander Vedernikov und Adam Fischer, in Konzertsälen wie der Carnegie Hall und Avery Fisher Hall NY, dem Musikverein Wien und Wiener Konzerthaus, der Royal Albert Hall und Queen Elisabeth Hall in London, der Salle Pleyel in Paris, dem Herculessaal in München, dem Mann Auditorium Tel Aviv, der Benyaney Hall Jerusalem u. a.
    Unter ihren Kammermusikpartner_innen im Lauf ihrer Kariere waren u. a. Martha Argerich, Mischa Maisky, Yuri Bashmet, Valentin Berlinsky, Nobuko Imai, David Geringas, Alexander Rabinovich und Paul Badura-Skoda auf Festivals wie den Salzburger Festpielen, Martha Argerich Festival Lugano, Aspen Music Festival, Pablo Casals Festival Puerto Rico etc.
    Sie begann mit dem Unterrichten an der Mannes School of Music in New York und unterrichtete ab 1989 an mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo sie jetzt Professor Emeritus ist. Sie wird regelmäßig als Jurymitglied zu internationalen Wettbewerben eingeladen. Seit 2018 ist sie Professorin an der Buchmann Mehta School of Music.
    Ihre Student_innen sind Preisträger_innen zahlreicher internationaler Wettbewerbe und viele sind Konzertmeister_innen in einigen der berühmtesten Orchestern der Welt. 

  • Hagai Shaham

    Violine
    Tel Aviv/ New York
    Violine
    Tel Aviv/ New York

    Mit seiner Kombination aus technischer Brillanz und einer tiefgründigen musikalischen Persönlichkeit ist Hagai Shaham international als einer der herausragenden Geiger anerkannt, die aus Israel hervorgegangen sind. Er begann sein Violinstudium im Alter von sechs Jahren und war der letzte Schüler der legendären Ilona Feher. Außerdem studierte er bei Elisha Kagan, Emanuel Borok, Arnold Steinhardt und dem Guarneri-Quartett.
    1990 gewann er den 1. Preis beim ARD-Wettbewerb in München, die Ilona Kornhouser Competition, Israeli Broadcasting Authority Young Artist Competition, den Wettbewerb der Tel Aviv Rubin Academy, die Clairmont Awards und ein Jahresstipendium der America-Israel Cultural Foundation.
    Als Solist trat er mit vielen großen Orchestern der Welt auf: English Chamber Orchestra, BBC Philharmonic, Royal Philharmonic Orchestra, Royal Liverpool Philharmonic, RTÉ National Symphony Orchestra, Belgian National Orchestra, Taipei, Singapore und Shanghai Symphony Orchestra, SWF Sinfonieorchester, Prager Radio-Sinfonierorchester, Tschechische und Slowakische Philharmonie, das São Paulo, Buenos Aires und Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta.
    1985 wurde er eingeladen, zusammen mit Isaac Stern und Pinchas Zukerman ein Galakonzert in der Carnegie Hall zu geben, woraufhin Zubin Mehta ihn einlud, das Doppelkonzert von Brahms ebendort aufzuführen. Im Jahr 2006 führte er dieses Werk zu den Feierlichkeiten zum 70-jährigen Bestehen der Israelischen Philharmonie erneut unter Mehta und mit dem Cellisten Mischa Maisky auf.
    Hagai Shaham unternimmt regelmäßig Tourneen durch Europa, Nord- und Mittelamerika und tritt bei internationalen Konzertreihen und Festivals auf. Er nahm für Hyperion, Decca International, Chandos, Biddulph, Naxos, Champs Hill und AVIE auf, seine zahlreichen Aufnahmen für Nimbus werden von der Kritik gefeiert. Er ist außerdem Mitglied des Shaham-Erez-Wallfisch-Trios, das in bedeutenden Spielstätten auftritt, u. a. Wigmore Hall in London und Concertgebouw in Amsterdam, und mehrere Alben für Nimbus Records aufgenommen hat, darunter die kompletten Beethoven-Trios.
    Hagai Shaham ist Professor an der Buchmann-Mehta School of Music der Universität Tel Aviv und Artist in Residence an der Stony Brook University, New York. Zusammen mit seinem Kollegen, dem Geiger Ittai Shapira, ist er Mitbegründer der Ilona Feher Foundation.

  • MARIANNA SHIRINYAN

    KAMMERMUSIK
    Oslo/Kopenhagen
    KAMMERMUSIK
    Oslo/Kopenhagen

    Die armenische Pianistin Marianna Shirinyan gehört zu den kreativsten und gefragtesten Solistinnen und Kammermusikerinnen weltweit. Als sie im Jahr 2006 beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München gleich fünf Preise erhielt, begann für sie eine steile Karriere.
    Marianna Shirinyan ist ein gern gesehener Gast bei vielen internationalen Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Schwetzinger Festspielen, MDR Musiksommer, Mosel Musikfestival wie auch Bergen Festspillene, Stavanger, Sandefjørd, Lofoten Musikfestivals in Norwegen, Reykjavik Midsummer Festival in Island und Oxford Chamber Music Festival in England. Gleichzeitig hat sie sich den Ruf als eine der führenden Pianistinnen ihrer Generation durch solistische Auftritte mit den renommierten skandinavischen Orchestern erworben, darunter das Danish National Symphony Orchestra, Oslo Philharmonic, die Göteborger Symphoniker, das Trondheim Symphony Orchestra, Copenhagen Philharmonic, Ostrobothnian Chamber Orchestra und Odense Symphony Orchestra. Außerhalb Skandinaviens spielte sie unter anderem Konzerte mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, der Kammerakademie Potsdam, der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, den Münchner Symphonikern, BBC Symphony Orchestra, dem Münchener Kammerorchester, den I Pommerigi Musicali di Milano, dem Armenian Philharmonic Orchestra, Orchestre philharmonique de Nice, Hiroshima Symphony Orchestra, unter Dirigent_innen wie Zoltan Kocsis, Simon Gaudenz, Antonello Manacorda, Eva Ollikainen, Jun Märkl, Thomas Søndergaard, Krysztof Urbanski und Joshua Weilerstein.
    Seit 2013 ist Marianna Shirinyan Steinway Artist, seit Herbst 2015 Professorin an der Musikhochschule in Oslo, Norwegen.
    Marianna Shirinyan ist künstlerische Leiterin des Oremandsgaard Kammermusikfestivals in Dänemark.

  • Ira Süssenbach

    Regie
    Wien
    Regie
    Wien

    Ira Süssenbach wurde 1992 in Krasnojarsk (Russland) geboren. Sie studierte Ökonomie in Moskau und machte danach Karriere in der Finanzbranche in Wien. Seit 2019 studiert sie Schauspielregie am Max Reinhardt Seminar der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, im Dezember 2021 inszenierte sie als ihre Vordiplom-Inszenierung der thermale widerstand von Ferdinand Schmalz. Ihre nächste Premiere ist im November 2022 in der Neuen Studiobühne des Max-Reinhardt-Seminars zu sehen.

  • Thomas Toppler

    Let's Play
    Wien
    Let's Play
    Wien

    Als Musiker hat Thomas Toppler mit namhaften Orchestern, u.a. Wiener Symphoniker, Concentus Musicus Wien, Volksoper Wien, zusammengearbeitet und ist Gründungsmitglied der The Erlkings. Das Ensemble überrascht mit seinen charmanten, radikalen und respektvollen Bearbeitungen und englischen Nachdichtungen von deutschen Kunstliedern z. B. von Franz Schubert, Robert Schumann, Hugo Wolf und Ludwig von Beethoven und konnte auf vielen berühmten Bühnen wie Wigmore Hall London, Konzerthaus Berlin, Wiener Konzerthaus, Allegro Vivo, Ludwigsburger Schlossfestspiele, Schleswig Holstein Musik Festival, das Publikum und Kritiker_innen überzeugen.
    Seine in London beheimatete Theaterkompanie Ship of Fools, in der er als Regisseur tätig ist, führt ihre Produktionen seit 2014 erfolgreich durch Großbritannien. Als Regisseur betreute er Programme von Musikgruppen wie z. B. Da Blechhaufn, Louie’s Cage Percussion, The Hankebrothers, Mozartwochen 2019 und führt Regie bei Werbespots beispielsweise für Die Gruft und Das Neunerhaus.
    Außerdem unterrichtet Toppler Schauspiel an der Schule des Theaters in Wien, den Workshop Let’s Play bei der isa – Internationale Sommerakademie der mdw in Reichenau/Rax, der ECMA – European Chamber Music Academy in Grafenegg, dem Young Masters Programm der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, dem EEEmerging – Emerging European Ensembles, sowie am Leonard Bernstein Institut der mdw. Weitere Unterrichtstätigkeit am Gründerzentrum der Wirtschaftsuniversität Wien und mdw im Bereich Pitching.

  • Dmitry Torchinsky

    Violine
    Katar
    Violine
    Katar

    Dmitri Torchinsky war von frühester Kindheit an von Musik umgeben. Sein Vater war der Leiter des Orchesters des Moskauer Bolschoi-Theaters und seine Mutter war Flötenlehrerin. Im Alter von fünf Jahren begann er mit dem Geigenspiel unter sorgfältiger Leitung der besten Lehrer, den Bewahrern der russischen Geigentradition.
    Im Alter von 14 Jahren verließ Torchinsky Moskau und besuchte die Purcell School of Music und das Royal College of Music in London, sowie die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Er gewann mehrere Violinwettbewerbe und genoss eine rege internationale Karriere als Solist, Kammer- und Orchestermusiker, bevor er sich dem Qatar Philharmonic Orchestra anschloss, und dem Lehrkörper der Musikakademie von Katar beitrat.
    Dmitri ist Mitglied des Doha String Quartet, eines flexiblen Musikensembles, das in Katar und darüber hinaus sehr gefragt ist. Neben seiner Konzerttätigkeit ist Dmitri auch ein gefragter und erfolgreicher Lehrer. Seine Schüler_innen haben zahlreiche Preise in der ganzen Welt gewonnen. In der wenigen freien Zeit, die ihm bleibt, ist er mit seinen drei Kindern beschäftigt.

  • ANDREAS VIERZIGER

    Workshop
    VIENNA
    Workshop
    VIENNA

    Andreas Vierziger arbeitet als selbstständiger Stratege, Berater für Innovation sowie als Kurator für verschiedene internationale Musikinstitutionen und Projekte innerhalb der klassischen Musikbranche. Zuvor war er als Artist Manager für eine Reihe an bekannten Künstler*innen zuständig, darunter GRAMMY Preisträger.

    Unter seinen Projektpartnern und Klienten sind und waren beispielsweise David Lynch’s Silencio Club in Paris (regelmäßiger Gastkurator), die Video-Streamingplattform für klassische Musik takt1 (Head of Artistic Cooperations), die Camerata Salzburg (Vorstand), Thomastik-Infeld, die Welsh National Opera, Vivienne Westwood, Budapest Spring, das Grafenegg Festival und viele weitere.

    Er war Juror bei mehr als 25 internationalen Musikwettbewerben und wird regelmäßig als Vortragender an Universitäten eingeladen, darunter die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Tokyo University of the Arts, Zürcher Hochschule der Künste, Liszt Akademie Budapest, Royal Danish Academy of Music, Bilkent Universität Ankara, Sibelius Akademie Helsinki und die Paris-Sorbonne.

  • Andrea von der Emde

    Workshop
    Wien
    Workshop
    Wien

    Andrea von der Emde ist Physiotherapeutin, Tanzpädagogin und Lehrtrainerin der Franklinmethode. Seit 1990 ist sie physiotherapeutisch im Bereich Psychosomatik und Orthopädie, seit 1993 tanzpädagogisch im Bereich Tanz und Körperarbeit für Kinder und Erwachsene tätig. Sie gibt Seminare im Fortbildungsbereich für Tanz- und Bewegungspädagog_innen und ist Dozentin für angewandte Anatomie und Tanz an der MUK Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien und an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

    www.lebendig.at

  • VIDA VUJIC

    KAMMERMUSIK
    WIEN
    KAMMERMUSIK
    WIEN

    Vida Vujic wurde in Paracin (Serbien) geboren und erhielt ihren ersten Violoncello-Unterricht mit sechs Jahren. Mit sechzehn Jahren begann sie bei Rudolf Leopold an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz das Magisterstudium für Violoncello (Konzertfach), das sie 2003 mit Auszeichnung abschloss. Im Anschluss studierte sie Kammermusik bei Johannes Meissl an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und erwarb ihr zweites Magisterium im Jahr 2010, ebenfalls mit Auszeichnung. Darüber hinaus hat sie mehr als zwanzig Meister- und Kammermusikkurse absolviert. Seit 2014 ist sie Assistentin bei Johannes Meissl am Joseph Haydn Institut für Kammermusik und Neue Musik der mdw. Vujic ist mehrfache Trägerin Erster Preise bei internationalen Wettbewerben in Serbien, Italien und Österreich. Das österreichische Kulturministerium verlieh ihr 2002 den Würdigungspreis. Sie absolvierte zahlreiche Konzerte als Solistin sowohl mit Orchestern als auch mit Kammermusik-Ensembles in Europa und Südamerika, z. B. beim Festival “Strings only” in Zadar (Kroatien), International Cello Festival in Belgrad (Serbien), Styriarte Graz, im Wiener Konzerthaus und Musikverein Wien und in der Salle Pleyel in Paris. Radio- und Fernsehaufnahmen spielte sie für RTS (Radio Televizia Serbija) und ORF ein. Ihr Repertoire umfasst Werke vom Barock bis zum 20. Jahrhundert.
    Zu ihren Kammermusikpartner_innen zählen Susanna Artzt, Eszter Haffner, Wolfgang Klinser, Rudolf Leopold, Gregor Urban, Natasa Veljkovic, Raphael Leone, Johannes Meissl, Avedis Kouyoumdjian, Gottfried Pokorny, Hagai Shaham, Gilard Karni u. v. a.

  • ULF WALLIN

    VIOLINE
    BERLIN, WIEN
    VIOLINE
    BERLIN, WIEN

    Der schwedische Geiger Ulf Wallin studierte an der Königlichen Musikhochschule in Stockholm bei Sven Karpe und später an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Wolfgang Schneiderhan.
    Ulf Wallin widmet sich der Solo- wie der Kammermusikliteratur mit der gleichen Hingabe. Konzertreisen haben ihn durch ganz Asien, Europa und die USA geführt, wobei er unter Dirigenten wie Jesús López Cobos, Manfred Honeck, Paavo Järvi, Esa-Pekka Salonen, und Franz Welser-Möst gespielt hat. Kammermusikpartner waren unter anderem Bruno Canino, Barbara Hendricks, Heinz Holliger, Roland Pöntinen und András Schiff.
    Ulf Wallin ist regelmäßig bei international renommierten Festivals zu Gast, wie dem Luzern Festival, den Berliner Festwochen, dem Marlboro Music Festival u. a.
    Er ist auf bedeutenden Konzertpodien aufgetreten wie Berliner Philharmonie, La Scala di Milano, Théatre des Champs-Elysées Paris, Wigmore Hall, Wiener Musikverein.
    Sein reges Interesse an zeitgenössischer Musik hat zu einer engen Zusammenarbeit mit bedeutenden Komponisten wie Anders Eliasson, Alfred Schnittke und Rodion Shchedrin geführt.
    Er hat zahlreiche Aufnahmen für Rundfunk und Fernsehen gemacht. Seine Produktionen mit über 50 CD-Aufnahmen (BIS, cpo, EMI und BMG), haben große Anerkennung und Aufmerksamkeit in den internationalen Medien gefunden.
    Ulf Wallin ist Professor an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Er ist Jurymitglied bedeutender Wettbewerbe wie dem Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München und dem Internationalen Fritz Kreisler Violinwettbewerb in Wien.
    2013 wurde er mit dem Robert-Schumann-Preis der Stadt Zwickau ausgezeichnet. 2014 wurde er zum Mitglied der Königlichen Schwedischen Musikakademie ernannt.

  • CHRISTIAN WETZEL

    OBOE
    KÖLN
    OBOE
    KÖLN

    Christian Wetzel ist Professor für Oboe an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Neben seiner Lehrtätigkeit und internationalen solistischen Aktivitäten widmet er sich intensiv der Kammermusik und konzertiert weltweit bei bedeutenden Festivals.
    Er ist Oboist und Gründungsmitglied des renommierten Ma’alot Bläserquintetts, mit dem er zahlreiche internationale erste Preise gewann, unter anderem beim ARD-Wettbewerb München. Das Ensemble kann auf eine mehr als 30-jährige Konzertkarriere zurückblicken und hat eine Reihe von preisgekrönten CD-Aufnahmen eingespielt.
    Nach neun Jahren als Solooboist beim Nationaltheaterorchester Mannheim erhielt er 1997 an der Musikhochschule Leipzig seine erste Professur und kümmert sich seitdem intensiv und erfolgreich um den internationalen oboistischen Nachwuchs. 2008 wurde er an die Musikhochschule Köln berufen.
    Viele seiner Student_innen erhielten prominente Positionen in bedeutenden Orchestern in der ganzen Welt.
    Christian Wetzel unterrichtet auf zahlreichen internationalen Meisterkursen weltweit und als Gastdozent an so bedeutenden Musikinstituten wie etwa der Royal Academy of Music in London, der Julliard-School in New York, der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien oder dem Chinesischen Zentralkonservatorium in Peking.
    Außerdem leitet er eine Oboenklasse an der Musikhochschule des Baskenlandes,“Musikene“, in San Sebastián (Spanien).
    Zahlreiche Einspielungen, Uraufführungen und die enge Zusammenarbeit mit bedeutenden zeitgenössischen Komponisten zeigen außerdem sein Engagement für Neue Musik.

  • Junko Yamamoto

    KORREPETITION
    Stuttgart/Basel
    KORREPETITION
    Stuttgart/Basel

    Die Pianistin, Shô-Spielerin und Essayistin wurde in Japan geboren und studierte u.a. an der Musikhochschule Köln bei Prof. Peter Eötvös, am Conservatorium van Amsterdam bei Prof. Håkon Austbø und bei Claude Helffer in Paris.
    Sie gewann Preise bei internationalen Wettbewerben, darunter den Preis der besten Interpretin für spanische Neue Musik beim Xavier Montsalvatge Wettbewerb in Spanien, den Grand Prix beim Experimental Sound, Art & Performance Festival Tokyo und den Phoenix-Evolution-Award Osaka in Japan.
    Neben solistischen Auftritten mit Orchester (u.a. mit dem Baden-Badener Philharmonischen Orchester, der Baden-Württembergischen Philharmonie, dem Sinfonieorchester Pirna und dem Orchestra Ensemble Kanazawa) gilt ihre besondere Liebe der Kammermusik. Sie ist regelmäßig zu Gast bei verschiedenen Internationalen Musikfestivals u.a. beim Internationalen Musikfestival Takefu in Japan, bei der Biennale Venedig in Italien, beim Bartók Musikfestival in Ungarn, Le Festival Musica in Frankreich, beim Sinuston Festival in Magdeburg, beim Internationalen Musikfestival Musicarama in Hong Kong und bei der Biennale für Zeitgenössische Musik Curitiba in Brasilien.
    Sie ist als Lehrbeauftragte an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart sowie an der Hochschule für Musik Basel tätig.

  • Taikan Yamasaki

    Schlagwerk
    Wien
    Schlagwerk
    Wien

    Der Schlagwerker Taikan Yamasaki wurde 1995 in Japan geboren. Er studierte Konzertfach Schlagwerk am Tokyo College of Music in Japan bei Atsushi Sugahara, Momoko Kamiya, Shoichi Kubo und Hidemi Murase.
    Als Solist gewann er bei der 34. Japan Wind and Percussion Competition in der Marimba-Kategorie den 2. Preis.
    Seit 2019 setzt er sein Studium an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Josef Gumpinger fort. Er ist außerdem Substitut im ORF Radio-Symphonieorchester Wien, bei den Bad Reichenhaller Philharmonikern, im Ensemble Kontrapunkte sowie beim Festival Wien Modern.

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